Islamischer Staat steht in der Wüste vor seiner „Niederlage“

Dltf7nBW0AM1Qfr.jpg

Seit fast einem Monat dauert die Militäroperation der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Milizen in der syrischen Wüste gegen den Islamischen Staat an, nun scheint sich ein finaler Kampf heranzubahnen. Woche für Woche dringen die syrischen Streitkräfte in der unwirtlichen Gegend des Vulkans al-Safa gegen die verstreuten Kämpfer des Islamischen Staates vor und können dabei Dutzende Islamisten töten. Einzig im Nordosten und Zentrum der Vulkanregion befinden sich noch wenige Enklaven die derzeit bedroht werden, zerschlagen zu werden. Nun wurde das restliche IS-Territorium in zwei Teile gespalten, die sich nicht unabhängig voneinander aufrecht erhalten können.

Weiterlesen

Advertisements

Christen protestieren gegen Schließung eigener Schulen durch Kurden

DltONZ7WsAAEJzO.jpg

In der nordsyrischen Stadt al-Hasakeh kam es am vergangenen Dienstag zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Milizen und Sicherheitskräften der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und christlichen bzw. assyrischen Demonstranten. Anlass ist die geplante Schließung von christlichen Schulen in der Stadt, in dessen Folge sich an verschiedenen Orten Proteste mit mehreren Hunderten Mitgliedern bildeten, vor allem nahe der St. Gabriel-Kirche und einer Schule daneben. Die Demonstrationen waren zunächst friedlich, jedoch eskalierte die Situation, als einige Polizisten in die Luft schossen und die Kirche abriegelten/belagerten.

Weiterlesen

Houthis attackierten angeblich erneut Dubai-Flughafen

Dln_2TXX4AAj8ya.jpg

Die jemenitischen Houthi-Rebellen haben nach eigenen Berichten den Internationalen Flughafen von Dubai mithilfe von Kamikazedrohnen zum wiederholten Male attackiert, wie offizielle Nachrichtenagenturen in der Hauptstadt Sana’a bestätigen. Demnach wurde die erst neulich entwickelte Drohne des Typs „Samad-3“ für diese Operation genutzt, Dubai liegt etwa 1.200 Kilometer vom Kontrollgebiet der Houthi-Rebellen im Jemen entfernt. Die offizielle Flugbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate bestreitet diese Darstellung und sagt, dass es keinerlei Vorfälle gegeben habe. Der Flugverkehr werde demnach wie regulär weiter funktionieren. Es ist bereits der zweite vermeldete Angriff auf den Flughafen und der Dritte im Land.

Weiterlesen

Russland bringt Unterstützung für den bevorstehenden Kampf um Idlib

7a4a2cb1cf3e9e57d6ad7f1ab09d64dd.jpg

Admiral Essen gehört zu den Fregatten, die nach Syrien fahren

Alle wichtigen Fraktionen bringen sich in und um die nordwestlich gelegene Provinz Idlib in Stellung, ein finaler Kampf zwischen der syrischen Regierung und von islamistischen Kräften kontrollierten und dominierten Opposition steht bevor. Während Tag für Tag neue Einheiten die Frontlinien erreichen, schickt Russland mehrere Kriegsschiffe und U-Boote entlang des Mittelmeers in Richtung der syrischen Küste. Derweil bereitet sich die Opposition möglicherweise auf eine eigene Gegenoffensive vor und erhöht dadurch ihre Aktivitäten an der Front, unter anderem durch den vermehrten Einsatz von selbstgebauten Drohnen. Die Lage spitzt sich zu, während die Türkei zunehmend ruhiger wird.

Weiterlesen

Saudi-Arabien tötet erneut Dutzende Kinder im Jemen

5b7d4297dda4c847078b45d5.jpg

Im Westen Jemens kam es erneut zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung, wiedermals verursacht durch die Luftwaffe Saudi-Arabiens, dem Anführer der Arabischen Koalition gegen die Houthi-Rebellen im südlichen Nachbarland. Diesmal wurden den Houthis nahe stehenden Medien zufolge 31 Zivilisten getötet, bei dem Großteil soll es sich um Kinder handeln. Bombardiert wurde ein Wohnhaus in der noch vor Monaten umkämpften Küstenstadt al-Hodaydah, welche sich seit jeher fest in den Händen der Houthi-Rebellen befindet. Dem Gesundheitsministerium zufolge stammen ein Großteil der getöteten Personen von der gleichen Familie, 22 Kinder wurden dabei umgebracht.

Weiterlesen

Syrer wegen Erdogan-Kritik in Nordsyrien inhaftiert

img_20180822_205536_6428209093444320255349.jpg

In der nordsyrischen Stadt al-Bab wurde am vergangenen Tag eine Person wegen negativen Äußerungen bezüglich des türkischen Präsidenten Recep Erdogan und seiner Syrienpolitik inhaftiert und zu einer Geldbuße verpflichtet. Der syrische Doktor Mahmoud al-Sayeh wurde demnach zu einer Strafe von sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe von 5.000 türkischer Lira verpflichtet. Er wurde bei einem Besuch seiner Familie direkt von der Hamza-Division festgenommen, eine pro-türkische Miliz welche zu den größten und stärksten im Nord-Aleppo zählt. Dem Urteil zufolge kritisierte er über Facebook öffentlich den türkischen Präsidenten und die „syrische Revolution“.

Sowohl al-Bab als auch die umliegenden Gebiete werden von den verschiedensten islamistischen Organisationen unter der Schirmherrschaft der Türkei kontrolliert. Seit der in Syrien gestarteten Operation „Euphrates Shield“ im Jahre 2015 gegen den Islamischen Staat befindet sich der Nordwesten der türkisch-syrischen Grenzregion unter der faktischen Kontrolle der Türkei. Neben Jarablus zählt al-Bab zu den größten und wichtigsten Städten in der Region, die türkischen Streitkräfte selber unterrichten eine Militärbasis und ein Feldlazarett in der Stadt. Erst unter schweren Verlusten konnte die Stadt mit türkischer Unterstützung nach wochenlangen Kämpfen erobert werden. Neben der schlechten humanitären Situation kommt es auch immer wieder zu internen Gefechten zwischen den verschiedenen islamistischen Fraktionen, in dessen Folge auch Zivilisten in Gefahr geraten.

Der bevorstehende Kampf um Idlib

 

31408357_1881933765190764_2361912205240172544_o-1024x768

In und um der syrischen Provinz Idlib im Nordwesten des Landes gehen die Vorbereitungen für eine bevorstehende Offensive der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Organisationen weiter voran. Seit mehreren Tagen und Wochen setzt die Armee vermehrt Artillerieeinheiten ein, die an der Front liegende Städte und feindliche Verteidigungspositionen bereits attackiert, diese Operationen erhalten dabei Unterstützung von der syrischen und russischen Luftstreitkräfte. Mehr und mehr Truppen erreichen den Norden nach Abschluss der Militäroperationen in den südsyrischen Provinzen Quneitra und Dara’a. Inzwischen befinden sich namhafte Gruppierungen wie die Eliteeinheit der „Tiger Forces“ mitsamt des legendären Generals Suheil al-Hassan, Republikanische Garden und die mit vielen Panzern ausgerüstete 4. Division vor Ort und werden die Angriffe zukünftig unterstützen.

Weiterlesen