Libanesische Armee stürmt Flüchtlingslager, 4 Selbstmordattentate

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Festgenommene Flüchtlinge

Libanesische Sicherheitskräfte stürmten am Freitag mehrere Flüchtlingslager für Syrer im Nordosten des Landes. Dabei wurden in der Region um Arsal 150 Flüchtlinge festgenommen. Im Nuri-Camp kam es zu kämpferischen Auseinandersetzungen, zwei Personen sprengten sich mithilfe von kleinen Sprengstoffgürteln in die Luft und zwei Personen konnten daran gehindert werden, sich selbst zu detonieren. Dabei wurden sieben Soldaten verletzt und ein syrisches, 2-jähriges Mädchen getötet. Außerdem wurden im al-Qariyah-Lager große Mengen an Nitrat und weiteren Materialen gefunden, die für den Bau von Sprengstoffen benötigt werden.

In der Region um Arsal ist der Islamische Staat und Tahrir al-Sham (ehemals Jabhat Fateh al-Sham oder al-Nusra) präsent, weswegen es immer wieder zu Kontrollen kommt. Beide Gruppen nutzen die Flüchtlingslager als Rekrutierungs- und Nachschubzentren. Die Hisbollah beglückwünschte die Armee bereits für den Einsatz.

 

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