Syrische Armee erobert Viertel vom Islamischen Staat in Damaskus

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Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Die syrische Armee und verbündete Milizen konnten im Westen das Viertel al-Qadam vollständig unter ihre Kontrolle bringen, nachdem man es vor wenigen Wochen verloren hatte. Damit schrumpft das vom Islamischen Staat gehaltene Gebiet um etwa 25%, ein Großteil der Industriegebiete wie im Bezirk al-Madaniyah wurde dadurch aufgegeben. Die Terrormiliz kontrolliert damit nur noch die urbanen und eng bebaute Viertel Yarmouk und Hajar al-Aswad. Trotz dieser Niederlage kann der IS auch positive Meldungen veröffentlichen: An der gegenüberliegenden Frontlinie im Osten konnten die Islamisten einen erfolgreichen Gegenangriff auf die Oppositionsgebiete ausführen und dabei mehrere Häuserblöcke um das schwer befestigte sogenannte „japanische Krankenhaus“ erobern.

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Israel bombardiert iranische Militärbasis in Syrien und verursacht Erdbeben

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Einige Wochen nach den trilateralen Raketenangriffe der USA, Frankreichs und Großbritannien auf mehrere Ziele sind Syrien startete Israel ebenfalls eigene, unabhängige Luftangriffe auf einen angeblichen iranischen Militärstützpunkt in der Provinz Hama. Die Militärbasis der 47. Division der syrischen Armee nahe der gleichnamigen Provinzhauptstadt Hama wurde scheinbar hauptsächlich vom Iran verwaltet, nachdem man sich mit der syrischen Armee auf eine gemeinsame Kooperation einigen konnte. Die Region wies schon immer eine hohe Präsenz iranischer Spezialkräfte und schiitische Milizen auf. Auch wenn solche Angriffe Israels nicht ungewöhnlich sind, operierten sie sehr selten so tief in Syrien hinein. Der Angriff und die daraus entstehende Explosion war so enorm, dass dadurch ein Erdbeben verursacht wurde. Es gibt Berichte über Dutzende Tote, darunter auch Zivilisten.

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Syrische Armee erobert mehrere Dörfer von den USA unterstützten Kurden

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Die Syrisch-Arabische Armee hat scheinbar mindestens vier Dörfer in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor erobert, die sich zuvor unter der Kontrolle der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) befanden, wobei die kurdische YPG den Großteil der Truppen bildet. Diese Orte befinden sich direkt am östlichen Ufer des Euphrats nahe der gleichnamigen Provinzhauptstadt Deir ez-Zor.

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Etliche Attentate in Idlib

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Jabhat Tahrir al-Souriyah zerstört einen BMP-1 von Tahrir al-Sham bei den letzten oppositionsinternen Gefechten in Idlib

In der mehrheitlich von der Opposition gehaltenen Provinz Idlib im Nordwesten des Landes kam es in den vergangenen Tagen zu Dutzenden Attentaten und Attentatsversuchen auf mehrere ranghohe Mitglieder verschiedener Organisationen, vor allem aber auf Kommandanten und Verbündete der islamistischen „Tahrir al-Sham“ (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra). Der Zeitpunkt der Angriffe ist insofern interessant, da man sich erst wenige Tage zuvor auf eine Waffenruhe zwischen den verschiedenen Oppositionsgruppierungen einigen konnte, darunter auch Tahrir al-Sham (HTS). In den Verdacht rücken dabei vor allem Schläferzellen des syrischen Geheimdienstes, die eine erneute Wiederentfachung der inneroppositionellen Kämpfe herbeiwirken wollen.

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Opposition startet neuen Angriff in Hama

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Kämpfer des Milizenbündnis „National Defence Forces“ in der Nähe von Kernaz 

Die von islamistischen Gruppierungen angeführte Opposition startete am Donnerstag Abend einen überraschenden Angriff auf mehrere Dörfer im Norden der Provinz Hama, die derzeit von der syrischen Armee und weiteren verbündeten Milizen kontrolliert wird. Nach anfänglichen Erfolgen scheint die Offensive inzwischen abgebrochen worden zu sein, nachdem die syrischen Verbände verloren gegangene Gebiete wiedererobern konnten. Wie üblich führen radikalislamistische Streitkräfte wie Tahrir al-Sham oder Hurras al-Din die Offensive an.

