Unbestätigt: Syrische Armee erlangt Kontrolle über jordanischen Grenzübergang

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Position des Grenzüberganges

Berichten zufolge konnte die Syrisch-Arabische Armee (SAA) die Kontrolle über den Nassab-Grenzübergang sichern, nachdem es zu einer diplomatischen Einigung zwischen Opposition und syrischer Regierung kam. Der Übergang befindet sich an der syrisch-jordanischen Grenze und liegt etwa elf Kilometer von den eigentlichen Positionen der Armee in Dara’a entfernt, insofern ist die Kontrollsicherung bisher unklar. Möglicherweise verhandelten mehrere Orte zwischen der Front und Nassab ebenfalls mit der Regierung und nahmen an den „Versöhnungen“ teil, z.B. die Städte Um Mayatheen und al-Naimah.

Dem libanesischen Sender al-Mayadeen zufolge finden im Süden Syriens derzeit mehrere Verhandlungen zwischen oppositionellen Gruppen, der syrischen Regierung und Russland statt. Laut den Angaben wurden bisher kriegsentscheidene Vereinbarungen getroffen:

Die als „Geburtsort der Revolution“ geltende Stadt Dara’a wird vollständig unter die Kontrolle der SAA gebracht, die südliche Hälfte wird also friedlich übergeben. Russland arbeitet mit oppositionellen Gruppen zusammen, um unter gemeinsamen Räten „terroristische Gruppierungen“ zu identifizieren und zu bekämpfen. Gefangene werden freigelassen, kapitulierenden Kämpfern wird eine Möglichkeit der Generalamnestie gegeben, um wieder in ein ziviles Leben zurückkehren zu können. Rückkehr von Flüchtlingen aus Jordanien.

Außerdem soll man mit den Städten Ibta und Dail verhandeln, die bereits nach den Kämpfen im weiter nördlich gelegenen Ort Sheikh Maskeen eine Verhandlungsbereitschaft zeigten, diese Bewegung aber recht schnell von Islamisten aufgelöst wurde. Ohnehin werden sich viele Islamisten nicht den Verhandlungen anschließen und unentwegt weiterkämpfen. Alle Verhandlungen sollen in Ibtar stattgefunden haben, einer mehrheitlich christlichen Stadt nördlich von Dara’a.

Falls sich diese außerordentliche (und zum momentanen Zeitpunkt auch eher unwahrscheinliche) Entwicklung bewahrheiten würde, würde das eine riesige Entwicklung im syrischen Konflikt und ganz besonders in Südsyrien bedeuten. Damit macht auch Jordanien seinen Einfluss geltend, welches in letzter Zeit immer weniger die syrische Opposition unterstützte und sich inzwischen eher nach einer stabilen Grenze sehnt.

Die sogenannte „Southern Front“ im Süden Syriens war in der Vergangenheit die inzwischen wohl ruhigste, aktive Front im gesamten Konflikt. Sie ist mehrheitlich von der FSA dominiert, Islamisten erhalten aber immer mehr Zulauf. Seit den äußerst verlustreichen Offensiven im Jahre 2015 in Richtung Quneitra und schweren Kämpfen in der Stadt Sheikh Maskeen fehlt er den dortigen Einheiten eigentlich an offensiven Kapazitäten, dennoch gab es in Dara’a in den vergangenen Wochen brutale Kämpfe, wo beide Seite Verluste erlitten. Vor zwei Tagen endete auch eine 48-stündige Waffenruhe, der Grund dafür kann man jetzt in den Verhandlungen sehen. Dara’a selber ist seit Anbeginn des Krieges in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war die gesamte Region Teil der Deeskalationszonen, völlig erloschen sind die Kämpfe jedoch nie.

IS zerstört al-Nuri-Moschee in Mossul

 

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Das Minarett von al-Nuri aus Sicht der irakischen Armee

Lokale Medien berichten von hörbaren Explosionen in der Altstadt der irakischen Großstadt Mossul, wo der Islamische Staat weiterhin Positionen in der Altstadt und in dem Viertel al-Shaffaa in West-Mossul hält. Den Angaben zufolge soll die prestigeträchtige große Moschee von al-Nuri im Zentrum der Altstadt vom IS völlig zerstört worden sein, sowohl der bekannte Minarett als auch das restliche Gebäude. Die dem IS zugehörige Nachrichtenagentur AMAQ bestätigte die Zerstörung der Moschee, beschuldigt aber amerikanische Bombardierungen dafür. Die USA widersprach dieser Behauptung vehement.

