Syrische Armee rückt in Nord-Hama weiter vor

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Mit der Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte konnte die Syrisch-Arabische Armee (SAA) im Norden der Provinz Hama vorrücken und mehrere kleinere Ortschaften erobern, womit sie sich nun auf dem Weg zur nächsten Stadt al-Lataminah begeben. Nach dem langem, vor allem aufgrund politischer und diplomatischer Verhandlungen entstandenem Stillstand an dem Frontabschnitt befindet sich nun die SAA wieder auf dem Vormarsch, dennoch scheint es sich bisher um eine eher regional auf Nord-Hama begrenzte Offensive zu handeln. Auch in der Küstenprovinz Latakia nahm die syrische Armee ihre Operationen wieder auf, auch wenn der Erfolg ungewiss bleibt.

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Neuer Armeevorstoß in Nord-Hama

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) startete am Sonntag einen neue, kleinere Offensive in dem Frontabschnitt von Nord-Hama, die mit der Rückeroberung von zwei Ortschaften schnell Erfolge zeigte. Durch die ständig wiederkehrenden Artillerie- und Luftbombardements erlitten die Aufständischen unter der Führung islamistischer Gruppierungen wie Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra) oder die örtlich verwurzelte Jaish al-Izzah erhebliche Verluste bei der Verteidigung. Trotz der Fortschritte scheint eine groß angelegte Offensive auf die letzte, noch von Islamisten gehaltene Provinz Idlib immer unwahrscheinlicher zu werden.

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Türkei droht mit neuer Offensive

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Der türkische Präsident Erdogan hat in der vergangenen Woche den Kurden bzw. die von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) mehrfach mit einem bevorstehenden Angriff bedroht. Obwohl derartige Drohgebärden nichts ungewöhnlich seitens der Türkei sind, nahm die aggressive Rhetorik in den vergangenen Tagen vergleichsweise zu, auch gegenüber der Schutzmacht Amerika, welche die Türkei neuerdings mit eigenen Sanktionen belegt haben. Das neue türkische Auftreten verstärkt die derzeitigen Gerüchte über einen möglichen, bevorstehenden Angriff türkischer Truppen auf das Kerngebiet der SDF im Nordosten Syriens mit der Unterstützung der eigenen islamistischen Stellvertreter im südlichen Nachbarland, welche bereits in Afrin in Erscheinung traten.

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Erneut israelische Raketenangriffe auf Syrien

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In der letzten Nacht trafen erneut israelische Raketen mehrere Ziele in Südsyrien, diesmal beschränkten sich die Angriffe auf die Grenzregion zu den von Israel besetzten Golanhöhen. Besonders betroffen war die Stadt al-Harah in der Provinz Quneitra, da sich in der Nähe der höchste Hügel in der Umgebung befindet und man von dort auch Teile der Golanhöhen überblicken kann. Es gibt keine Berichte von Verletzten oder verursachten Schäden. Das syrische Verteidigungsministerium verkündet hingegen, mindestens zwei der „feindlichen Projektile“ erfolgreich eliminiert zu haben.

Das genaue Ziel ist unklar. Auf dem Hügel Tall al-Harah befindet sich eine Radaranlage des syrischen Militärs, insofern handelt es sich nicht um die regulären Ziele israelischer Interventionen: Waffenlieferungen der Hisbollah oder ranghohe Mitglieder der libanesischen Organisation. Womöglich handelt es sich um den Versuch, die syrischen Luftabwehrkapazitäten langfristig zu minimieren und sich somit weiteren Freiraum für zukünftige Operationen zu verschaffen.

Es handelt sich um den 13. Angriff Israels in diesem Jahr, nachdem bereits mehrmals Armeestellungen in der Region um Damaskus und Aleppo bombardiert wurden. Die Angriffe erfolgten stets vom libanesischen Luftraum oder von den israelisch besetzten Golanhöhen aus, wodurch die syrische Luftabwehr erst verspätet aktiviert wird. Eigentlich einigten sich Russland und Syrien auf die Lieferung moderner S-300-Luftabwehrsysteme, nachdem ein russisches Aufklärungsflugzeug über Latakia abgeschossen wurde. Derzeit ist aber noch unklar, ob die S-300 mitsamt weiterer Radarsysteme und anderer Logistik überhaupt einsatzfähig ist, zumindest wird das zukünftige syrische Personal noch von Russland vor Ort ausgebildet. Die S-300-Abwehrbatterie soll in der Nähe von Masayaf in Nord-Hama stationiert sein, bisher kam sie noch nicht ein einziges Mal zum Einsatz.

