IS greift syrisch-irakischen Grenzübergang an

Vor zwei Tagen kam es in der südirakischen Anbar-Provinz zu schweren Kämpfen zwischen dem Islamischen Staat und irakischen Streitkräften, darunter Milizen von sunnitischen Stämmen unter dem Dachverband der „Volksmobilisierungseinheiten“ (PMU).

Die Kämpfe sollen nahe dem al-Walid-Grenzübergang stattgefunden haben, welcher auf irakischer Seite liegt. Der Nachrichtenagentur Wilayat al-Furat zufolge starben bei dem Angriff 28 Soldaten der irakischen Armee. Zu sehen waren hauptsächlich bewaffnete Pick-Ups und bewaffnete Drohnen, die irakische Stellungen angegriffen haben. Scheinbar wurde ein Funkturm gesprengt und mindestens eine Verteidigungsposition in der Wüste erobert.

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Außerdem schien ein ganzer Fuhrpark erobert worden zu sein, mehrere Fahrzeuge, Humvees aber auch Panzerabwehrwaffen und Artillerie wurden erbeutet. Man benutzte außerdem amerikanische TOWs gegen die irakischen Streitkräfte.

Hiermit handelt es sich um den zweiten großen Angriff innerhalb von zwei Wochen, am 21. Juni griff man ebenfalls im gleichen Gebiet an. Dabei wurden Berichten zufolge 17 Soldaten getötet und mehrere Fahrzeuge zerstört. Die jeweiligen Einheiten des Islamischen Staates in der Region scheinen den Wüstenkampf sehr gut zu beherrschen.

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