PMU startet neue Offensive südlich von Mossul

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Rot: Unter Kontrolle der irakischen Regierung, Gelb: Neu erobertes Territorium

Irakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Dienstag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation „Prophet Mohammed“ soll die Region al-Khathir erobern. Bisher wurden u.a. die Hügel und Dörfer Alwani, Ain Sadeed, Tal Halala, Jaf Khail, Tal Rajam, Kabeer Helliam, Tell Musaltan, al-Dabeesa und Khanifis erobert. Insgesamt wurden 12 Dörfer vom Islamischen Staat zurückgewonnen.

Mindestens 600 PMU-Kämpfer sollen nach eigenen Angaben aus der dortigen Region kommen. Ebenfalls laut eigenen Aussagen kehrten unverzüglich viele ehemalige Bewohner in ihre Dörfer zurück, die zuvor von Sprengstoffen entschärft wurden, darunter auch eine Autobombe. Die PMU-Führung gab an, dass nach der Operation eine Offensive in Richtung der syrischen Grenze beginnen wird. Der PMU ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gestattet, an der Mossul-Offensive teilzunehmen, vor allem war eine Beteiligung im Osten strikt untersagt.

Türkei bombardiert kurdische Stellungen im Irak & Syrien

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Überreste einer Basis bei Shinqal

Die türkische Armee hat mehrere Stellungen der kurdischen YPG/YBS im Norden Syriens und im Irak mit Luftschlägen angegriffen. Dabei sollen bisher mindestens 20 Menschen gestorben sein, darunter auch eine unbekannte Anzahl an Zivilisten. Die am Dienstagmorgen getroffenen Gebiete befinden sich insgesamt in der Sinjar-Region, angegriffen wurden die Stellungen „Dari Gali Karse“ auf dem Berg Shingal im Irak und der Berg Karachok nahe der Stadt Derik in Syrien. Dabei sollen auch fünf Peschmerga-Kämpfer getötet worden sein, die als militärischer Flügel der KDP ein Verbündeter der Türkei bzw. Erdogans ist.

Das türkische Militär bestätigte, am frühen Dienstagmorgen Luftangriffe gegen die PKK „und die Verlängerungen dieser Organisation in Syrien und im Irak“ geflogen zu haben. Ziel sei die „Zerstörung dieser Terrornester“ in Nordostsyrien und im Nordirak gewesen. Mit den Einsätzen solle verhindert werden, dass kurdische Rebellen, Waffen, Munition und Sprengsätze aus diesen Gebieten in die Türkei gelangen, teilte das Militär mit.

Die Angriffe entstehen zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, Sinjar im Irak befindet sich derzeit an den aktivsten Frontlinien des IS im Irak, es kommt regelmäßig zu Ausbruchsversuchen aus dem belagerten Tel Afar und der restlichen Nirnaveh-Provinz. In Syrien hingegen ist die YPG/SDF derzeitig in einer Offensive gegen den IS um Raqqah beschäftigt, die Angriffe gleichen damit einem „Stoß in den Rücken“. Es gab bereits in letzter Zeit Gerüchte über eine kommende Offensive der türkischen Armee gegen die YPG in der Grenzregion um Tel Abyad.

Armee gewinnt weiterhin Boden in Nord-Hama

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Die Syrisch-Arabische Armee, die Tiger Forces, das 5th Army Corps und Einheiten der NDF konnten am Montag mehrere Dörfer zwischen Halfaya-Tibet al-Imam und al-Lataminah unter ihre Kontrolle bringen. Dazu zählen Masasnah, Zora al-Teba, Zora al-Mahroka und einige militärische Kontrollpunkte entlang der Straße in Richtung al-Lataminah. Trotz brutaler, zweitägiger Kämpfe in Zilaqat konnte die Opposition das Dorf direkt nördlich von Halfaya halten und der Armee materielle Verluste zufügen, so wurden z.B. mehrere T-62M-Panzer erobert.

