Über 150 Familien kehren von Jarablus nach Homs zurück

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Über 150 Familien bzw. 400 Syrer kehrten zu ihren Häusern in der zentralsyrischen Homs zurück, nachdem das letzte Viertel al-Waer im März in Folge von Verhandlungen zwischen der Opposition und der Regierung evakuiert wurde.

Die Zivilisten und ehemaligen Kämpfer wurden daraus resultierend in Flüchtlingslagern nahe der syrisch-türkischen Grenzstadt Jarablus gebracht, wo sie unter menschenunwürdigen Umständen lebten. Die genaueren Gründe für die Rückkehr sind ungeklärt, da man bereits von Anfang an die Möglichkeit besaß, in al-Waer zu verbleiben. Möglicherweise waren die Lebensumstände derart schlecht oder eine Flucht in die Türkei war nicht möglich.

Das Gebiet wird von der türkischen Armee und seinen Stellvertretergruppen der syrischen Opposition beherrscht. Es gibt immer wieder Vorwürfe der Korruption, Kämpfe in den eigenen Reihen oder „mysteriöse Tode“, wo tote Kämpfer und Zivilisten in Flussbetten aufgefunden werden. Erst gestern wurde von Sicherheitskräften eine tote Frau in einem See gefunden, nähere Hintergründe sind ungeklärt.

 

 

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