Beginn der Evakuierung von al-Nusra in Arsal

In der Provinz Arsal im syrisch-libanesischen Grenzgebirge beginnt heute die zweite Phase der Evakuierung der islamistischen Gruppierung Jabhat al-Nusra, die innerhalb einer Woche militärisch von der syrischen & libanesischen Armee und der Hisbollah vernichtet wurden. In Folge darauf kapitulierte man und begannen Verhandlungen über einen möglichen Abtransport der verbliebenen Kämpfer nach Idlib, Syrien.

In der ersten Phase wurden Leichen ausgetauscht und begraben. Die zweite Phase besteht aus der eigentlichen Evakuierung, wo geschätzt 8000 Personen (sowohl Kämpfer als auch deren Familien und weitere Zivilisten) mithilfe von über 160 Bussen nach Syrien gebracht werden. Außerdem sollen acht Hisbollah-Kämpfer aus der Gefangenschaft übergeben werden, darunter einige Kämpfer die in Süd-Aleppo gefangen genommen wurden.

 

Armee erobert noch mehr Dörfer am Euphrat

Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Stammesmilizen aus der Region eroberten im zweiten Tag in Folge weitere Dörfer am Euphrat südwestlich von Raqqah. Nach der bestätigten Übernahme von Ghanim al-Ali gestern kommen noch die Dörfer Jabilah und al-Rabiyah weiter westlich hinzu. Kurz zuvor gab es Berichte über einen IS-Gegenangriff auf diese neu eroberten Dörfer, die darauf folgend zurückerobert wurden. Dies scheint sich aber nicht zu bewahrheiten.

Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge befindet sich die Syrische Armee nun nur noch 50 Kilometer von Deir ez-Zor entfernt, was aber doch eher eine optimistische Schätzung ist. In der Stadt selber sprengte die Armee einen rund 240m langen Tunnel, der eine Nachschubroute des Islamischen Staates zum Tirdah-Friedhof im Zentrum der Stadt durchbrach. Der Friedhof befindet sich zwischen den beiden Exklaven der Armee bzw. Regierung vor Ort, der bei einer Offensive Anfang des Jahres erobert wurde und das Territorium effektiv zweiteilte.

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In anderen Berichten soll der Islamische Staat neue Kämpfer von Deir ez-Zor in die Region verlegt haben, um u.a. die Stadt Ma’adan zu verteidigen. In einem neu veröffentlichten Video zeigt man Kämpfe im Süden Rusafas, wo Munition erbeutet wurde und man einen Soldaten gefangen nahm. Der Widerstand scheint sich nun langsam zu intensivieren, nachdem der IS scheinbar völlig überrascht von den Fortschritten der SAA war.

 

Die Region südlich von Raqqah ist vor allem von Wüsten und kleinen Dörfern geprägt, insofern ist ein schnelles vorschreiten gegen einen geschwächten Islamischen Staat zu erwarten. Rusafa (Segiopolis) galt als Etappenziel für die Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Am Euphrat hingegen gibt es fruchtbare Felder und viele kleine und große Dörfer, die ebenfalls einen Weg nach Deir ez-Zor eröffnen würden.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.

IS hält seit über 2 Monaten philippinische Großstadt

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In der südphilippinischen Großstadt Mirawa dauern nun seit über zwei Monaten schwere Kämpfe zwischen der philippinischen Armee und dem „Islamischen Staat in Lanao“ an. Der IS konnte weite Teile der inzwischen fast völlig verlassenen Stadt halten, die philippinischen Streitkräfte scheinen trotz der Unterstützung der USA und Chinas gegen eine Wand zu laufen, beide Seiten sollen Hunderte an Toten zu beklagen haben. Und es ist bei weitem kein Ende der Kämpfe in Sicht.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte findet die deutlichsten Worte für das Geschehen in Marawi, laut ihm waren alle Parteien auf einen derart organisierten und effektiven Gegner nicht vorbereitet. Duterte sieht ein Ende der Kämpfe erst in einem Jahr. Die Fakten auf dem Schlachtfeld sind der simpelste Ausdruck seiner Aussagen: Hunderte IS-Kämpfer kontrollieren seit dem 23. Mai rund 50% der einst 200.000 Einwohner zählenden Großstadt. Trotz dem täglichen Einsatz der Luftwaffe und Artillerie hält sich der Islamische Staat in seinen Ruinen östlich der Kanäle, die die Stadt in drei Teile teilt. Insgesamt soll man rund 860 Gebäude kontrollieren.

