3 Selbstmordanschläge in Damaskus

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In der syrischen Hauptstadt Damaskus kam es am Sonntag zu drei Anschlägen, wie die syrischen Medien berichten. Bei den Angriffen starben bisher acht Menschen, davon sieben Polizisten. Zwölf weitere Zivilisten wurden verletzt.

Ein Selbstmordattentäter detonierte auf dem Tahrir-Platz, nachdem er von Polizisten umkreist war. Die genaueren Umstände für die zwei weiteren Autobomben sind ungeklärt. Beide sollen in Dowa al-Baytara vor der al-Hamk-Schule explodiert worden sein, wobei nach diversen Angaben es sich um eine gezielte Sprengung handelte. Der Polizei zur Folge konnten alle Angreifer zerstört werden bevor sie ihre Ziele erreichten, beschäftigte Areale auf dem ersten Arbeitstag nach dem Ramadanende Eid al-Fitr/Zuckerfest.

Zuletzt kam es im März zu Angriffen auf Damaskus, wo der „Justizpalast“ vom einem Attentäter des Islamischen Staates angegriffen wurde. Kurz zuvor kam es immer wieder zu Angriffen auf den schiitischen Schrein Sayyidah Zaynab, den der IS ebenfalls für sich reklamierte. Aber auch Tahrir al-Sham beanspruchte Angriffe für sich, so sprengte z.B. ein 7-jähriges Mädchen eine Polizeistation in die Luft.

In den letzten Wochen kam es als Anordnung von Bashar al-Assad zum Abbau von Checkpoints, um gegen die grassierende Korruption vorzugehen. Dadurch verschlechtert sich aber auch die Sicherheitslage, die derartige Angriffe ermöglichen. Insgesamt ist die Sicherheitssituation besser als in Bagdad.

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