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Qalamoun-Region vollständig unter Regierungskontrolle

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Das einst von der Opposition gehaltene Territorium im östlichen Teil der Region Qalamoun wurde nun offiziell vollständig von der syrischen Regierung kontrolliert, nachdem man nach langen Verhandlungen eine Einigung mit den dortigen oppositionellen Gruppierungen erzielen konnte. Damit befindet sich nahezu ganz Zentralsyrien unter der Kontrolle der syrischen Regierung und eine weitere Region konnte von den Aufständischen erfolgreich wiedererobert werden, ohne großes Blutvergießen in diesem Falle.

Zusammen mit russischen und internationalen Hilfslieferungen in den Städten Ruhaybah, Jalroud, Nasiriyah und al-Dumayr wurden in vielen öffentlichen Institutionen die Flagge der syrischen Republik gehisst, zudem agieren nun regionale Polizeieinheiten als Sicherheitskräfte, die syrische Armee wurde an andere Frontlinien (vor allem das vom Islamischen Staat gehaltene Damaszener Viertel Yarmouk) verlegt. In den Städten kam es mehrheitlich zu größeren Pro-Regierungsprotesten, wie veröffentlichte Bilder der staatlichen Nachrichtenagentur SANA belegen.

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Islamischer Staat leistet in Damaskus Widerstand

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Zerstörter Armeepanzer in Yarmouk

Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Erst am Montag veröffentlichte die dem Islamischen Staat nahe stehende Nachrichtenagentur AMAQ ein neues Video aus Yarmouk, dass den Einsatz von Selbstmordattentätern auf Verteidigungspositionen der syrischen Streitkräfte beweist und zudem mehrere Soldaten getötet oder gefangen genommen wurden, erst am Mittwoch wurden zwei Soldaten öffentlich enthauptet. Aufgrund des schwierigen, urbanen Terrains muss die Armee auch materielle Verluste hinnehmen, darunter mehrere zerstörte T-72-Kampfpanzer und Militärfahrzeuge.

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Houthis Nr. 2 im Jemen getötet

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Der Präsident und Vorsitzende des Obersten Politischen Rates Saleh al-Sammad wurde am Donnerstag der letzten Woche durch einen Luftschlag Saudi-Arabiens in der der jemenitischen Provinz Hodeida getötet, wie nun auch die Houthi-Rebellen am Montag offiziell bestätigten und Saudi-Arabien daraufhin ein Video des Angriffes veröffentlichten.

Al-Sammad galt als die Nummer Zwei in der Führungsstruktur der zaidischen Aufständischen, lediglich der Anführer Abdel Malek Al-Houthi gilt als wichtigere Figur. Trotz seiner Position ist sein Tod aber nicht von relevanter Bedeutung, da er als ursprüngliches Nicht-Mitglied der Houthis eher eine versöhnende Rolle einnahm und bei Konflikten z.B. zwischen Stämmen intervenierte. Politisch besaß er keine besonderen Mächte. Zum Nachfolger wurde bereits Mahdi al-Mashat ernannt.

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Armee erbeutet etliche Panzer und Waffen in Qalamoun

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Einige der Panzer, die die syrische Armee in Qalamoun zurückgewinnen konnte

Die Evakuierung der einst von der syrischen Opposition gehaltenen Region Ost-Qalamoun ist derzeit im vollem Gange, Tag für Tag erreichen Dutzende Transportbusse die Städte al-Dumayr, Ruhaybah, Jalrouh und Nasiriyah und transportieren Tausende aufständische Kämpfer und ihre Sympathisanten in die von der Türkei kontrollierte Region in Nord-Aleppo. In der größten Stadt al-Dumayr wurde bereits die Flagge der syrischen Regierung gehisst, nachdem man dort bereits einige Tage zuvor einen separaten Evakuierungsdeal mit der islamistischen Fraktion „Jaish al-Islam“ erreichen konnte. Bestandteil dieser Vereinbarungen war auch die Abgabe schwerer Waffen, die syrische Armee konnte dadurch eine beachtliche Menge an Panzern, Fahrzeugen etc. erbeuten, die man Jahre zuvor verloren hatte.

