Weiterhin Gefechte in Idlib und Hama

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Auch ohne territorialer Veränderungen dauert im Norden der zentralsyrischen Provinz Hama der Kampf zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verschiedenen islamistischen Milizen weiter an. Die Armee scheint zunehmend ihre neuen Eroberungen im Nordosten von Hama zu konsolidieren und nicht weiter vorrücken zu wollen, wie man anhand der derzeitigen militärischen Lage bemerkt. Dennoch versprechen neueste Truppenbewegungen im Süden Aleppos die Eröffnung einer möglichen neuen Front, wo besonders vom Iran unterstützten Gruppierungen präsent sind. Im Gegensatz zu den Bodenoperationen intensivierten sich die inzwischen auf die gesamte Provinz ausgeweiteten Luftangriffe Syriens und Russlands. Die Opposition startete mehrere vergebliche Gegenangriffe.

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Israel tötet syrische Soldaten

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Erneut griffen israelische Raketen Positionen der Syrisch-Arabischen Armee auf der Nachbarsprovinz al-Quneitra an, nachdem israelischen Angaben zufolge eine syrische Luftabwehrbatterie einen Kampfjet der israelischen Streitkräfte attackierte. Ungewöhnlicherweise bestätigte das israelische Verteidigungsministerium die Operation direkt und bestätigten den Abschuss eines unbekannten Luftabwehrsystems. Die syrische Regierung berichtet hingegen von der erfolgreichen Abwehr und dass sämtliche, feindliche Projektile abgeschossen werden konnten. Dennoch starben insgesamt zwei Soldaten. Zudem widerspricht sie jeglicher Behauptung, syrische Luftabwehrsysteme hätten israelische Kamfpjets attackiert.

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Armee erobert Stadt in Hama zurück

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Kämpfer von Tahrir al-Sham nahe Kafr Naboudah

Drei Tage nach der Wiedereroberung der einst 15.000 Einwohner zählenden Stadt Kafr Naboudah im Norden der Provinz Hama in Folge einer islamistischen Militäroffensive konnte die Syrisch-Arabische Armee (SAA) den Ort überraschend wieder unter ihre Kontrolle bringen. Der Gegenangriff erfolgte am Sonntag mit der Unterstützung der russischen und syrischen Luftwaffe, Artillerie und der Eliteeinheit der „Tiger Forces“. Beide Seiten erlitten bei der Schlacht um den Ort erhebliche Verluste, für die Armee war es die schwerste Niederlage seit Monaten. Damit wurde der Status Quo in Nord-Hama wiederhergestellt, da es sich bei Kafr Naboudah nur um den einzigen wiedereroberten Ort in der letzten Gegenoffensive der Islamisten gehandelt hat.

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Wie Huthi-Rebellen Drohnenangriffe gegen die Golfstaaten perfektionieren

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Für die jemenitischen Houthi-Rebellen entwickeln sich die Drohnen aus eigener Produktion zur liebsten und effektivsten Waffe gegen die übermächtigen Nachbarn im Norden, besonders Saudi-Arabien ist immer öfter das Ziel von Drohneneinsätzen, welche von der Luftabwehr unentdeckt bleiben und beachtlichen Schaden in der Öl- und Militärinfrastruktur des Landes verursachen können, eine schmerzhafte Erinnerung für das Königshaus al-Saud, welchen anhaltenden Effekt die Intervention im jemenitischen Konflikt 2015 hat. Selbst die in über 1000 Kilometer entfernte Vereinigte Arabischen Emirate sind nicht mehr sicher, nachdem die Houthis Beweise für einen Drohnenangriff auf den Internationalen Khalid-Flughafen aus dem letzten Jahr dargelegt haben. Diese Eskalation ist nur der Anfang, wenn man den Drohungen der Houthi-Rebellen glauben schenken mag.

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Islamisten erobern Stadt zurück

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Im Nordwesten der Provinz Hama kam es zu den schwersten Gefechten seit Monaten, nachdem eine islamistische Allianz unter der Führung der dschihadistischen Tahrir al-Sham eine Gegenoffensive startete. Ziel war die Wiedereroberung der Stadt Kafr Naboudah, welche erst vor zwei Wochen in Folge der Militäroperation von der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) gesichert werden konnte. Nach dem derzeitigen Stand konnten die Islamisten nach sehr schweren Verlusten den Ort erobern und der Armee selber großen Schaden zufügen, mehrere Kampfpanzer und Fahrzeuge konnten entweder erbeutet oder zerstört werden. Dies bedeutet zugleich das Ende der einseitig erklärten Waffenruhe und ein Zeichen dafür, dass eine friedliche Lösung des Konfliktes nicht möglich ist.