Aufgrund der geografischen Begebenheiten wäre ein südlicher Angriff auf al-Lataminah ein großes Risiko, Ziel sollte die Umklammerung von westlicher und östliche Seite sein. Während der Osten eine aktive Front darstellt, kam es im ganzen Westen über die gesamte Offensive hinweg zu keinen Angriffen und/oder Truppenbewegungen.

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Eroberter T-72 in Zilaqat

Die ersten Tage der Offensive begannen mit einer Blitzoffensive auf die an der Front liegenden Städte: Schwere Kämpfe in Souran und Kawkab dauerten bis in die Nacht hinein an, letzten Endes konnten die Ortschaften aber problemlos erobert werden. Wie inzwischen üblich begann man die Offensive mit schwerem Artilleriebeschuss und 2 Selbstmordattentätern (SVBIED), die für die größten Verluste sorgten und Löcher in den Verteidigungspositionen der Armee aufriss. Diese wurden dann geschickt ausgenutzt und die Moral der Soldaten gebrochen. Kurz nach dem Fall von Souran konnte man die umliegenden Städte (u.a. Ma’ardes) ebenfalls unter seine Kontrolle bringen. Nach Angaben von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham, oder Jabhat al-Nusra) handelte es sich bei den zwei Städten um die Hauptverteidigungslinie der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) bzw. NDF, Milizen die dazu dienen ihre Heimatorte zu verteidigen. Später fielen alle Städte bis nach Arzeh. Einige Tage später konnte die Offensive 10km nördlich von Hama mithilfe von Verstärkungen kontinuierlich zurückgeschlagen werden und befindet sich nun auf dem Niveau von 2016, für die Armee ist eine positive Tendenz zu vermerken.

Auf Seiten der Opposition ist Tahrir al-Sham die antreibende Kraft. Diese wird unterstützt von Jaish al-Izza, Jaysh al-Nasr, Ajnad al-Sham, Ajnad al-Kavkaz, Turkmen Islamic Party, Ahrar al-Sham, Faylaq al-Sham und Free Idlib Army (FSA).

Auf Seiten der Regierung sind hingegen die Syrisch-Arabische Armee, Qalamoun Shield Forces, Harakat al-Nujaba, NDF, Ba’ath-Brigaden, Tiger Forces, Cheetah Forces, Leopard Homs, Hisbollah und Revolutionsgarden präsent.

 

Armee erobert Halfaya in Nord-Hama

 

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Die Syrisch-Arabische Armee, die Tiger Forces, das 5th Army Corps und Einheiten der NDF konnten am Sonntag Morgen die nächstgrößere Stadt Halfaya vollständig unter ihre Kontrolle bringen, nachdem am vorherigen Tag die östliche und südliche Seite der Stadt von der Armee erobert wurde und die oppositionellen Kämpfer in der Stadt von drei Seiten bedroht waren. Aufgrund der aussichtslosen Situation der Kämpfer zog man sich auch größtenteils zurück, bis auf die südlichen Teile kam es zu keinen besonderen Kämpfen.

Die noch nicht eroberten Gebiete zwischen Halfaya und Tibet al-Imam wurden im gleichen Momentan ebenfalls eingenommen, dazu zählen Btesh, Tal Btesh, Sansaher, Zellen und Zor al-Heisa. Laut der NDF wird momentan das Dorf Zilaqiat nördlich von Halfaya gestürmt.

Der Fall der Stadt bedeutet den Zusammenbruch der oppositionellen Verteidigungslinien in Nord-Hama, erst wenige Kilometer nördlich gibt es mit Morek und al-Lataminah strategische Städte, die zur Verteidigung hilfreich wären, wobei beide Orte regelmäßig von Luftschlägen betroffen sind. Der Vorstoß ist auch ein wichtiger Indikator dafür, dass man langfristig die Frontlinien in Nord-Hama stabilisieren möchte, nachdem es jedes Jahr zu einer neuen Offensive kommt. Momentan befindet man sich auf das Niveau von 2016, mit der Eroberung von Morek und al-Lataminah auf die größte Ausdehnung wie im Jahre 2015.