Insgesamt wurden fast 40 Panzer und Panzerfahrzeuge übergeben, darunter auch auf aufgerüstete Kampfpanzer wie der T-72 oder viele Transportfahrzeuge. Zudem wurden etliche Mengen von amerikanischen Panzerabwehrwaffen (TOWs und Milans) und weitere Ausrüstung gefunden, vor allem über die jordanische Grenze dorthin geschmuggelt. Außerdem wurde Eine der wenigen Abschussplattformen für die berühmten Zelzal-2-Ballistikraketen. Das Gros der Waffen fällt dadurch in die Hände der elitären „Tiger Forces“, die hauptsächlich an der kurzweiligen, quasi eintägigen Operation federführend waren. Ihr Anführer Suheil al-Hassan war bereits vor Ort und begutachtete die erbeuteten Waffen.

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Schwere Kämpfe zwischen syrischer Armee und Islamischen Staat in Damaskus

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Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Die semi-offizielle IS-Nachrichtenagentur AMAQ berichtet alleine in den ersten Tagen von etwa 300 Luftangriffen, wobei auch Russland besonders involviert ist. Neben Russland und der syrischen Armee sind auch weitere Milizen präsent, darunter Liwa al-Quds aus Aleppo, die pan-arabischen Baath-Brigaden, die irakische „Imam Hussein“-Brigade oder die palästinensische Befreiungsarmee. Hier gibt es einen enormen Kontrast zur Offensive in Ost-Ghouta, wo fast ausschließlich nur die syrische Armee eingesetzt wurde. Zudem kooperiert man vor Ort mit den Rebellen, die inzwischen aber keinen Aufstand gegen die syrische Regierung mehr wagen.

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UN: 78% der Bevölkerung Ost-Ghoutas blieb in Regierungsgebieten

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Die Karte zeigt die verschiedenen Flüchtlingslager in der Region um Damaskus (Anmerkung: Die Zahlen der UNCHR auf dem Bild stammen vom 14. April und sind dementsprechend leicht anders als die Neueren des OCHA).

Das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) veröffentlichte am 18. April einen Bericht, welcher sich völlig der Situation in Ost-Ghouta widmete. Darin wurden unter anderem Zahlen veröffentlicht, die die Anzahl der Bevölkerung Ost-Ghoutas, als auch Statistiken über die Geflohenen näher beleuchtet. Demnach verblieb die überwiegende Mehrheit in den umkämpften Städten ohne zu fliehen, eine Minderheit floh noch während der anhaltenden Gefechte um Ost-Ghouta in die von der syrischen Regierung errichteten Flüchtlingslager im Großraum Damaskus, wovon wiederum die Hälfte in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Der kleinste Teil akzeptierte die von der syrischen Regierung und Opposition ausgehandelte Vereinbarung vom freiwilligen Abzug der Tausenden Kämpfer, ihrer Familienmitglieder und Sympathisanten in das teilweise von der Türkei und Islamisten kontrollierte Gebiet in Nord-Aleppo und die Provinz Idlib.

Die schätzungsweise 258.000 bis 298.000 Einwohner lassen sich wie folgend aufschlüsseln:

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Syrische Armee startet Angriff auf IS-Viertel in Damaskus

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und mit der Regierung verbündeten Milizen starteten am Donnerstag eine groß angelegte Offensive auf die letzten Überbleibsel des Islamischen Staates in Syrien und dem Großraum Damaskus. Mit der Unterstützung der russischen und syrischen Luftstreitkräfte wurden in der letzten Nacht etliche Ziele in den vom IS gehaltenen Vierteln bombardiert, darauf soll nun eine Bodenoperation folgen. In der Nähe einer Moschee soll es bereits erste Bodengewinne gegeben haben. Unterstützt wird die Operation durch palästinensisch-syrische Kräfte.

Sollte diese erfolgreich ablaufen wäre ganz Damaskus und die umliegende Grenzregion bzw. Provinz Rif Dimashq unter der alleinigen Kontrolle der syrischen Regierung. Ursprünglich gab es widersprüchliche Berichte über eine mögliche Einigung der zwei Seiten für einen friedlichen Abzug der Terrororganisation aus Damaskus, wofür freies Geleit versprochen wird. Seitdem tauchen immer weniger derartige Meldungen auf, können jedoch nicht bestätigt werden. Es ist aber wohl wahrscheinlich dass einige Teile der Enklave lieber aufgeben wollen, als gegen einen haushoch überlegenden Gegner anzutreten.

