Irakische PMU startet neue Offensive in Richtung der syrischen Grenze

 

 

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Irakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. Bisher wurden u.a. die Hügel und Dörfer Um Kabeera, Tal Hacham, Um Shbabeet, Sadkhan, Sabyia Haroosh, Abu Lahaf, Hayat, Tal Hasayna und Mahdi Maha erobert. Insgesamt wurden 10 Dörfer innerhalb von 8 Stunden vom Islamischen Staat zurückgewonnen.

Mindestens 600 PMU-Kämpfer sollen nach eigenen Angaben aus der dortigen Region kommen. Ebenfalls laut eigenen Aussagen kehrten unverzüglich viele ehemalige Bewohner in ihre Dörfer zurück, die zuvor von Sprengstoffen entschärft wurden, darunter auch eine Autobombe. Der PMU ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gestattet, an der Mossul-Offensive teilzunehmen, vor allem war eine Beteiligung im Osten der Stadt strikt untersagt.

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