Huthi-Rebellen veröffentlichen neue Drohnen & Raketen

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Die jemenitischen Houthi-Rebellen, auch bekannt unter ihrem offiziellen Namen „Ansar Allah“, veröffentlichten in der vergangenen Woche ihre neuesten Entwicklungen im Bereich der eigenen Drohnen- und Raketentechnik. Etliche verschiedene Modelle wurden ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darunter befanden sich auch Drohnentypen, die bereits in den letzten Wochen erfolgreich gegen Saudi-Arabien und die von der Arabischen Koalition unterstützte Hadi-Regierung im Jemen verwendet wurden. Neben vielen verschiedenen Weiterentwicklungen und Verbesserungen befindet sich auch eine Neuheit darunter, der erste Marschflugkörper des Typs „Quds-1“. Während man die eigene Entwicklung und Herstellung betont, scheint zumindest viel der Technologie iranischen oder chinesischen Ursprungs zu sein.

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Weitere Eskalationen im Persischen Golf

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USS Boxer, welche eine iranische Drohne neutralisiert haben soll

Die Eskalationsspirale dreht sich im Persischen Golf immer weiter. Einen Tag nachdem das amerikanische Militär behauptete, eine iranische Aufklärungsdrohne erfolgreich eliminiert zu haben, griffen Schnellboote und Hubschrauber der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) zwei britische Öltanker an und kaperten Eines davon, eine Reaktion auf die Festnahme des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch britische Spezialeinheiten in der Straße von Gibraltar. In der Straße von Hormuz ist die Situation so brenzlig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auch im Irak verschärft sich die Lage zunehmend, Der US-Iran-Konflikt könnte sich auch auf weitere Länder wie Syrien, Libanon oder dem Jemen ausbreiten.

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Rätsel um iranische Drohne

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Erneute Eskalation im Persischen Golf: Nachdem bereits vor einem Monat eine amerikanischen Drohne von der iranischen Luftabwehr im angeblich eigenem Territorium abgeschossen wurde, berichtet das amerikanische Verteidigungsministerium von der erfolgreichen Zerstörung einer iranischen Aufklärungsdrohne, welches sich dem Kriegsschiff „USS Boxer“ gefährlich angenähert hätte und nach mehrmaliger Aufforderung nicht ihren Kurs verlassen hat. Das iranische Militär hingegen dementiert derartige Angaben und sagt hingegen, dass alle Drohnen wohlbehalten ihre Basen erreicht hätten. Zudem wolle man Drohnenaufnahmen der USS Boxer veröffentlichen um zu beweisen, dass keine Drohne eliminiert wurde. Parallel dazu kaperte die Iranische Revolutionsgarde (IRCG) einen Öltanker, welcher Millionen Barrel Öl zwischen verschiedenen Ländern in der Region schmuggelte. 

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Plant die Türkei eine neue Offensive in Syrien?

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Türkische Truppen werden nach Afrin verlegt

An der nordsyrischen Grenze brodelt es: Gerüchte von einer bevorstehenden Militäroffensive der türkischen Armee im südlichen Nachbarland verbreiten sich, nachdem die türkischen Streitkräfte vermehrt Truppen zusammenziehen, Teile der türkisch-syrischen Grenzmauer entfernen und auch ihre islamistischen Verbündeten in Syrien mobilisiert. Jedoch ist unsicher, gegen wen sich eine potentielle Operation richten könnte. Neben dem Kernland der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräften“ (SDF) bzw. der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) gerät auch die syrische Armee ins Fadenkreuz, welche Idlib, das Quasi-Protektorat der Türkei nachdem man mehrere Militärstützpunkte entlang den Frontlinien errichtete, mit anhaltenden Kämpfen bedroht. 

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Hunderte Tote bei Schlacht in Nord-Hama

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Im Norden der Provinz Hama ereignete sich über die letzten Tage hinweg ein schweres Gefecht um das Dorf al-Hamamiyat, nachdem oppositionelle Streitkräfte unter der Führung der radikalislamistischen Tahrir al-Sham und der Unterstützung von frisch eingetroffenen Verstärkung pro-türkischer Islamisten einen Angriff auf den Ort starteten und ihn für mehrere Stunden hielten. Als Reaktion folgte Eine der intensivsten Bombardements der syrischen und russischen Luftwaffe seit langem, neben vielen zerstörten Fahrzeugen sollen sich die Verluste der Aufständischen im dreistelligen Bereich befinden. Der weiterhin andauernde Abnutzungskrieg in Nord-Hama sorgt auf beiden Seiten für schwere Verluste.

