Huthi-Rakete attackiert Flughafen in Saudi-Arabien

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Houthi-Medien warnen vor Angriffen auf den King-Khalid-Flughafen in Riad

Die jemenitischen zaidi-schiitischen Houthi-Rebellen verkündeten am Donnerstag einen erfolgreichen Raketeneinsatz in Saudi-Arabien. Demnach wurde der Internationale Flughafen in der Stadt Adhan von mehreren ballistischen Raketen attackiert und eigenen Angaben zufolge der Kontrollturm der Anlage zerstört. Saudi-Arabien bestätigte den Angriff und berichtet von insgesamt 26 Verletzten, jedoch wurde nur ein Flugterminal getroffen. Die etwa 200 Kilometer von der jemenitischen Grenze entfernte Stadt Adhan ist zum ersten Mal Ziel der Houthi-Rebellen. Die Jemeniten haben in der vergangenen Wochen mit vermehrten Angriffen in den Golfstaaten gedroht, hierbei handelt es sich um die erste Operation auf ein ziviles Ziel. 

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Neue Waffenruhe für Idlib verkündet

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Russland und die Türkei haben sich zum zweiten Male auf eine Waffenruhe für ihre Stellvertreter im Konflikt um Nord-Hama und Idlib geeinigt. Nachdem die Syrisch-Arabische Armee erheblich an Initiative verloren hat und die islamistische Opposition sogar teilweise neue Orte erobern konnte, scheint die Einigung auf eine dreitägige Waffenruhe eher strategischer Natur, wodurch beide Seiten ihre Kräfte konsolidieren und in Zukunft dann stärker zurückschlagen können. Doch bereits in der ersten Nacht gibt es erste Brüche der Waffenruhe von beiden Seiten, zudem wurde türkischen Angaben zufolge auch ein Observierungsposten des eigenen Militärs angegriffen, wodurch mehrere Soldaten verletzt wurden.

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Israel manipuliert Radarsysteme Syriens

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Israel soll das Nachbarland Syrien mit mehreren Raketen angegriffen haben, wie das syrische Staatsfernsehen vermeldet. Demnach griff die syrische Luftabwehr im Süden des Landes mehrere „feindliche Projektile“ an, welche von den israelisch besetzten Golanhöhen aus gestartet wurden. Eine Besonderheit stellt der Vorwurf der „elektronischen Kriegsführung“ dar nachdem das syrische Radarsystem blockiert wurde, bisher ein Novum im Konflikt in und um das arabische Land. Es gibt bisher keine neuen Angaben von verursachten Schäden, Verletzten oder erfolgreichen Abfangaktionen.

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Schwere Kämpfe in Nord-Hama

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Im Norden der Provinz Hama dauern die Gefechte zwischen Islamisten und syrischer Regierung weiterhin an, beide Seiten kämpfen erbittert um jedes Dorf. Die Gegenoffensiven der Aufständischen stoppte die Initiative des syrischen Militärs, stattdessen kommt es zu Kämpfen um Orte, welche fest unter Regierungskontrolle waren. Der Syrisch-Arabischen Armee fällt es bisher schwer, sich gegen die islamistische Allianz von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Fateh al-Sham und al-Nusra) und der pro-türkischen „Nationalen Befreiungsfront“ durchzusetzen in Nord-Hama und macht nur langsam verlorenen Boden gut. Sowohl materiell als auch personell erleiden beide Seiten erhebliche Verluste, die Situation ähnelt einem Abnutzungskrieg.

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Islamisten starten neue Gegenoffensive

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Eine islamistische Allianz unter der Führung von Tahrir al-Sham und der Nationalen Befreiungsfront startete zum wiederholten Male eine Gegenoffensive in den Provinzen Idlib und Hama, um die vorrückenden Truppen der syrischen Armee zurückzuwerfen und den derzeitigen Vorstoß aufzuhalten. Nach anfänglichen Erfolgen konnte der Großteil der Eroberungen revidiert werden, wobei die Islamisten weiterhin zwei neue Dörfer kontrollieren und dadurch in Schussreichweite für Hama und Dörfer christlicher Minderheiten vordringt. Mithilfe des Einsatzes von Selbstmordattentätern und schwerem, von der Türkei geliefertem Kriegsgerät stellen die Gegenoffensiven eine temporäre Gefahr für das syrische Militär dar, welches in den vergangenen Tagen erneut Dutzende Verluste erleiden musste. 

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Syrische Armee erobert neue Orte in Idlib

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Nachdem es für mehrere Tage zu keinen Bodenveränderungen gab, startete die Syrisch-Arabische Armee unter der Führung ihrer Eliteeinheiten eine neuere, regional beschränkte Offensive nordwestlich der ehemalig umkämpften Stadt Kafr Naboudah in der Provinz Idlib. Bisher konnten sie ohne erwähnenswerten Widerstand vier Dörfer erobern. In der gesamten Provinz kommt es zu Flächenbombardements durch die syrischen und russischen Luftstreitkräfte, von der einst verhandelten Waffenruhe ist nichts mehr übrig. Trotz den neuen Eroberungen bleibt abzuwarten, ob sich die derzeitige Offensive ausweiten könnte oder die Armee zum einstigen Stillstand zurückkehrt.

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Kurdischer Widerstand in Afrin setzt erstmals Drohnen ein

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Die Besetzung der nordsyrischen Region Afrin durch die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten dauert seit fast einem Jahr an, auch weiterhin wird die Region von Korruption, wirtschaftlicher Ausbeutung durch den nördlichen Nachbarn und innerislamistische Machtkämpfe geplagt. Direkt profitieren tut vor allem der kurdische Widerstand, welcher sich in den zwei Organisationen der „Wrath of Olives“ (WoO) und „Afrin Liberation Forces“ (ALF) bildet und seit jeher Hunderte Tote in den Reihen der Islamisten verursacht haben und intensive Beziehungen zur syrischen Regierung und der kurdisch-arabischen Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) besitzen. Dabei erhalten sie auch neuerdings die Unterstützung durch modernste Technik: Drohnen.

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