Al-Nusra kapituliert am syrisch-libanesischem Grenzgebirge

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Die syrische Armee, die libanesische Armee und Hisbollah starteten letzte Woche eine groß angelegte Offensive auf die verbliebenen Posten des Islamischen Staates und Tahrir al-Sham (HTS) in der Grenzregion um Arsal. Ziel ist die vollständige Rückeroberung der syrisch-libanesischen Grenze, die damit abgeschlossen wäre. Der Anführer der Hisbollah Hassan Nasrallah verkündete den Sieg bereits in einer gestrigen Rede.

Nach etwa fünftägigen Kämpfen gegen die verbliebenen Kämpfer von al-Nusra vereinbarte man ab 6:00 Uhr Ortszeit eine Waffenruhe, die darauffolgend den Transport der Kämpfer nach Idlib in Syrien vorsieht. Hierbei wendet man das durchaus in Syrien reguläre Modell an, eingeschlossene und aussichtslose Milizen zur oppositionell beherrschten Provinz Idlib zu schicken und damit weitere Kämpfe zu verhindern.

Damit bleibt nur noch das Territorium des Islamischen Staates übrig, einigen Berichten zufolge flohen mehrere Nusra-Mitglieder in das Gebiet. Es sollte in einer ähnlichen Zeitspanne fallen.

Den Großteil der Kämpfe übernimmt die Hisbollah, die dementsprechend rund 20 Tote zu beklagen hat. Die libanesische Armee übernimmt vor allem Artillerieangriffe und die Koordination, weswegen es dort bisher zu keinen Verlusten gekommen ist.

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