US-Truppen landen im Jemen und töten al-Qaida-Mitglieder

Bei einem US-Militäreinsatz im Jemen sind nach offiziellen Angaben sieben Anhänger von der Organisation „Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel“ (AQAP) getötet worden. Nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums handelte man mit der Unterstützung der „königlichen Regierung Jemens“, die Monarchie wurde aber 1962 gestürzt. Gemeint war die jemenitische Regierung unter Abdrabbuh Mansour Hadi, dem eigentlichen Präsidenten des Landes. Es handelt sich um den zweiten Bodeneinsatz von amerikanischen Soldaten, zu dem man sich offiziell bekannt. Inoffiziell hingegen kommt es immer wieder zu Angriffen auf die Houthi-Rebellen und al-Qaida.

Die Operation fand in der Provinz Marib statt, nahe al-Khathla und al-Awad bei Badya. Laut lokalen Medien wurden dabei auch Häuser von Zivilisten niedergebrannt und auch mehrere Frauen getötet.  Die USA selber gab an, dass das primäre Ziel die Informationsbeschaffung gewesen war.

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