Houthis bombardieren saudischen Flughafen

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Burkan-1-Raketen

Gestern Abend begannen die in Nordjemen ansässigen Houthi-Rebellen und die verbündete Saleh-Regierung den Beschuss des König-Fahd-Flughafens bei Taif, eine Großstadt in der Nähe von Mekka.

Den Angaben zufolge sollen fünf selbst produzierte (mit der Unterstützung des Irans) Burkan-1-Raketen dabei eingesetzt worden sein, die eine Entfernung von etwa 700 Kilometern überwindeten. Eine Rakete soll die Luftabwehr zerstört haben. Als Reaktion darauf starteten die saudischen Luftstreitkräfte mehrere Luftschläge auf die jemenitische Hauptstadt Sana’a, wo mehrere Wohnhäuser und die angeblichen Startrampen zerstört wurden.

Diese Angriffe sind nichts ungewöhnliches, bereits vor einigen Tag griff man Ölraffinerien im Westen des Landes an. Der erste Angriff galt der Hauptstadt Riad, wobei die Medien von einem „Meteoriteneinschlag“ gesprochen haben. Die Raketenangriffe sind als Vergeltungsschläge für die ständigen Bombardierungen Saudi-Arabiens zu betrachten, wobei es eher moralische als materielle Schäden anrichtet.

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