Opposition startet Offensive in Dara’a

 

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In der südsyrischen Stadt Dara’a nahe der jordanischen Grenze kam es nach monatelanger Ruhe zu schweren Gefechten. Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham bzw. Jabhat al-Nusra) startete mit lokalen FSA-Milizen die sogenannte Operation „Tod oder/vor Demütigung“, welche Eroberungen innerhalb der Stadt zum Ziel sieht. Dafür wurde ein Großangriff auf das südlich gelegene al-Manshiya-Viertel gestartet, wobei auch mehrere Selbstmordattentäter und Tunnel genutzt worden, die unter den Gebäuden und Armeepositionen gesprengt wurden. Auf der Seite der syrischen Regierung kämpfen in Dara’a vor allem örtliche NDF-Milizen, die Syrisch-Arabische Armee ist in der gesamten Region relativ unterrepräsentiert, da es bis auf zwei Ausnahmen nie zu schweren Kämpfen kam seit Anfang 2016.

Die militärische Situation ist relativ unübersichtlich, nach einstimmigen Berichten aber konnte die Opposition in den Gebieten ein wenig vorrücken, wo auch die Selbstmordattentäter genutzt wurden. Diese Bereiche betreffen den sogenannten al-Najar-Distrikt. Aktuelle Quellen sprechen derzeit aber darüber (u.a. die NDF), dass sämtliche Offensiven zurückgestoßen wurden und das gesamte al-Manshiya-Viertel wieder unter Kontrolle ist.

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Die sogenannte „Southern Front“ im Süden Syriens ist die inzwischen wohl ruhigste, aktive Front im gesamten Konflikt. Sie ist mehrheitlich von der FSA dominiert, Islamisten erhalten aber immer mehr Zulauf, desto länger ein faktischer Frieden zwischen FSA und der Regierung dort anhält. Seit den äußerst verlustreichen Offensiven im Jahre 2015 in Richtung Quneitra und schweren Kämpfen in der Stadt Sheikh Masheen fehlt er den dortigen Einheiten an offensiven Kapazitäten. Dara’a selber ist seit Anbeginn des Krieges in zwei Teile geteilt.

 

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