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Huthi-Rebellen attackieren Militärflughafen in Saudi-Arabien

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Die jemenitischen zaidi-schiitischen Houthi-Rebellen verkündeten am Dienstag eine erfolgreiche Drohnenoperation in Saudi-Arabien. Demnach wurde der Militärflughafen in der Großstadt Najran angegriffen und in dessen Folge ein Munitions- und Waffenlager zerstört. Die in einer dem Jemen benachbarten Provinz gelegene Stadt Najran ist immer wieder Angriffsziel der Houthis, neben militärisch-strategischen Zielen gibt es auch dort wichtige Erdölraffinerien. Die Jemeniten haben in der vergangenen Wochen mit vermehrten Angriffen in den Golfstaaten gedroht, hierbei handelt es sich um die dritte Operation innerhalb der letzten Woche.

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US-Botschaft im Irak angegriffen

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Die sich in der irakischen Hauptstadt befindende Botschaft der USA wurde verschiedenen Berichten zufolge von mehreren Raketen getroffen, jedoch kam es zu keinen erwähnenswerten Schäden oder Verletzten, nachdem ein Großteil des dortigen Personals bereits vor Tagen im Angesicht der Eskalation mit dem Iran abgezogen wurde. Demnach wurden am Sonntag Abend mehrere Katjuscha-Raketen auf die „Green Zone“ in Bagdad gestartet, ein Hochsicherheits- und Diplomatenviertel im Herzen der Millionenstadt. Der Angriff stellt ein neuen Schritt in der anhaltenden Eskalationsspirale zwischen der USA und dem Iran dar, in welcher die amerikanische Regierung zunehmend Truppen in die Region verlegt und auch rhetorisch aggressiver wird.

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Zweiter israelischer „Angriff“ auf Damaskus in Folge

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Die syrische Luftabwehr hat in der Umgebung der syrischen Hauptstadt Damaskus „feindliche Projektile“ angegriffen, wie das syrische Verteidigungsministerium bestätigt. Demnach handelt es sich bei den sogenannten Projektilen um sogenannte Aufklärungsballons, die Israel seit neuestem benutzt. Mehrere Videos zeigen wie die syrische Luftabwehr mehrere dieser  Ballons attackiert, inwiefern und welche Projektile zerstört werden konnten, ist bisher unklar. Bisher wirft der Angriff viele Fragen auf, da er nicht dem üblichen Muster israelischer Angriffe entspricht. Es war die zweite Nacht in Folge, in der Syrien israelische Aktivitäten vermeldete.

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Vorübergehende Waffenruhe in Nord-Hama stoppt Armeevorstoß

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Nach fast zwei Wochen scheint die Offensive der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündeter Gruppierungen im Norden der zentralsyrischen Provinz Hama nahezu erlahmt zu sein, nur wenige Gebiete wechseln derzeit den Besitzer. Bestärkt wird dieser Bericht durch das Gerücht einer einseitig erklärten Waffenruhe in Nord-Hama, welche mindestens zwei Tage anhalten soll. Sollte diese begrenzte Militäroperation bereits jetzt abgeschlossen sein, so konnte die Armee viele Gebiete in der al-Ghab-Ebene und in der Umgebung der islamistischen Hochburg Qalaa al-Mudiq erobern. Stattdessen richten die syrischen Streitkräfte ihr Augenmerk auf das Latakia-Gebirge, von wo aus immer wieder Drohnen und Raketen auf die Küstenprovinzen gestartet werden. Dort konnten die Islamisten aber bisher sämtliche Vorstöße abwehren.

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Syrische Luftabwehr attackiert „feindliche Projektile“ über Damaskus

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Syrische Luftabwehr über Damaskus nach den amerikanischen und israelischen Luftschlägen 2017

Die syrische Luftabwehr hat in der Umgebung der syrischen Hauptstadt Damaskus und der Küstenprovinz Latakia „feindliche Projektile“ angegriffen, wie das syrische Verteidigungsministerium bestätigt. Demnach wurden mehrere Raketen aus dem israelischen besetzten Golanhöhen aus gestartet, welche nach derzeitigem Stand den Mezzeh-Militärflughafen in Damaskus und das danebenliegende Viertel Kisweh getroffen haben. Mehrere Videos zeigen wie die syrische Luftabwehr mehrere Projektile attackiert, inwiefern und welche Raketen zerstört werden konnten, ist bisher unklar. Bisher wirft der Angriff viele Fragen auf, da er nicht dem üblichen Muster israelischer Angriffe entspricht.