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Syrische Armee erobert Qalamoun nach nur einem Tag

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Nachdem die mit der Regierung verbündeten syrischen Streitkräfte eine Offensive auf die von verschiedenen Oppositionsgruppierungen gehaltene Enklave in Ost-Qalamoun gestern gestartet hatte gibt es bereits nach 24 Stunden eine Kapitulationsbereitschaft seitens der Rebellen. Der militärische Erfolg bestand aus der Eroberung der strategisch wichtigen Hügel östlich der Stadt Ruhaybah, namentlich die Hügel Tall Kharnubah und Tall Musaybah. Damit ist der Ort vollständig belagert und vom restlichen Gebiet abgeschnitten. Scheinbar war diese Schaustellung der militärischen Überlegenheit der syrischen Armee bereits genug, um die ansonsten recht friedlichen und quantitativ wenigen Aufständischen zur Aufgabe zu bewegen. Damit fällt eine weitere Enklave in die Hände der syrischen Regierung.

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Neue Armeeoffensive in Qalamoun

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) unter dem Kommando der Eliteeinheit der „Tiger Forces“ haben eine neue Offensive im Osten der Region Qalamoun etwa 40 Kilometer nordwestlich der syrischen Hauptstadt Damaskus gestartet. Das an der syrischen Wüste gelegene Grenzgebiet wird von mehreren Oppositionsgruppen gehalten und besteht hauptsächlich aus den Städten Ruhaybah, Jalroud, Nasiriyah und größeren Wüstengebieten, die vor allem von hohen Gebirgen geprägt sind. Die Offensive begann mit einem Vorstoß auf die Verteidigungspositionen der FSA-Miliz „Jaish Tahrir al-Sham“ (nicht zu verwechseln mit der islamistischen Organisation Hayyat Tahrir al-Sham), die auch die stärksten Streitkräfte vor Ort aufstellen kann. Zudem existieren hauptsächlich noch die von der USA unterstützten „Ahmed al-Abdo Forces“ und die Islamisten von „Jaish al-Islam“ vor Ort.

Diese Offensive entstand nach einem scheinbaren Zusammenbruch der langjährigen Waffenruhe und langwieriger Verhandlungen zwischen Aufständischen und syrischer Regierung den Konflikt friedlich zu lösen, wo die Regierung die Kontrolle übernehmen würde und verfeinde Kämpfer entweder eine Generalamnestie akzeptieren oder in andere Gebiete Syriens evakuiert werden, vor allem in die von den Islamisten gehaltene Provinz Idlib oder Nord-Aleppo, welches unter der Kontrolle der Türkei steht.

Dem Angriff vorausgegangen war ein separater Deal zwischen Regierung und Jaish al-Islam in der nahe gelegenen Stadt al-Dumayr, die die oben beschriebene Möglichkeit akzeptierten und derzeit evakuiert werden. Kurz zuvor wurde der Verhandlungsführer von unbekannten Personen ermordet. Eigentlich herrscht dort seit Jahren Frieden, jedoch starteten einzelne Kampfverbände in den letzten Wochen mehrere Überfälle auf Verteidigungspositionen der syrischen Armee beim Berg Muhassa, wobei mindestens ein T-72-Panzer zerstört wurden. Außerdem wurde angeblich ein syrischer Kampfjet abgeschossen.

Tausend Kämpfer ziehen aus Stadt ab, übergeben Kontrolle an Regierung

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In der zentralsyrischen Stadt al-Dumayr etwa 30 Kilometer nordöstlich der syrischen Hauptstadt Damaskus scheint es zu einem Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen syrischer Regierung, Russland und der islamistischen Oppositionsorganisation „Jaish al-Islam“ gekommen zu sein. Diese Vereinbarung sieht die Evakuierung aller Kämpfer aus der Stadt und die Übergabe an die syrische Regierung bzw. Armee vor, wodurch es zu einer endlichen Befriedung der dortigen Region kommen könnte. Es ist dennoch unklar ob al-Dumyar vollständig übergeben wird, da sich möglicherweise auch andere Oppositionsgruppierungen vor Ort aufhalten und man sich mit ihnen bisher nicht einigen konnte.

Etwa 1000 Personen sollen mithilfe von Transportbussen in die Hunderte Kilometer weiter nördlich gelegene türkisch-syrische Grenzstadt Jarablus gebracht werden, die derzeit unter der Kontrolle der Türkei steht. Leichte Waffen können dabei mitgeführt werden, alternativ kann man auch die Generalamnestie der Regierung akzeptieren und dadurch ihr Zivilleben wiederherstellen. Kurz zuvor desertierten Kämpfer der Rebellenmiliz „Commandos of Desert“ und schlossen sich der syrischen Armee an.

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