USA zerstört zweite „iranische“ Drohne in Südsyrien

Ein Kampfjet des Typs F-15E der amerikanischen Luftstreitkräfte schoss eine im Iran produzierte unbemannte Drohne ab, die sich nach eigenen Angaben als eine „bewaffnete Gefahr“ für US-Militärbasen herausstellte.

Laut amerikanischen Militär handelt es sich um eine Shahed-129-Drohne, die sich außerhalb des eigentlichen „Deeskalationsradius“ befunden hatte, aber dennoch abgeschossen wurde.

Bereits wie beim vorherigen Falle am 8. Juni soll sich der Vorfall bei al-Tanf ereignet haben, wo FSA-Milizen und amerikanische, britische und norwegische Spezialeinheiten eine Militärbasis errichtet haben. Die USA erklärte daraufhin einen 55km großen „Deeskalationsradius“, der von Regierungsverbündeten nicht übertreten werden durfte, was bisher zu drei Luftangriffen auf Armeekonvois führte. Ziel dieser gesamten Operation ist der Versuch, eine Landverbindung zwischen der syrischen und irakischen Regierung zu verhindern. Als Legitimation wird der Kampf gegen den Islamischen Staat genutzt, der aber inzwischen keine gemeinsame Front mit dem Gebiet bei al-Tanf teilt.

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