Saudi-Arabien an Jemens Grenze zurückgeschlagen

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Trotz der seit mehreren Monaten anhaltenden Waffenruhe finden im Jemen an vielen Orten Gefechte zwischen den schiitisch-zaidischen Houthi-Rebellen und der jemenitischen Exilregierung mit der Unterstützung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emiraten statt, darunter auch an der nordwestlichen Landesgrenze zu Saudi-Arabien. In der Provinz Hajjah konnten Milizen wie al-Malika unter der Führung und enormen Unterstützung der Streitkräfte Saudi-Arabiens erhebliche Erfolge erzielen, nun aber scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Nach mehreren erfolgreichen Gegenangriffen konnten die Houthis eine Einkreisung verhindern und teilweise sogar auf die andere Seite der Landesgrenze vorrücken und mehrere militärische Außenposten Saudi-Arabiens zerstören.

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In Idlib bröckelt der Frieden

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Tahrir al-Sham nutzt Raketen gegen Armeestellungen

Die zwischen Iran, Russland und der Türkei ausgehandelte Waffenruhe bzw. „Deeskalationszone“ in der letzten, noch von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib durchgeht derzeit ihre kritischste Phase, nachdem die Syrisch-Arabische Armee über mehrere Tage hinweg Artillerie- und Luftangriffe auf feindliche Positionen flog. Die Opposition reagierte darauf mit eigenem Artillerie- und Mörserbeschuss, in dessen Folge auf beiden Seiten Zivilisten gestorben sind.  Die Entwicklungen der letzten Tage können gepaart mit neuen Gerüchten auf eine bevorstehende Offensive der syrischen Streitkräfte mit türkischer Akzeptanz auf Idlib hindeuten, um die das dortige Problem endgültig zu lösen. Dennoch bekräftigten die drei Verhandlungsmächte den derzeitigen Idlib-Deal.

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Vom Islamischen Staat verbleibt nur noch ein Zeltlager

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Sicht auf das letzte IS-Territorium in Syrien

Der Islamische Staat ist besiegt. So werden wohl die Meldungen in den kommenden Tagen verlautbaren, nachdem der Islamische Staat fast sein letztes Areal in Syrien und damit in seinem einstigen Kernterritorium verloren hat. Von der Aufrufung des Kalifats, alle Muslime unter einer Flagge vereinen zu wollen und Rom zu erobern bleibt in den letzten Stunden nur noch ein kümmerlicher Rest einer Zeltstadt, Hunderte (fast nur internationale) IS-Kämpfer, ihre nicht minder radikalen Familienangehörige und einfache Zivilisten wurden vom arabisch-kurdischen Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) umzingelt und am Ende besiegt. Dennoch bedeutet diese Entwicklung nur die Rückkehr der Terrormiliz zu seinem traditionellen Ursprung, bereits heute sind die Guerillataktiken in Nordsyrien spürbar.

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Vorbereitungen für eine Idlib-Offensive?

 

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In der letzten, noch von Aufständischen kontrollierten Provinz Idlib im Nordwesten des Landes bröckelt erneut die Waffenruhe: Seit letzter Nacht begann die Syrisch-Arabische Armee in Kooperation mit Russland groß angelegte Luft- und Artillerieangriffe auf verschiedene Städte, welche unter der Kontrolle von Islamisten stehen. Die bisherige Intensität ist für den seit mehreren Monaten andauernden, wackeligen Frieden sehr ungewöhnlich und könnte etwas Großes voraussagen. Die Entwicklungen der letzten Tage können gepaart mit neuen Gerüchten auf eine bevorstehende Offensive der syrischen Streitkräfte mit türkischer Akzeptanz auf Idlib hindeuten, um die das dortige Problem endgültig zu lösen.

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Araber protestieren in Rakka gegen die SDF

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In der Provinz Raqqah und der gleichnamigen Provinzhauptstadt kam es in den vergangenen Tagen vermehrt zu Protesten von Hunderten gegen die dort herrschenden „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und für die Rückkehr der syrischen Regierung in die Großstadt, nachdem sie von dort 2013 vertrieben wurde. Anlass für die Demonstrationen sind die weiterhin anhaltenden Sympathien der vorwiegend arabischen Bevölkerung in der Region für Bashar al-Assad und die schlechte humanitäre Lage, in der ehemaligen Bastion des Islamischen Staates fehlt es weiterhin an humanitären Hilfsgütern, ein Großteil der Stadt ist zerstört. Raqqah gilt traditionell als Hochburg der syrischen Regierung.

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Kurden leiten finale Offensive gegen den IS ein

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Die von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) verkündeten die finale Phase in der Operation „Jazira Storm“ gegen den Islamischen Staat. Nachdem ein mehrtägiges Ultimatum zur freiwilligen Kapitulation verstrichen ist, begann man zusammen mit der Internationalen Anti-IS-Koalition unter amerikanischer Führung mit der Wiederaufnahme von Luft- und Artillerieangriffen auf die letzte verbliebene Enklave des IS im ostsyrischen Euphrat-Tal. Die Terrormiliz kontrolliert nur noch wenige Dörfer, dort sind Hunderte (internationale) IS-Kämpfer, deren Familienangehörige und einfache Zivilisten auf einem kleinen Gebiet eingepfercht sind und als menschliche Schutzschilde dienen.

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In Südsyrien wächst der Widerstand gegen die Regierung

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Einheiten der syrischen Armee nahe Quneitra nach ihrer Wiedereroberung

Eigentlich sollten die südsyrischen Provinzen Quneitra und Dara’a seit ihrer Wiedereroberung vor einem halben Jahr durch die Syrisch-Arabische Armee und verbündeter Milizen befriedet sein, in Wirklichkeit aber handelt es sich bei der Region um die Einzige im gesamten Land, in der es gezielte Angriffe und Anschläge gegen Institutionen der syrischen Regierung und der syrischen Streitkräfte gibt. So veröffentlichen Guerillamilizen inzwischen Videos von Angriffen auf Checkpoints der syrischen Armee am hellichten Tage. All das ist das Ergebnis besonderer Konstellationen, die auch gerade von Russland herbeigewirkt wurden.

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