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Huthi-Rebellen bombardieren Erdöl-Pipelines in Saudi-Arabien

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Die jemenitischen zaidi-schiitischen Houthi-Rebellen verkündeten am Dienstag eine erfolgreiche Drohnenoperation in Saudi-Arabien. Demnach wurden mehrere Hunderte Kilometer vom Jemen entfernt die Erdöl-Infrastruktur des Landes bzw. des Unternehmens Aramco getroffen und in dessen Folge zwei Pipelines beschädigt, wie ein Pressesprecher der staatlichen Saudi Aramco bestätigte. Die verschiedenen Drohnen der Houthis erweisen sich als immer nützlicher, nachdem bereits über die Jahre zuvor mehrere Ölraffinerien zerstört werden konnten. Der eigentlich nicht ungewöhnliche Drohnenangriff fand an einem fragwürdigem Zeitpunkt statt, nachdem bereits zwei Öltanker im Persischen Golf aus bisher unbekannten Gründen schwer beschädigt wurden und sowohl die Golfstaaten, als auch die USA ihre Kriegsrhetorik gegenüber dem Iran wesentlich verstärken. Außerdem wurde eine amerikanische Drohne im Jemen abgeschossen.

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Islamisten starten erfolglose Gegenangriffe in Nord-Hama

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Im Norden der syrischen Provinz Hama dauern die intensiven Gefechte zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA), verbündeten Milizen und islamistischen Aufständischen weiter an. Während die Armee immer weiter vorrückt und tagtäglich neue Ortschaften erobert, stoßen die Islamisten bisher an ihre Grenzen: Trotz mehrerer, groß angelegter Gegenangriffe konnte sie nicht mal mittelfristig einen Ort wiedererobern, geschweige denn halten. Die syrische und russische Luftwaffe bombardieren massenweise feindliche Stellungen und konnten bisher dem Gegner erhebliche Verluste zufügen, besonders Kampfpanzer erweisen sich als leichtes Ziel von oben.

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Portugiesischer Pilot über Libyen abgeschossen

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Unentwegt dauern die Gefechte zwischen der ostlibyschen Tobruk-Regierung bzw. „Libyschen Nationalarmee“ (LNA) und den verschiedenen Milizen der sogenannten „Einheitsregierung“ nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis an. Seit einem Monat versucht die Armee unter der Führung Khalifa Haftars, das Land zu einen und den größten Rivalen im Nordwesten Libyens zu schwächen, bisher ohne erwähnenswertem Erfolg. Die Situation ist im Süden von Tripolis festgefahren, da liebäugelt die Nationalarmee mit einem neuen Ziel: Sirte als Hochburg islamistischer Milizen und Drehkreuz des zentrallibyschen Ölhandels ist ein lukratives Ziel, wovon die eigenen Truppen nur wenige Kilometer weit entfernt stehen.

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Syrische Armee erobert Islamistenhochburg ohne Widerstand

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Russische Söldner (PMC Wagner) sind ebenfalls an der Offensive beteiligt

Unvermindert dauert die Großoffensive der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündeter Milizen im Norden der Provinz Hama weiter an. Nach den anfänglichen Erfolgen in der Region um Kafr Nabouda konnte die Armee nun ein über 120 Quadratkilometer großes Gebiet auf der al-Ghab-Ebene befreien, darunter befindet sich auch die Rebellenhochburg Qalaat al-Mudiq mit ihrer bekannten antiken Ruinenstätte Apamaia. Ein Großteil der Region konnte nach tagelangen Verhandlungen friedlich übergeben werden, derzeit finden intensive Gefechte weiter nördlich statt. Den Islamisten scheint es trotz Vereinigung nicht möglich, das Vorrücken der syrischen Kampfverbände aufhalten zu können, Tag für Tag werden neue Ortschaften von der Armee erobert.

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Syrische Armee rückt in Nord-Hama vor

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Die ersten Tage der neuen Offensive der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündeter Gruppierungen erscheinen bereits vielversprechend: Innerhalb der ersten zwei Tage konnte die Armee einen Durchbruch an den ansonsten starren Frontlinien im Norden der Provinz Hama erringen und dabei mehrere Dörfer und die erste Stadt von der islamistischen Opposition erobern. Dabei kam es jedoch zum erbitterten Widerstand, erstmals wurden bisher zwei Selbstmordattentäter eingesetzt. Auch anderswo kam es erstmals zu Gefechten zwischen den zwei Fraktionen. Gerüchten zufolge soll sich die derzeitige Militäroperation aber dennoch hauptsächlich auf Nord-Hama beziehen und nicht die vollständige bzw. partielle Eroberung der letzten Aufständischenprovinz Idlib zum Ziel haben.

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