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Armee vor den Toren Halfayas

Die ersten Tage der Offensive begannen mit einer Blitzoffensive auf die an der Front liegenden Städte: Schwere Kämpfe in Souran und Kawkab dauerten bis in die Nacht hinein an, letzten Endes konnten die Ortschaften aber problemlos erobert werden. Wie inzwischen üblich begann man die Offensive mit schwerem Artilleriebeschuss und 2 Selbstmordattentätern (SVBIED), die für die größten Verluste sorgten und Löcher in den Verteidigungspositionen der Armee aufriss. Diese wurden dann geschickt ausgenutzt und die Moral der Soldaten gebrochen. Kurz nach dem Fall von Souran konnte man die umliegenden Städte (u.a. Ma’ardes) ebenfalls unter seine Kontrolle bringen. Nach Angaben von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham, oder Jabhat al-Nusra) handelte es sich bei den zwei Städten um die Hauptverteidigungslinie der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) bzw. NDF, Milizen die dazu dienen ihre Heimatorte zu verteidigen. Später fielen alle Städte bis nach Arzeh. Einige Tage später konnte die Offensive 10km nördlich von Hama mithilfe von Verstärkungen kontinuierlich zurückgeschlagen werden und befindet sich nun fast auf ihren Ausgangspunkt.

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NDF in Halfaya

Auf Seiten der Opposition ist Tahrir al-Sham die antreibende Kraft. Diese wird unterstützt von Jaish al-Izza, Jaysh al-Nasr, Ajnad al-Sham, Ajnad al-Kavkaz, Turkmen Islamic Party, Ahrar al-Sham, Faylaq al-Sham und Free Idlib Army (FSA).

Auf Seiten der Regierung sind hingegen die Syrisch-Arabische Armee, Qalamoun Shield Forces, Harakat al-Nujaba, NDF, Ba’ath-Brigaden, Tiger Forces, Cheetah Forces, Leopard Homs, Hisbollah und Revolutionsgarden präsent.

Oppositionelle Verteidigungslinien in Nord-Hama stark geschwächt

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Der Vorstoß der Syrisch-Arabischen Armee, syrischen und iranischen Milizen geht nach der Eroberung von Tibet al-Imam im Norden der Provinz Hama unbeirrt weiter. In der nordwestlichen Umgebung von Tibet al-Imam wurden viele Dörfer, militärische Kontrollpunkte und Hügel erobert. Dazu zählen Tell al-Mantar, Lahayah, Syriatel, Mintar hill, Khirbet Saman und das Dorf Buwaydah. Der nördlichste Punkt der bisherigen Eroberungen stellt die Fahrschule zwei Kilometer südlich von Morek dar, welches von der NDF bestätigt wurde. Primäre Streitkräfte dort auf Seiten der Armee sind die „Tiger Forces“ und das 5th Corps, beides sehr gut ausgebildete und effektive Einheiten.

Ebenso entscheidend waren aber auch die Eroberungen in Richtung von Halfaya, dem nächsten größeren Ziel der Gegenoffensive. Man drang nun westlich von Tibet al-Imam weiter vor und eroberte die Dörfer Kufayr Taiba und umgebene Farmen, tTell al-Nasiriyah und Zour-Al-Nasrieh. Derzeit herrscht Unklarheit über die Kontrolle von Sansaneh südlich von Halfaya, Ahrar al-Sham behauptet dieses Dorf zurückerobert zu haben. Nichtsdestotrotz ist die Stadt damit von 3 Seiten bedroht, ein Rückzug der letzten verbliebenen Kräfte der Opposition wäre bei längerem Aufenthalt nur unter schweren Feuer ermöglicht. Der Fall der Stadt würde den Zusammenbruch der oppositionellen Verteidigungslinien in Nord-Hama bedeuten, erst wenige Kilometer nördlich gibt es mit Morek und al-Lataminah strategische Städte, wobei beide Orte regelmäßig von Luftschlägen betroffen sind. Der Vorstoß ist auch ein wichtiger Indikator dafür, dass man langfristig die Frontlinien in Nord-Hama stabilisieren möchte, nachdem es jedes Jahr zu einer neuen Offensive kommt.

