Großer IS-Gegenangriff östlich von Palmyra

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Der Islamische Staat startete am Mittwoch einen großangelegten Gegenangriff auf die Positionen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) in der syrischen Wüste östlich von Palmyra bzw. der Stadt Tadmur. Die Kämpfe fanden in der Nähe der Siedlung Humaymah statt, die inzwischen seit Monaten umkämpft ist.

Bei dem Angriff soll der IS mehrere Selbstmordattentäter und Scharfschützen genutzt haben. Die semi-offizielle IS-Nachrichtenagentur AMAQ berichtete direkt in mehreren Ankündigungen von dem Angriff, der von drei verschiedenen Achsen aus begonnen wurde. Mindestens ein Soldat soll in Humaymah gefangen genommen worden sein. Nach eigenen, inflationären Angaben tötete man insgesamt 76 Soldaten und Kämpfer der PMU, eines irakischen Dachverbandes von Milizen.

Dennoch erlitten den Berichten zufolge die Armee und verbündete Milizen als auch der Islamische Staat enorme Verluste bei den Kämpfen und zog sich darauffolgend wieder zurück, die SAA hat kein Territorium verloren. Mindestens 4 Fahrzeuge wurden vom IS erbeutet.

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Erbeutete Fahrzeuge

Inmitten der syrischen Wüste im Osten der zentralsyrischen Stadt Palmyra/Tadmur leistet der IS in der Nähe der T2-Pumpstation und Humeymah erbitterten Widerstand, es kam bereits in der Vergangenheit zu mehreren Überfällen mit gleichem Ausgang. Es handelt sich um die letzten Positionen vor dem Euphrat-Tal, dem vitalen Zentrum des IS-Territoriums. Dementsprechend stark ist der Widerstand.

 

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