Schwere Kämpfe in Mossul dauern an

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Die brutalen Kämpfe zwischen der irakischen Armee und dem Islamischen Staat dauern in der Altstadt der nordirakischen Großstadt Mossul weiter an. Die irakischen Streitkräfte konnten in den vergangenen Tagen im Nordwesten der Altstadt vorrücken und den Bezirk al-Farooq vollständig erobern. Außerdem konnte man entlang der Nirnaweh- und Farukstraße vordringen und damit wichtige Evakuierungskorridore schaffen, die tausenden, weiterhin eingeschlossenen Zivilisten die Flucht ermöglicht.

Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin erheblichen Widerstand, die engen Gassen begünstigen den Kampf des IS gegen die Armee, überall befinden sich Minen, Fallen und weitere Sprengstoffe. Der IS nutzt beim Häuserkampf ein komplexes System aus Tunneln und Wege, die durch mehrere Hausmauern gebaut wurden und damit freien Transfer der Kämpfer ermöglicht. Es kommt immer wieder zu Vorfällen von eingeschlossenen IS-Kämpfern, die es bevorzugen sich in die Luft zu sprengen als zu kapitulieren. In der Nähe der St. Thomas-Kirche kam es z.B. zu eine der vielen Heldentaten, wo der Soldat „Thergam“ von der Spezialeinheit der „Terrorismusbekämpfung“ einen Selbstmordattentäter umarmte und damit mit seinem Körper die Explosion abschirmte und die restlichen Soldaten rettete.

 

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