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Syrische Armee erobert weitere Städte am Euphrat

Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Stammesmilizen aus der Region eroberten nach bisher noch nicht gänzlich bestätigten Angaben die Dörfer Ghanim al-Ali, Qubbat Abu Ahmad, al-Atshana und Muqla Saghir direkt am Euphrat südöstlich der Stadt Raqqah. Sollten sich diese Angaben bewahrheiten würde das eine Belagerung der IS-Gebiete westlich bedeuten, darunter wichtige Orte wie Zawr Shammar (welches derzeit auch von den russischen Luftstreitkräften bombardiert wird) und Qibli. Damit befindet man sich auch nur noch knapp zehn Kilometer von dem administrativen Zentrum der Region namens Ma’adan entfernt, nachdem man bereits südlich sich auf rund sechs Kilometer angenähert hat.

In anderen Berichten soll der Islamische Staat neue Kämpfer von Deir ez-Zor in die Region verlegt haben, um u.a. die Stadt Ma’adan zu verteidigen. In einem neu veröffentlichten Video zeigt man Kämpfe im Süden Rusafas, wo Munition erbeutet wurde und man einen Soldaten gefangen nahm. Der Widerstand scheint sich nun langsam zu intensivieren, nachdem der IS scheinbar völlig überrascht von den Fortschritten der SAA war.

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Die Region südlich von Raqqah ist vor allem von Wüsten und kleinen Dörfern geprägt, insofern ist ein schnelles vorschreiten gegen einen geschwächten Islamischen Staat zu erwarten. Rusafa (Segiopolis) galt als Etappenziel für die Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Am Euphrat hingegen gibt es fruchtbare Felder und viele kleine und große Dörfer, die ebenfalls einen Weg nach Deir ez-Zor eröffnen würden.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.

Syrische Armee betritt zum ersten Mal seit 2013 die Provinz Deir ez-Zor

 

 

Die Syrisch-Arabische Armee, die Eliteeinheit der „Tiger Forces“ und verbündete Stammesmilizen betraten durch die neuen Eroberungen gegen den Islamischen Staat erstmals seit 2013 die Provinz Deir ez-Zor in Ost-Syrien. Der Eintritt soll irgendwo in der Wüste im Westen der Provinz geschehen sein, ein genauer Ort ist nicht bekannt. Die letzten Eroberungen aber sprechen von der Tifadah-Wüstenregion, die sich in etwa südlich der Bezirksstadt Maadan am Euphrat befindet. Den bisherigen Berichten zufolge drang man sogar zehn Kilometer weiter vor. Dies entspräche dann in etwa noch ~48km bis zum belagerten Deir ez-Zor.

Die derzeitige Taktik der Tiger Forces zeigt den Versuch, die urbanen Zentren entlang des Euphrat-Tals zu ignorieren und sie eher zu „umschließen“. Damit möchte man die anstrengenden Kämpfe in den Dörfern und Städten vermeiden und den IS darin zur Aufgabe zu zwingen und einen Fluchtweg offen zu lassen. Ähnliche Taktiken gab es bereits bei Kuweires und Khanaser.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.

USA beendet möglicherweise Besetzung des syrisch-irakischen Grenzüberganges

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US-Spezialeinheiten und verbündete Milizen bei al-Tanf

Die USA scheint inzwischen immer weniger gewillt zu sein, ihre zwei vorgeschobenen Außenposten im Süden der syrischen Wüste zu schützen. Dem vorausgegangen war die Entscheidung Donald Trump’s, die Unterstützung der Opposition durch die CIA zu stoppen. Dies scheint sich scheinbar nicht nur auf Waffenlieferungen zu beschränken, sondern man möchte wohl möglicherweise den syrisch-irakischen Grenzübergang al-Tanf aufgeben, der bisher eine Verbindung des Territoriums der syrischen und irakischen Regierung verhinderte.

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Houthis bombardieren saudischen Flughafen

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Burkan-1-Raketen

Gestern Abend begannen die in Nordjemen ansässigen Houthi-Rebellen und die verbündete Saleh-Regierung den Beschuss des König-Fahd-Flughafens bei Taif, eine Großstadt in der Nähe von Mekka.

Den Angaben zufolge sollen fünf selbst produzierte (mit der Unterstützung des Irans) Burkan-1-Raketen dabei eingesetzt worden sein, die eine Entfernung von etwa 700 Kilometern überwindeten. Eine Rakete soll die Luftabwehr zerstört haben. Als Reaktion darauf starteten die saudischen Luftstreitkräfte mehrere Luftschläge auf die jemenitische Hauptstadt Sana’a, wo mehrere Wohnhäuser und die angeblichen Startrampen zerstört wurden.

Diese Angriffe sind nichts ungewöhnliches, bereits vor einigen Tag griff man Ölraffinerien im Westen des Landes an. Der erste Angriff galt der Hauptstadt Riad, wobei die Medien von einem „Meteoriteneinschlag“ gesprochen haben. Die Raketenangriffe sind als Vergeltungsschläge für die ständigen Bombardierungen Saudi-Arabiens zu betrachten, wobei es eher moralische als materielle Schäden anrichtet.