In den vergangenen Tagen starteten die irakischen Streitkräfte eine Offensive auf die Altstadt, besonders im Norden und Süden des Viertels konnte man Erfolge verzeichnen. Am Mittwoch soll man bis auf 50 Meter sich der Moschee angenähert haben, nachdem man die Nirnaweh-Straße eroberte.

Die Moschee war bei den Kämpfen um Mossul von beiden Seiten von besonderer Bedeutung. Der Anführer des Islamischen Staates Abu Bakr al-Baghdadi hatte im Sommer 2014 seinen einzigen Videoauftritt in der Moschee, welcher im Zusammenhang mit der Videobotschaft von al-Adnani stand, der zuvor das Kalifat ausgerufen hatte. Deshalb gilt die Moschee als Gründungsort. Eine Eroberung der Moschee hätte also eine Demoralisierung bedeutet, durch die Position der Moschee aber auch ein Ende der Kämpfe in Mossul. Die Moschee wurde 1172 erbaut und reiht sich damit in die zahllosen antiken und kulturellen Gebäude ein, die der Islamische Staat in Syrien und Irak vernichtet hat.

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Drohnenaufnahmen sollen die vollkommen zerstörte Moschee zeigen

Türkei bereitet sich für einen neuen Angriff auf die SDF vor

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T-155 Firtina an der türkisch-syrischen Grenze

Die Türkei scheint in den vergangenen Tagen vermehrt schwere Waffen, Fahrzeuge und Truppen in ihre besetzten Gebiete in Nordsyrien zu bringen. Diese Anzeichen könnten auf einen zukünftigen Angriff auf die SDF/YPG hindeuten, verschiedene Medien als auch die YPG erwartet einen Angriff auf den Afrin-Kanton, isoliert vom restlichen Territorium der SDF im Norden Syriens.

Die Türkei ist weiterhin versucht mithilfe der verbündeten Oppositionsgruppen seinen Einfluss im Norden zu erweitern und vor allem eine kurdische „Vereinigung“ zu verhindern. Deshalb startete man auch letztes Jahr die Operation „Euphrates Shield“, wo der Türkei und auch der USA nahe stehende Gruppierungen eine Offensive auf den Islamischen Staat in der Region um al-Bab startete. Das primäre Ziel war aber nicht die Bekämpfung des IS, sondern der Versuch einen Keil zwischen den verschiedenen Kanton zu treiben und eine Verbindung zu verhindern. Faktisch wurden diese Ziele jedoch verfehlt, da die syrische Armee die östlichen Territorien der Provinz Aleppo erobern konnte und die SDF bisher sich frei im Gebiet der Regierung bewegen konnte, insofern also auch eine Fahrt zwischen Afrin und z.B. Manbij möglich war.

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Der Afrin-Kanton (grün)

Der Afrin-Kanton befindet sich in der nordwestlichsten Ecke des Landes. Im Norden und Westen befindet sich die Türkei, deren Aktionen sich bisher an den Grenzen auf einem Mauerbau und Sperren beschränkten. Im Süden befindet sich die Provinz Idlib, die von islamistischen Gruppierungen wie Ahrar al-Sham oder Tahrir al-Sham beherrscht werden und die SDF abgrundtief hassen. Dort kam es in der Vergangenheit zu kleineren Plänkeleien, die jedoch nie ein größeres Ausmaß annahmen. Im Osten liegt das Gebiet des „Euphrates Shield“, dem Territorium also wo eine mögliche, nächste Offensive ausgehen könnte. In den letzten Monaten kam es in der Region um Tel Rifaat immer zu Kämpfen, die oppositionellen Kämpfer erwiesen sich aber meist als recht inkompetent und konnten keine Erfolge erzielen.

Im Südosten liegt außerdem noch die syrische Regierung und Russland, zu denen es besonders gute Beziehungen unterhält. Aufgrund der isolierten Lage von Afrin war es der USA nicht möglich einen Einfluss zu gewinnen, wodurch neue Optionen vor allem für Russland geöffnet wurden. Russland soll inzwischen mindestens zwei Militärbasen in der Region betreiben, Eines davon dient zugleich als Ausbildungsort für YPG-Kämpfer. Aber auch die syrische Regierung kooperierte mit Afrin, bei der Aufhebung der Belagerung von den schiitischen Orten Nubl und Zaraa startete man gemeinsam eine Offensive auf die Opposition, die beiden Fraktionen einen Gebietsgewinn brachte. Am Ende übergab die Regierung sogar freiwillig Orte wie Ahras an die YPG, die genauen Gründe sind unbekannt.

