Schwere Kämpfe zwischen Indien und Pakistan

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Überreste des abgeschossenen Kampfjets in Pakistan

Seit wenigen Tagen dauern schwere Gefechte zwischen den Streitkräften Pakistans und Indiens an ihren gemeinsamen Grenzen, gerade die Region Kashmir und Balakot sind derzeit davon betroffen. Nicht nur soll es zu gegenseitigen Schusswechseln auf dem Boden gekommen sein, auch in der Luft findet derzeit der Krieg statt. Beide Seiten bestätigten den Abschuss bzw. den Verlust eines indischen Kampfjets, nachdem er in den pakistanischen Luftraum eindrang und dort angeblich einen pakistanischen Jet verfolgte. Kommt es zu keiner Befriedung zwischen den zwei Atommächten, könnte das ungeahnte Dimensionen annehmen und auch islamistische Kräfte in Pakistan oder Afghanistan mitten im Chaos bestärken.

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Assad trifft Khameini zum ersten Mal seit Ausbruch des Krieges

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Zum ersten Mal seit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges trafen sich der syrische Präsident Bashar al-Assad mit verschiedenen, politischen Anführern des Irans, darunter Großayatollah Khameini und sein iranisches Gegenpendant Rouhani. Bei dem offiziellen Staatsbesuch hat sich Assad bei der iranischen Führung für die Unterstützung im syrischen Bürgerkrieg gedankt, teilte das syrische Präsidialamt am Montag mit. Khamenei habe seinerseits Syrien zu den Erfolgen „im Kampf gegen den Terrorismus“ gratuliert und Assad weitere Unterstützung zugesichert. Außerdem traf er sich mit Soleimani, dem Anführer der Quds-Einheit, einer Spezialeinheit der iranischen Streitkräfte, welche im Ausland agiert. Mit dem Treffen wird die bereits bestehende Allianz intensiviert und über zukünftige Schritte in Syrien, vor allem bezüglich der Türkei und USA, verhandelt.

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Islamischer Staat tötet über 100 Menschen in Nigeria

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Der „Islamische Staat in Westafrika“ (ISWA) hat in den vergangenen Tagen erneut für schwere Verluste in den Reihen der nigerianischen Streitkräfte sorgen, nachdem man einen gut koordinierten Überfall auf einen Armeekonvoi und Raketenangriffe auf einen Militärflughafen. Während nigerianische Medien aufgrund der bevorstehenden Wahlen kaum über diesen Vorfall berichten und die Anzahl der Toten auf lediglich drei bemisst, erzählen Überlebende von einer völlig anderen Dimension, es wird von bis zu 100 Tote und 200 Entführungen berichtet. Der zuständige Staatsgouverneur zwang den Konvoi in der Nacht der Überfalls zum Weiterzug, obwohl das lokale Militär vor Überfällen warnte.

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400 US-Soldaten bleiben in Syrien

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US-Soldaten überblicken türkischen Stützpunkt nördlich von Manbij

Kehrtwende der amerikanischen Syrienpolitik: Der ursprünglich beschlossene Abzug der etwa 2.000 US-Soldaten aus Syrien soll nun doch nicht in dem eigentlich geplanten Umfang erfolgen, stattdessen sollen noch etwa 400 US-Soldaten in Nord- und Südsyrien verbleiben um dort weiterhin die lokalen Bündnispartner gegen „terroristische Organisationen“ zu unterstützen und den Einfluss der syrischen Regierung im eigenem Land zu schmälern. Präsident Trump revidiert damit nicht nur den Plan des Abzuges, sondern auch die Aussage, dass der Islamische Staat in Syrien besiegt sei. Das durch den Rückzug der US-Truppen entstandene Vakuum soll stattdessen von anderen Partnern in der Anti-IS-Koalition geschlossen werden, allen voran europäische Länder.

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Türkischer Soldat in Afrin getötet

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Türkische Panzer während der Invasion von Afrin

In Afrin nimmt der Widerstandskampf der kurdischen Guerillamilizen gegen die türkischen Streitkräfte und ihre syrischen Stellvertreter kein Ende. Tagtäglich sorgen kurdische Milizionäre für Verluste in den Reihen der Islamisten, im Untergrund dauert ein brutaler Guerillakampf gegen die derzeitigen „Besatzer“ an, die wiederum die über Jahre hinweg aufgebaute Zivilgesellschaft und Lebensgrundlage der Bewohner Afrins zerstören, besonders die Ausbeutung der letzten Ressourcen und politische Indoktrination haben in der vergangenen Zeit erheblich zugenommen. Nun wurde ein weiterer türkischer Soldat in Afrin getötet, jedoch sind die genauen Umstände ungeklärt.

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Saudi-Arabien an Jemens Grenze zurückgeschlagen

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Trotz der seit mehreren Monaten anhaltenden Waffenruhe finden im Jemen an vielen Orten Gefechte zwischen den schiitisch-zaidischen Houthi-Rebellen und der jemenitischen Exilregierung mit der Unterstützung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emiraten statt, darunter auch an der nordwestlichen Landesgrenze zu Saudi-Arabien. In der Provinz Hajjah konnten Milizen wie al-Malika unter der Führung und enormen Unterstützung der Streitkräfte Saudi-Arabiens erhebliche Erfolge erzielen, nun aber scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Nach mehreren erfolgreichen Gegenangriffen konnten die Houthis eine Einkreisung verhindern und teilweise sogar auf die andere Seite der Landesgrenze vorrücken und mehrere militärische Außenposten Saudi-Arabiens zerstören.

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In Idlib bröckelt der Frieden

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Tahrir al-Sham nutzt Raketen gegen Armeestellungen

Die zwischen Iran, Russland und der Türkei ausgehandelte Waffenruhe bzw. „Deeskalationszone“ in der letzten, noch von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib durchgeht derzeit ihre kritischste Phase, nachdem die Syrisch-Arabische Armee über mehrere Tage hinweg Artillerie- und Luftangriffe auf feindliche Positionen flog. Die Opposition reagierte darauf mit eigenem Artillerie- und Mörserbeschuss, in dessen Folge auf beiden Seiten Zivilisten gestorben sind.  Die Entwicklungen der letzten Tage können gepaart mit neuen Gerüchten auf eine bevorstehende Offensive der syrischen Streitkräfte mit türkischer Akzeptanz auf Idlib hindeuten, um die das dortige Problem endgültig zu lösen. Dennoch bekräftigten die drei Verhandlungsmächte den derzeitigen Idlib-Deal.

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