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NDF bei Halfaya

 

Die ersten Tage der Offensive begannen mit einer Blitzoffensive auf die an der Front liegenden Städte: Schwere Kämpfe in Souran und Kawkab dauerten bis in die Nacht hinein an, letzten Endes konnten die Ortschaften aber problemlos erobert werden. Wie inzwischen üblich begann man die Offensive mit schwerem Artilleriebeschuss und 2 Selbstmordattentätern (SVBIED), die für die größten Verluste sorgten und Löcher in den Verteidigungspositionen der Armee aufriss. Diese wurden dann geschickt ausgenutzt und die Moral der Soldaten gebrochen. Kurz nach dem Fall von Souran konnte man die umliegenden Städte (u.a. Ma’ardes) ebenfalls unter seine Kontrolle bringen. Nach Angaben von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham, oder Jabhat al-Nusra) handelte es sich bei den zwei Städten um die Hauptverteidigungslinie der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) bzw. NDF, Milizen die dazu dienen ihre Heimatorte zu verteidigen. Später fielen alle Städte bis nach Arzeh. Einige Tage später konnte die Offensive 10km nördlich von Hama mithilfe von Verstärkungen kontinuierlich zurückgeschlagen werden und befindet sich nun fast auf ihren Ausgangspunkt.

 

Auf Seiten der Opposition ist Tahrir al-Sham die antreibende Kraft. Diese wird unterstützt von Jaish al-Izza, Jaysh al-Nasr, Ajnad al-Sham, Ajnad al-Kavkaz, Turkmen Islamic Party, Ahrar al-Sham, Faylaq al-Sham und Free Idlib Army (FSA).

Auf Seiten der Regierung sind hingegen die Syrisch-Arabische Armee, Qalamoun Shield Forces, Harakat al-Nujaba, NDF, Ba’ath-Brigaden, Tiger Forces, Cheetah Forces, Leopard Homs, Hisbollah und Revolutionsgarden präsent.

 

 

 

Israel attackiert Regierungsstellungen in Syrien

 

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Am Freitag Abend beschoss die israelische Armee diverse Militärstellungen und Dörfer innerhalb der Quneitra-Provinz in Syrien. Diese Aktion ist als Vergeltungsschlag zu werten, da laut israelischen Angaben zwei Raketen von Syrien aus abgeschossen wurden und dabei die von Israel besetzten Golanhöhen trafen. Laut oppositionellen Angaben wurden die Orte Ain Ayshaa und Samadaniyah ash-Sharqi bei Khan Arnabah beschossen. Laut der Syrisch-Arabischen Armee kam es bisher zu keinen Verlusten oder Verletzten. Es kann dennoch zu weiteren Artilleriebeschuss kommen, einige israelische Drohnen sollen sich derzeit über syrischen Hoheitsgebiet befinden.

Den Angriffen gingen wieder aufgeflammte Kämpfe in der Umgebung voraus, wo verschiedene syrische Milizen wie u.a. das Golan Regiment versuchten, die Städte al-Gharbi und al-Ajraf zu erobern. Dadurch hätte man über die Möglichkeit verfügt, oppositionelle Kämpfer weiter nordwestlich einzuschließen. Dafür musste nur al-Hamidiyah erobert werden, welches bereits wie die Orte Masrah & Mamtina mit Artillerie angegriffen wurde. Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra) ist dort die dominierende Fraktion, besonders wenn es zu Kämpfen kommt.

Diese Aktion ist tatsächlich nichts ungewöhnlich, bereits vor einigen Monaten kam es über mehrere Tage hinweg zu israelischen Angriffen auf Regierungsstellungen in Quneitra, nachdem islamistische Kräfte wie u.a. Ahrar al-Sham und Fateh al-Sham eine Offensive starteten, die aber später zurückgeschlagen wurde. Unabhängig von wirklichen Verursachern von Raketen- und Mörsereinschlägen greift Israel kategorisch das Territorium der syrischen Regierung an.

