Ereignisse am 22. Juli

Cn9P0NSW8AAwCCI.jpgHügel bei Madaya erobert

Nahe der für ihre angebliche Hungersnot berühmt gewordene Stadt Madaya westlich von Damaskus nahe der libanesischen Grenze wurde der Huraya-Hügel erobert, nachdem sich Berichten zufolge die Opposition von den dortigen Positionen zurückgezogen hatte. Als Reaktion kam es zu großen Verhaftungen der Hisbollah dort.

Cn-efcxUMAAdKF0.jpgErneut innere Kämpfe in Ost-Ghouta

Zwischen den beiden verschiedenen islamistischen Gruppierungen und wichtigen Fraktion innerhalb der Region östlich von Damaskus Jaysh al-Islam und Faylaq al-Rahman kam es zu Kämpfen. Jaysh al-Islam beschuldigt Faylaq, Eines ihrer Büros angegriffen zu haben. Dabei sollen mindestens 11 Personen getötet worden sein.

 

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Frieden zwischen Ahrar al-Sham und Jund al-Aqsa

Die beiden äußerst verfeindeten, islamistischen Gruppierungen Ahrar al-Sham und Jund al-Aqsa konnten vorzeitig einen Vertrag schließen, der die Kämpfe gegeneinander beendete. Vorausgegangen war die Beschuldigung Jund al-Aqsa’s, dass Ahrar al-Sham mithilfe einer improvisierten Bombe den ehemaligen Anführer al-Aqsa’s getötet haben soll. Unabhängig davon gibt es ständig Konflikte um die Bewertung von einem Kampf gegen Daesh.

 

Weiterer russischer Soldat getötet

Der russische Soldat Nikita Shevchenko wurde vor wenigen Stunden getötet, berichten russische Medien. Bei einem Einsatz in der Provinz Aleppo (Ort unbekannt) wurde er von einer IED am Wegesrand nahe seines Wagens lebensgefährlich verletzt und in ein Militärkrankenhaus gebracht, wo Ärzte verzweifelt versucht haben, ihn zu retten. Laut russischen Medien ist er wie üblich bei einer „humanitären Mission“ getötet worden, was aber nicht mehr als russische Propaganda sein wird.

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