IS attackiert philippinische Stadt

Philippinische Medien berichten am Dienstag von einem Angriff der „Maute-Gruppe“ auf die südphilippinische Stadt Marawi. Maute soll verschiedene Gebiete der Stadt erobert haben, darunter das Amai Pakpak-Krankenhaus. In der Nacht sollen durch Sympathisanten die St. Mary-Kirche, das Gefängnis und die Dansalaan-Hochschule in Brand gesteckt worden sein, viele Ausgänge aus der Stadt sind mit Fahrzeugen und Barrikaden versperrt. Laut philippinischen Militär attackierten 500 Kämpfer das Camp Ranao nahe Marawi mit dem Ziel, es zu kontrollieren. Bisher sind bei Kämpfen in der Stadt ein Polizist ums Leben gekommen, fünf Weitere sind verletzt. Die militärische Situation ist unklar, neben den Bewohnern scheint es einen medialen Blackout zu geben.

Die dem Islamischen Staat nahe stehende Nachrichtenagentur AMAQ bestätigte in einer Mitteilung einen groß angelegten Angriff des Islamischen Staates auf Malawi. Die Maute-Gruppe schwor vor einiger Zeit dem Islamischen Staat die Treue und nutzt inzwischen auch deren Flagge, konnte sich aber bisher nicht als offizieller Teil etablieren. Der Bürgermeister und Einwohner haben in den regionalen Medien darum gebetet, dass Unterstützung (in Form des Militärs) bei ihnen eintreffen soll. Der philippinische Präsident Duterte erklärt während einer Reise nach Russland das Kriegsrecht in der Provinz Mindanao, wo sich auch Malawi befindet.

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Maute-Kämpfer auf den Straßen Malawis

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