PMU startet neue Offensive südlich von Mossul

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Rot: Unter Kontrolle der irakischen Regierung, Gelb: Neu erobertes Territorium

Irakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Dienstag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation „Prophet Mohammed“ soll die Region al-Khathir erobern. Bisher wurden u.a. die Hügel und Dörfer Alwani, Ain Sadeed, Tal Halala, Jaf Khail, Tal Rajam, Kabeer Helliam, Tell Musaltan, al-Dabeesa und Khanifis erobert. Insgesamt wurden 12 Dörfer vom Islamischen Staat zurückgewonnen.

Mindestens 600 PMU-Kämpfer sollen nach eigenen Angaben aus der dortigen Region kommen. Ebenfalls laut eigenen Aussagen kehrten unverzüglich viele ehemalige Bewohner in ihre Dörfer zurück, die zuvor von Sprengstoffen entschärft wurden, darunter auch eine Autobombe. Die PMU-Führung gab an, dass nach der Operation eine Offensive in Richtung der syrischen Grenze beginnen wird. Der PMU ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gestattet, an der Mossul-Offensive teilzunehmen, vor allem war eine Beteiligung im Osten strikt untersagt.

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