Syrische Armee erobert Arak östlich von Palmyra

 

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen konnten im Osten der Wüstenstadt Palmyra/Tadmur eine wichtige Eroberung gegen den Islamischen Staat verbuchen. Das von Gebirgen und Ölfeldern umgebene Dorf Arak war seit Jahren eine Frontlinie zwischen dem IS und der SAA, selbst bei der ersten Rückeroberung von Palmyra konnte Arak nicht erobert werden.

Arak und Suknah sind die einzigen Siedlungen auf dem Weg nach Deir ez-Zor, eine ehemals von 200.000 Einwohnern bevölkerte Großstadt, welche größtenteils von der syrischen Regierung gehalten und damit vom IS belagert wird. Der Weg von Arak nach Deir ez-Zor entspricht etwa 150 Kilometer der Straße folgend. Besonders schwierig für die Eroberung von Arak waren die nördlichen Gebirge, die zuerst erobert werden mussten. Außerdem stehen damit die Felder südlich in Richtung der T3-Pumpstation frei.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.

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