Huthi-Rebellen nehmen Hunderte Soldaten in Saudi-Arabien gefangen

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Der Pressesprecher der zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen aus dem Norden Jemens, Yehya Sarea, verkündete am Samstag den Abschluss der bisher „größten Militärkampagne gegen Saudi-Arabien seit der Intervention der Arabischen Koalition in den jemenitischen Konflikt 2015“, in dessen Folge drei Brigaden der Streitkräfte Saudi-Arabiens und verbündeter jemenitischer Milizen erfolgreich vernichtet werden konnten. Hunderte Militärfahrzeuge wurden eigenen Angaben zufolge zerstört, Hunderte Soldaten getötet und ebenso Viele gefangen genommen, darunter auch hochrangige Mitglieder des saudischen Militärs. Die Operation mit dem Namen „Sieg von Allah“ ereignete sich in der Provinz Najran in Saudi-Arabien, welche direkt an den Jemen grenzt. Houthi-Rebellen können in der Region immer wieder erfolgreiche Überfälle auf die Infrastruktur Saudi-Arabiens starten. 

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Türkei möchte Millionen Araber im kurdischen Gebiet ansiedeln

 

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Die Türkei droht weiterhin den Kurden in Nordsyrien. Bereits zum wiederholten Male polterte der türkische Präsident Erdogan gegen das arabisch-kurdische Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF), welches ein Großteil des syrischen Grenzgebietes kontrolliert und damit eine Hunderte Kilometer lange gemeinsame Grenze zum nördlichen Nachbar besitzt. Trotz mehrerer Deeskalationsversuche seitens der USA und Zugeständnissen, wie beispielsweise einer gemeinen amerikanisch-türkischen Militärpatrouille entlang des türkisch-syrischen Grenzgebietes oder dem Abzug von kurdischen Kämpfern der „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG), scheint die Türkei weiterhin unter ihrer derzeitigen Führung die Vernichtung der nordsyrischen Autonomie fortzuführen.

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Der Propagandakrieg in Ostsyrien

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Auf den beiden Seiten des wichtigsten syrischen Flusses Euphrat, welcher ebenfalls die ostsyrische Provinz Deir ez-Zor in zwei Teile teilt, regt sich der Widerstand gegen die vorherrschenden Regierungen. Während die Bewohner im Regierungsterritorium südlich des Euphrats gegen die Präsenz von iranischen Truppen oder den Repressionen protestieren, sind die Einwohner des nördlichen Euphrats, welche sich unter der Kontrolle der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) befinden, vor allem mit ihrer wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Situation unzufrieden, In den traditionell von islamistischen Kräften dominierten Region nährt das den Extremismus, so kann beispielsweise der islamische Staat weiterhin auf die Unterstützung der lokalen Bevölkerung setzen.

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Anti-Regierungsproteste in Ostsyrien

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In der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor eskalierten in den vergangenen Tagen mehrere Proteste gegen die syrische Regierung, nachdem Soldaten die Demonstrationen gewaltsam auflösten und es wenig später zu Schusswechseln kam, da beide Seiten bewaffnet waren. Einige Aufständische verbrannten die Flagge der Arabischen Republik Syrien und Porträts des ehemaligen Präsidenten Hafez al-Assad und hissten stattdessen die Flagge der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), welches die Gebiete von Deir ez-Zor nördlich des Euphrats kontrolliert. Es sind die größten Proteste seit langem in der Provinz, welche einst das Kernterritorium des Islamischen Staates war.

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Der Kampf der Narrative

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Selbst eine Woche nach den zerstörerischen Drohnenangriffen auf die weltweit größte und für 5% der globalen Ölproduktion verantwortliche Raffinerie in der Kleinstadt Abaqiaq nahe der Ostküste Saudi-Arabiens gibt es aus Sicht der verschiedenen Länder keinen eindeutigen Täter. Die zwei Fraktionen des Irans und der Achse Saudi-Arabien-USA befinden sich weiterhin auf dem rhetorischen Konfrontationskurs, trotzdem scheint eine militärische Eskalation nicht im Interesse zu liegen. Dieser Krieg der Narrative wurde in den vergangenen Tagen durch zwei Pressekonferenzen der Houthi-Rebellen und dem Verteidigungsministerium Saudi-Arabiens erneut gestärkt, beide Seiten behaupten eindeutige Beweise für den Täter dargelegt zu haben.

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Flog Israel heimlich mehrere Angriffe in Ostsyrien?

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Seit Tagen mehren sich die Berichte und Gerüchte von israelischen Luftschlägen auf die syrisch-irakische Grenzregion, allen voran der einzige Grenzübergang entlang des Euphrats soll nun bereits mehrmals Opfer von fremden Angriffen gewesen sein. Im Gegensatz zu den sonstigen Operationen Israels in Syrien aber berichtet weder das syrische, noch das israelische Militär von irgendwelchen Aktionen, auch scheinen diese angeblichen israelischen Kampfjets sich unentdeckt ihren Zielen anzunähern und wieder zu verschwinden, obwohl der Grenzübergang weit im Osten des Landes liegt. Währenddessen soll der Iran in exakt diesem Gebiet eine neue Basis errichten, welche wiederum eigenen Angaben zufolge zur besseren Bekämpfung des in der Region tief verwurzelten Islamischen Staates dienen soll.

