USA werfen syrischer Regierung Planung eines Giftgasangriffes vor

Die amerikanische Regierung warf dem „Assad-Regime“ in einer Pressekonferenz des Weißen Hauses vor, möglicherweise einen Giftgasangriff vorzubereiten, der zu einem „Massenmord“ an Zivilisten führen könnte, darunter unschuldige Kinder. Die Aktivitäten sollen sich denen geähnelt haben, die vor dem angeblichen Giftgasangriff in Khan Sheikhoun am 4. April geschehen sind.

Weiterhin heißt es, die USA sei nur in Syrien um den Islamischen Staat zu bekämpfen. Sollte aber „Assad“ erneut ein Massenmord mithilfe von chemischen Waffen begehen, werde er und die Syrisch-Arabische Armee einen „schweren Preis“ bezahlen.

 

Bis heute sind die Vorfälle in Khan Sheikhoun ungeklärt, die jeweiligen Fraktionen beschuldigen sich gegenseitig für den Angriff. Unabhängig davon gab es der USA unter Donald Trump die Legitimation, zum ersten Mal absichtlich die Armee direkt anzugreifen, was mit dem Angriff auf die Shayrat-Luftwaffenbasis auch geschehen ist. Dieses neue Statement öffnet Tür und Tor für die Opposition, einen Giftgasangriff zu begehen und mithilfe der militärischen Unterstützung der USA nochmal den Krieg zu wenden. Selbst wenn die syrische Armee Giftgas einsetzen sollte, dieser Vorwurf einer „False-Flag-Aktion“ wird nicht aus der Welt zu räumen sein.

Offizielle Beamte des amerikanischen Verteidigungsministerium teilten Buzzfeed hingegen mit, dass das Ministerium „keine Ahnung“ hätte, wie und wieso das Weiße Haus ein derartiges Statement veröffentlichte.

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