Umso interessanter als ein Angriff der Türkei auf Afrin, da es im Gegensatz zur restlichen SDF bessere Beziehungen zur syrischen Regierung und Russland pflegt. Es gab ja immer wieder Gerüchte, dass die Türkei sich inzwischen eher auf die Seite Russlands im syrischen Konflikt schlagen würde, insofern ein solcher Angriff aber widersprüchlich wäre.

Dara’a-Offensive wird weitergeführt

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Zwei eroberte Panzer südlich der Luftabwehrbasis

In der südsyrischen Stadt Dara’a nahe der jordanischen Grenze begannen erneut die Kämpfe zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und der verschiedenen Oppositionsgruppen im Süden des Landes, die sogenannte „Southern Front“. Am Dienstag endete die 48-stündige Waffenruhe, die das syrische Verteidigungsministerium erklärt hat.

Die Waffenruhe endete mit Luftschlägen der russischen und syrischen Luftwaffe auf verschiedene Viertel in Dara’a, darunter al-Balad und Tareeq Al-Sad. Es kam auch zu Truppenbewegungen, Berichten zufolge konnte die SAA die Luftabwehrbasis im Westen der Stadt erobern, wurde jedoch kurz darauf wieder unter Verlusten vertrieben. Dabei wurde ein Soldat gefangen genommen und mindestens zwei Panzer erbeutet. Außerdem gab es laut unbestätigten Berichten auch einen Vorstoß im Osten der Stadt, der aber direkt zurückgeschlagen wurde. Beide Bewegungen weisen auf den Versuch hin, einen Belagerungsring um die gespaltene Stadt Dara’a zu liegen, was aber bisher noch nicht geglückt ist. Der Angriff auf die Luftabwehrbasis hatte aber auch eine andere Symbolik: Das Territorium der Opposition würde in zwei Teile gespalten werden, da direkt südlich die Grenze zu Jordanien verläuft.

Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham bzw. Jabhat al-Nusra) startete vor mehreren Monaten mit lokalen FSA-Milizen die sogenannte Operation „Tod oder Demütigung“, welche Eroberungen innerhalb der Stadt zum Ziel sieht. Dafür wurde ein Großangriff auf das südwestlich gelegene al-Manshiya-Viertel gestartet, wobei auch mehrere Selbstmordattentäter und Tunnel genutzt worden, die unter den Gebäuden und Armeepositionen gesprengt wurden. Auf Seiten der Regierung kämpfen mit den neuen Verstärkungen aus Damaskus und Quneitra die Hisbollah al-Nujaba, 9. Division, 15. Division und die 4. Division, die auf urbanen Häuserkampf spezialisiert ist. Bisher unbestätigten Berichten zufolge nimmt das 5. Corps ebenfalls teil, was in dem Falle eine engere Zusammenarbeit von Russland bedeuten würde.

Seit einigen Tagen sind die syrischen Luftstreitkräfte bereits aktiv und bombardieren Stellungen in den Vierteln al-Balad, Tariq Al-Sad und dem palästinensischen Flüchtlingslager im Osten der Stadt. Artillerieeinheiten beschießen sich gegenseitig, die Opposition kann dabei auf die effektiven Omar-Raketen zurückgreifen. In den Monaten zuvor konnte Tahrir al-Sham immer weiter im westlichen Stadtteil al-Manshiya vordringen und bis zum Ende fast vollständig erobern. Für Dara’a waren solche Gebietsveränderungen unerwartet und erstaunlich, da sich die Frontlinien über die Jahre hinweg kaum verändert haben.

Die sogenannte „Southern Front“ im Süden Syriens ist die inzwischen wohl ruhigste, aktive Front im gesamten Konflikt. Sie ist mehrheitlich von der FSA dominiert, Islamisten erhalten aber immer mehr Zulauf. Seit den äußerst verlustreichen Offensiven im Jahre 2015 in Richtung Quneitra und schweren Kämpfen in der Stadt Sheikh Masheen fehlt er den dortigen Einheiten eigentlich an offensiven Kapazitäten. Dara’a selber ist seit Anbeginn des Krieges in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war die gesamte Region Teil der Deeskalationszonen, völlig erloschen sind die Kämpfe jedoch nie.

USA zerstört zweite „iranische“ Drohne in Südsyrien

Ein Kampfjet des Typs F-15E der amerikanischen Luftstreitkräfte schoss eine im Iran produzierte unbemannte Drohne ab, die sich nach eigenen Angaben als eine „bewaffnete Gefahr“ für US-Militärbasen herausstellte.

Laut amerikanischen Militär handelt es sich um eine Shahed-129-Drohne, die sich außerhalb des eigentlichen „Deeskalationsradius“ befunden hatte, aber dennoch abgeschossen wurde.

