Ägyptische Armee schlägt IS-Angriff zurück

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Auf der ägyptischen Halbinsel Sinai kam es am Freitag zu der bis dato größten und brutalsten Offensive des Islamischen Staates auf Städte unter Kontrolle der ägyptischen Regierung.

Die Kämpfe fanden in der Region von al-Bers statt, welches wenige Kilometer südlich von Rafah liegt. Der Angriff wurde erstmals mit einem Selbstmordattentäter (SVBIED) begonnen, darauf folgend kämpften auch IS-Kämpfer aus der Region.

Nach stundenlangen Gefechten konnte die Offensive aber zurückgestoßen werden, am Ende wurden 40 IS-Kämpfer getötet und sechs Pick-Ups zerstört. Die Armee selber hat aber auch Verluste erlitten, 23 Soldaten wurden getötet, darunter Colonel Ahmed Mansi, Anführer einer Spezialeinheit. Weitere 40 wurden verletzt. Als Folge darauf intensivierte die ägyptische Luftwaffe ihre Angriffe auf Positionen des Islamischen Staates.

Seit der Destabilisierung des ägyptischen Staates durch den „Arabischen Frühling“ konnte der Islamische Staat eine Präsenz auf Sinai aufbauen, welches in Teilen inzwischen zu den Hochburgen zählt. IS-Kämpfer unterhalten Checkpoints, verlangen Zölle, nehmen Touristen als Geiseln, überfallen Militärstützpunkte und bringen immer wieder Polizisten in der Öffentlichkeit um. Dennoch konnte der IS immer weiter von der Armee zurückgetrieben werden, dementsprechend war ein Angriff dieser Qualität und Quantität außergewöhnlich und zuletzt mit den Angriffen von 2015 zu vergleichen.

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