Syrische Armee schreitet gegen den Islamischen Staat voran

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Eliteeinheiten der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) konnten in den vergangenen Tagen mehrere Dörfer und kleine Städte südöstlich von al-Bab vom Islamischen Staat erobern. Darunter fallen: Abu Jabbar, Taftiyah, Sagirah, al-Mansourah, Khirbat al-Jahash, Bayjan, Shukaywah, Rasm al-Kabir, Rasm al-Kama und  Musahariyfah. Damit konnten erfolgreich über ~50km² nordöstlich und östlich der Kuweires-Luftbasis erobert werden, jene Luftbasis die vor 2 Jahren noch vom Islamischen Staat belagert wurde. Damit befindet man sich 6km vom wohl nächsten strategischen Ziel Deir Hafer entfernt und weitere 20km von der Jihar-Luftbasis am Euphrat. Mit einem solchen Vorstoß wird auch die Wasserversorgung Aleppo’s gesichert, welche mit einem Kanal vom Euphrat aus versorgt wird und bisher unter Knappheiten leidet.

An der Front zu al-Bab kam es hingegen zu keinen sonderlichen Veränderungen. Die SAA befindet sich weiterhin an den Eingangstoren von Tadef, der letzten Stadt zwischen syrischer Regierung und al-Bab. Militärberichten nach wurde die türkisch-oppositionelle Operation „Euphrates Shield“ gar innerhalb der Stadt al-Bab fast vollständig zurückgestoßen und musste sich vom Tadef-Kreisverkehr und Zamam-Viertel zurückziehen. Nach eigener Angabe hält man weiterhin 90% der Stadt. Nichtsdestotrotz  verkündete angeblich der türkische Kommandeur des Heeres Hulusi Akar die vollständige Befreiung von al-Bab und dass man mit den Aufräumungsarbeiten begonnen hatte.

 

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Im Osten der Provinz Homs konnte die SAA (vor allem durch die Unterstützung des von Russland ausgebildeten 5th Corps der SAA) mit verschiedenen Verbündeten sich auf 20km auf die antike Stadt Palmyra bzw. Tadmur annähern. Dafür wurden die westlichen Felder von Bayarat erobert. Im Norden konnte man nach wochenlangen Kämpfen endlich die Jihar- und Hayyan-Ölfelder vollständig erobern, welches in Richtung des Nordens eine starke Pufferzone bietet. Derzeit rückt man gen Jabal al-Tar und Jabal al-Hayyal vor, welches die Pufferzone erneut vergrößern wird. Eine Sicherung des umliegenden Gebirges/Territoriums ist unabdingbar für eine Sicherung der Offensive, bereits in der letzten Gegenoffensive des IS waren schnelle Übergriffe auf die schwach garnisonierte Gebiete zwischen Tadmur und der T4-Militärbasis ein wunder Punkt, welcher letztendlich innerhalb weniger der Tage das gesamte Gebiet kostete.

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