Bereits wie beim vorherigen Falle am 8. Juni soll sich der Vorfall bei al-Tanf ereignet haben, wo FSA-Milizen und amerikanische, britische und norwegische Spezialeinheiten eine Militärbasis errichtet haben. Die USA erklärte daraufhin einen 55km großen „Deeskalationsradius“, der von Regierungsverbündeten nicht übertreten werden durfte, was bisher zu drei Luftangriffen auf Armeekonvois führte. Ziel dieser gesamten Operation ist der Versuch, eine Landverbindung zwischen der syrischen und irakischen Regierung zu verhindern. Als Legitimation wird der Kampf gegen den Islamischen Staat genutzt, der aber inzwischen keine gemeinsame Front mit dem Gebiet bei al-Tanf teilt.

Armee startet Offensive in Jobar, Damaskus

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Jobar liegt ganz im Westen des grünen Kontrollbereiches

Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) startete am Dienstag eine neue Offensive auf die umkämpften Viertel von Damaskus, diesmal handelt es sich um das Viertel Jobar im Osten der Stadt. Das dortige gehört zum Oppositionsgebiet Ost-Ghoutas und wird deswegen vor allem von Faylaq al-Rahman und Jaish al-Islam kontrolliert. Aber auch Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat al-Nusra und Jabhat Fateh al-Sham) und Ahrar al-Sham besitzen dort eine kleinere Präsenz.

Auf Seiten der Armee sind vor allem die Republikanischen Garden und kleinere Milizen aktiv. Unterstützung leisten die syrischen und russischen Luftstreitkräfte, die umliegende Viertel wie Ayn Tarmah und Zamalka bombardierten. Laut dem syrischen Fernsehen konnte man in Ayn Tarmah bereits Erfolge verzeichnen und 400m in das Gebiet vordringen.

Die Offensive ist Teil des Versuches, einerseits die gesamte Stadt Damaskus wieder unter die Kontrolle der syrischen Regierung zu bringen und andererseits das belagerte Gebiet in Ost-Ghouta zu schwächen. Jobar galt in der Vergangenheit als Eines der am stärksten befestigten Gebiete in Ost-Ghouta, eine Eroberung soll sich trotz der inneren Fraktionskämpfe der Opposition als schwierig gestalten. Vor rund 2 Monaten startete die Republikanische Garde und weitere Einheiten (die inzwischen in Dara’a aktiv sind) eine Offensive auf die Viertel von Qaboun und Barzeh weiter nordwestlich, die später kapituliert haben.

 

Syrische Armee erobert Rusafa, südlich von Rakka

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Syrische Soldaten bei al-Rusafa

Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) bzw. die offensive Eliteeinheit der „Tiger Forces“ unter dem Kommando von Suheil al-Hassan konnten im Süden der Provinz Raqqah erneut neue Fortschritte gegen den Islamischen Staat erzielen und die antike Ruinenstadt Sergiopolis erobern. Neben der Ruinenstadt befindet sich auch das Dorf Rusafa unter der Kontrolle der Armee, nachdem gestern die weiter westlich gelegenen Dörfer Jardin und al-Issawa erobert wurden. Rusafa befindet sich an einer strategisch wichtigen Straße, die die Städte Raqqah und Deir ez-Zor verbindet und Letztere als das Ziel der Operation gilt.

Laut der USA kam es wenige Kilometer weiter nordwestlich zu Kämpfen zwischen der Armee und der SDF um das Dorf Jardin, wo nach angeblichen Luftschlägen auf SDF-Kämpfer ein syrischer Kampfjet abgeschossen wurde und die SDF den Rückzug antrat. Es gab dennoch keine Berichte von Kämpfen gegen die SDF oder einer SDF-Eroberung des Ortes, das Dorf war zuvor unter der Kontrolle des IS. Selbst die SOHR und die der SDF nahe stehende Nachrichtenagentur ANHA dementieren die Darstellung der USA. Einen Tag zuvor rückte die SDF auf vier Kilometer nördlich von Rusafa, nachdem der IS aus den dortigen Dörfern geflohen ist.

Die Region südlich von Raqqah ist vor allem von Wüsten und kleinen Dörfern geprägt, insofern ist ein schnelles vorschreiten gegen einen geschwächten Islamischen Staat zu erwarten. Rusafa (Segiopolis) gilt als Etappenziel für die Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Nun ist zu erwarten, dass der restliche IS im Osten der Provinz Hama zusammenbrechen wird und der Weg nach Ostsyrien „offen“ ist.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.