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Huthi-Drohnenangriffe treffen Flughäfen Saudi-Arabiens

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Die inzwischen nahezu wöchentlich auftretenden Drohnen- und Raketenangriffe auf zivile und militärische Flughäfen im Süden Saudi-Arabiens durch die jemenitischen Houthi-Rebellen entwickeln sich zu einem enormen Problem für den Luftverkehr im Land, welcher immer öfters unterbrochen werden muss. In über 20 Drohnenangriffen auf die Flughäfen von Abha, Najran und Jizan ziehen die Houthis eine erfolgreiche Bilanz: Neben der Zerstörung kritischer Infrastruktur wurden Dutzende Menschen verletzt und Einer verletzt, ein Ausdruck des anhaltenden Abwehrpotentials im Kampf gegen Saudi-Arabien, welches vor vier Jahren im jemenitischen Konflikt auf Seiten des Gegners intervenierte.

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Ziehen sich die VAE aus dem Jemen zurück?

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Es gibt Gerüchte über den bevorstehenden Teilabzug von Truppen der Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Jemen, wo sie vor vier Jahren als Teil der Arabischen Koalition gegen die schiitisch-zaidischen Houthi-Rebellen intervenierten und seitdem durchaus schwere Verluste erleiden mussten und zugleich der versprochene „schnelle Sieg“ innerhalb von Monaten ausblieb. Als Hintergrund für den möglichen Abzug steht die derzeit eskalierende Situation zwischen dem Iran und der USA im Persischen Golf, wovon die VAE als Anrainerstaat direkt betroffen ist und bereits mehrere Öltanker verlor. Zudem üben verschiedene Länder Druck auf die Golfstaaten aufgrund des humanitären Desasters im Jemen. aus. Weiterlesen

Islamisten entführen Kurden in Afrin

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Die Besetzung der nordsyrischen Region Afrin durch die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten dauert seit fast einem Jahr an, auch weiterhin wird die Region von Korruption, wirtschaftlicher Ausbeutung durch den nördlichen Nachbarn und innerislamistische Machtkämpfe geplagt. Direkt profitieren tut vor allem der kurdische Widerstand, welcher sich in den zwei Organisationen der „Wrath of Olives“ (WoO) und „Afrin Liberation Forces“ (ALF) bildet und seit jeher Hunderte Tote in den Reihen der Islamisten verursacht haben und intensive Beziehungen zur syrischen Regierung und der kurdisch-arabischen Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) besitzen. Zeitweise konnten sie sogar mit der Unterstützung der syrischen Armee einige Orte halten.

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USA sabotiert Öllieferungen nach Syrien

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Die Kaperung des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch die britische Marine vor der Küste Gibraltars ist der neueste Versuch des Westens, jegliche Lieferungen von Erdöl an die syrische Regierung zu unterbinden und damit bei der Bevölkerung eine humanitäre Notlage zu verursachen. Bereits vor einigen Wochen wurde eine Unterwasserpipeline vor der Küste Syriens aus bisher ungeklärten Gründen kritisch beschädigt und der Öl-Handel über den Euphrat im Osten des Landes mithilfe von Angriffen und Luftschlägen amerikanischer Einheiten gestoppt, in den weiten Teilen Syriens ist das Ergebnis sichtbar: Vor den Tankstellen im Regierungsterritorium bilden sich kilometerlange Schlangen, man darf nur noch eine bestimmte Menge an Öl am Tag kaufen. Nach der kurzweiligen Entspannung durch den iranischen Handel scheint nun auch dieser Ausweg zu versiegen.

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Libysche Armee droht der Türkei

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Aufgrund ausbleibender militärischer Erfolge für die „Libysche Nationalarmee“ (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung im Kampf gegen die sogenannte „Einheitsregierung“ scheint man sich einen neuen Feind zu suchen: Die Türkei ist das Ziel neuer Drohgebärden, eine Nation welches den Kontrahenten mit Sitz in Tripolis massiv militärisch unterstützt. Neben der Festnahme von türkischen Bürgern intensivierte sich besonders die Bombardierungskampagne der LNA, welche auch angebliche türkische Militärbasen im Nordwesten des Landes betreffen soll. Bei den neuesten und schweren Luftangriffen seit Jahren wurden aber auch Dutzende Zivilisten ermordet, wie die UN aus einem Flüchtlingszentrum vermeldet.

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Israelische Raketenangriffe töten syrische Zivilisten

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Bei den größten und stärksten Luft- und Raketenangriffen Israels auf verschiedene Ziele im syrischen Gebiet starben erstmals mehrere Zivilisten, darunter auch ein mehrere Monate altes Baby. In der vergangenen Nacht wurden mehrere Marschflugkörper gesichtet, welche über den Libanon flogen und daraufhin ihre Ziele in der Nähe von Damaskus und Homs erreichten. Das syrische Militär meldet hingegen, dass viele der feindlichen Projektile von der eigenen Luftabwehr erfolgreich zerstört werden konnten. Ein tatsächlicher Erfolg ist anhand der vorherigen Erfahrungen eher unwahrscheinlich, eine Flugabwehrrakete landete sogar auf Zypern.

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