Armee dringt weiter in Nord-Hama vor

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Soldaten am Eingangsschild von Tibet al-Imam

Die Syrisch-Arabische Armee konnte in Nord-Hama in weitere Städte vordringen, die ein Jahr zuvor aufgegeben werden mussten. Nachdem die 25 Tage andauernde Offensive der Opposition vollständig zurückgeschlagen werden konnte, griff man die Stadt Tibet al-Imam mithilfe von Artillerie und Luftschlägen am Montag an, konnte sie dennoch erst am Donnerstag vollständig erobern. Damit gelingt die Eroberungen von Städten, die bereits vor der Offensive Teil des Oppositionsgebietes war. Taybat al-Imam befindet sich westlich von Souran, welches Tage zuvor an die Tiger Forces fiel und die letzte Stadt darstellte, die den Weg nach Taybat al-Imam verhinderte. Mit der Kontrolle von verschiedenen Checkpoints zwischen den Städten und Hügeln wie al-Mantan im Norden war der Fall der Stadt nur noch eine Frage der Zeit. Beide Städte fielen 2016 unter die Kontrolle von Jund al-Aqsa, die inzwischen aufgelöst wurden und teils zu Tahrir al-Sham, teils zum IS desertiert sind.

Währenddessen stürmen syrische Einheiten und die iranische Revolutionsgarde die Stadt Halfaya am anderen „Ende“ der Front. Der Fall der Stadt würde den Zusammenbruch der oppositionellen Verteidigungslinien in Nord-Hama bedeuten, erst wenige Kilometer nördlich gibt es mit Morek und al-Lataminah strategische Städte, wobei beide Orte regelmäßig von Luftschlägen betroffen sind. Der Vorstoß ist auch ein wichtiger Indikator dafür, dass man langfristig die Frontlinien in Nord-Hama stabilisieren möchte, nachdem es jedes Jahr zu einer neuen Offensive kommt.

Die ersten Tage der Offensive begannen mit einer Blitzoffensive auf die an der Front liegenden Städte: Schwere Kämpfe in Souran und Kawkab dauerten bis in die Nacht hinein an, letzten Endes konnten die Ortschaften aber problemlos erobert werden. Wie inzwischen üblich begann man die Offensive mit schwerem Artilleriebeschuss und 2 Selbstmordattentätern (SVBIED), die für die größten Verluste sorgten und Löcher in den Verteidigungspositionen der Armee aufriss. Diese wurden dann geschickt ausgenutzt und die Moral der Soldaten gebrochen. Kurz nach dem Fall von Souran konnte man die umliegenden Städte (u.a. Ma’ardes) ebenfalls unter seine Kontrolle bringen. Nach Angaben von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham, oder Jabhat al-Nusra) handelte es sich bei den zwei Städten um die Hauptverteidigungslinie der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) bzw. NDF, Milizen die dazu dienen ihre Heimatorte zu verteidigen. Später fielen alle Städte bis nach Arzeh. Einige Tage später konnte die Offensive 10km nördlich von Hama mithilfe von Verstärkungen kontinuierlich zurückgeschlagen werden und befindet sich nun fast auf ihren Ausgangspunkt.

Auf Seiten der Opposition ist Tahrir al-Sham die antreibende Kraft. Diese wird unterstützt von Jaish al-Izza, Jaysh al-Nasr, Ajnad al-Sham, Ajnad al-Kavkaz, Turkmen Islamic Party, Ahrar al-Sham, Faylaq al-Sham und Free Idlib Army (FSA).

Auf Seiten der Regierung sind hingegen die Syrisch-Arabische Armee, Qalamoun Shield Forces, Harakat al-Nujaba, NDF, Ba’ath-Brigaden, Tiger Forces, Cheetah Forces, Leopard Homs, Hisbollah und Revolutionsgarden präsent.

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