Israel attackiert erneut Stellungen der Armee in Syrien

Am Sonntag griffen die israelischen Luftstreitkräfte erneut Stellungen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) an, nachdem wenige Stunden zuvor mehrere Projektile die von Israel besetzten Golanhöhen trafen, wo Niemand getötet oder verletzt wurde. Es handelt sich um den zweiten Vorfall innerhalb von zwei Tagen, wo Israel „Vergeltungsschläge“ auf das Territorium der syrischen Regierung in der Provinz Quneitra verübt hatte. Wie im gestrigen Falle starben Berichten zufolge bisher zwei Soldaten.

Im Zusammenhang zum Beschuss startete die Opposition eine neue Offensive auf Maradin al-Ba’ath, administratives Zentrum, Planstadt und Regierungshochburg zugleich. Die Operation wurde „Armee Mohammeds“ getauft. Es kam zu schweren Kämpfen an den Außenbezirken der Stadt, wurden aber nach nur zwei Tagen vollständig zurückgeschlagen. Mehrere Milizen wie das Golan-Regiment konnten in der Vergangenheit eine starke Präsenz dort aufweisen. Dennoch spricht man von etwa 20 getöteten Soldaten. Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra) ist dort die dominierende Fraktion, besonders wenn es zu Kämpfen kommt. Sie verkündeten die Operation über mehrere Medienkanäle.

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Diese Aktion ist tatsächlich nichts ungewöhnlich, bereits vor einigen Monaten kam es über mehrere Tage hinweg zu israelischen Angriffen auf Regierungsstellungen in Quneitra, nachdem islamistische Kräfte wie u.a. Ahrar al-Sham und Fateh al-Sham eine Offensive starteten, die aber später zurückgeschlagen wurde. Unabhängig von wirklichen Verursachern von Raketen- und Mörsereinschlägen greift Israel kategorisch das Territorium der syrischen Regierung an. Zuletzt starben am 27. Mai drei Soldaten durch einen Angriff israelischer Drohnen.

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