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Die USA auf Eskalationskurs

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Überbleibsel des Marschflugkörpers Quds-1, welche von den Houthis genutzt werden

Nach den neuesten Entwicklungen im jemenitischen Konflikt sucht die USA offenbar die Eskalation mit dem Iran. Entgegen etlichen Indizien sucht die amerikanische Regierung den Täter nicht bei den jemenitischen Houthi-Rebellen, die sich kurz nach der Tat ebenfalls dazu bekannten, sondern bei anderen staatlichen Akteuren, allen voran dem Iran. In den Tagen nach dem Ereignis verbreiteten sich mehrere Behauptungen, von wo die Drohnen aus gestartet wurden. Während das pro-saudische Lager die Theorie eines Raketenangriffes vom Irak aus aufstellt, sieht die USA sogar den Iran direkt als Täter an. Der Eskalationskurs der USA wirft neue Fragen auf, entspricht er doch in keinster Weise der derzeitigen Faktenlage.

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Huthi-Drohnenangriff zerstört weltweit größte Ölraffinerie

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Zum wiederholten Male setzten die jemenitischen Houthi-Rebellen Drohnen gegen ihren größten Rivalen, das nördliche Nachbarland Saudi-Arabien, ein. Seit der Intervention in den jemenitischen Bürgerkrieg vor fünf Jahren gilt der Golfstaat als Drahtzieher und größter Unterstützung der jemenitischen Exilregierung unter Massoud Hadi. Aufgrund ausbleibender Erfolge verlagert sich der Konflikt nun auch immer weiter in Saudi-Arabien hinein, bereits dutzende Male wurden beispielsweise Flughäfen, Raffinerien oder Pipelines im ganzen Land durch die Angriffsdrohnen der Houthis angegriffen. Bei dem neuesten Drohnenangriff der Houthis auf das mehr als 1.000 Kilometer entfernte Erdölfeld und die dazugehörige Infrastruktur handelt es sich wohl um die bisher größte und auch erfolgreichste Operation in Saudi-Arabien, massive Schäden behindern die Erdölförderung und Weiterverarbeitung in der weltweit größten Raffinerie.

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Versprengte IS-Kämpfer sorgen im Zentrum Syriens für Terror

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IS-Kämpfer nehmen einen syrischen Soldaten nahe Palmyra gefangen

Eigentlich befindet sich die Provinz Homs seit Jahren fest unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Der östliche Teil der Provinz besteht jedoch aus der syrischen Wüste Badia al-Sham, ein unwirtlicher Ort. Die Wüste, welche die östliche Hälfte Syriens und die westliche Hälfte des Iraks miteinander vereint, ist ein idealer Rückzugsort für die versprengten Anhänger des Islamischen Staates, welche vor mindestens zwei Jahren aus der Region vertrieben wurden, seitdem aber ihre beschränkten Kräfte konsolidieren konnten und inzwischen immer wieder Überfälle auf Zivilisten und Einheiten der syrischen Armee tief im eigenem Territorium verüben. Sollte seitens der Regierung keine effektive Anti-Terror-Operation gestartet werden, könnte sich die Terroristen auf ewig in dem Gebiet festsetzen und für Angst und Schrecken sorgen.

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Türkische Soldaten in Afrin getötet

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Der kurdische Widerstand in der nun seit über einem Jahr besetzten Region Afrin im Nordwesten des Landes professionalisiert sich zunehmend und kann auf die Unterstützung verschiedener Fraktionen in Syrien setzen. Wöchentlich kommt es zu nächtlichen Überfällen auf die von der Türkei organisierten und ausgerüsteten islamistischen Milizen, welche sich unter dem Schirm der „Syrischen Nationalarmee“ organisieren. Mithilfe moderner Technik, Nachtsichtgeräten, Scharfschützen und Panzerabwehrlenkwaffen gelingt es den Kurden, in den Reihen der Islamisten tagtäglich Verluste zuzufügen, selbst die Türkei beklagt den Verlust von mehreren Soldaten in Afrin.

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Erste Türkisch-Amerikanische Patrouille in kurdischer Pufferzone

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Das amerikanische und türkische Militär begannen am Sonntag mit der erstmaligen Aufnahme von gemeinsamen Militärpatrouillen in der rund vor einem Monat vereinbarten „Pufferzone“ an der nordsyrischen Grenze. Dieses Gebiet, welches bisher unbekannte Maße besitzt aber wohl das gesamte Grenzgebiet östlich des Euphrats beinhaltet, gilt als Zugeständnis der USA an die Türkei, um eine mehrmals angedrohte Großoffensive der türkischen Streitkräfte auf die verfeindeten Kurden im Norden zu verhindern und damit die Situation zu deeskalieren. Bei den von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) stößt dieser Schritt auf Kritik und Verletzung der eigenen Souveränität, viele der wichtigsten kurdischen Städte befinden sich entlang der syrisch-türkischen Grenze.

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Huthi-Rebellen zerstören amerikanische Drohnen, beschießen saudische Flughäfen

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Den zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen aus dem Jemen gelang es in den vergangenen Wochen erneut, wichtige Schäden bei ihren Gegnern verursacht zu haben. Durch die Entwicklung von neuen Waffen gelang es den Houthis zum wiederholten Male, eine amerikanische Aufklärungsdrohne über ihr Territorium erfolgreich abgeschossen zu haben. Zudem sorgen die ständigen Raketenangriffe auf verschiedene zivile und militärische Ziele im nördlichen Nachbar Saudi-Arabien, welches auch die Führung in der Arabischen Koalition übernimmt, für große Verluste. Der Flugverkehr ist inzwischen nahezu zum Stillstand gekommen, der reiche Golfstaat scheint unfähig dazu zu sein, derartige „Guerillaangriffe“ aufzuhalten und im Jemen selber gegen die Houthis vorzudringen.

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Im Jemen entsteht eine neue Front

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Demonstranten stürmen türkischen Grenzübergang, USA fliegt Angriffe in Idlib

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