Armee dringt bei Aleppo gegen den IS vor

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Nach tagelanger Ruhe konnte die Syrisch-Arabische Armee (SAA) unter dem Kommando der „Tiger Forces“ und Suleil al-Hassan den militärischen Vorstoß im Osten der Provinz Aleppo erneut beginnen und auf einer breiten Front mehrere Kilometer weiter vordringen. So konnten die Dörfer Jubb Ali, Tell Hassan, Umm Mansoura, Naifyah, Atira, Kaysoumah, Jarah Kabir, Mazynouat Humur und Dourobya Kabir südlich und südwestlich der Jirah-Luftbasis erobert werden, welcher wiederum am 14. Mai vom Islamischen Staat befreit wurde. Langfristiges Ziel ist Maskaneh, das 13km weiter südlich von den derzeitigen Positionen liegt. Obwohl das Territorium des IS bei Aleppo aufgrund der SDF-Offensive bei und in Tabqa relativ abgeschnitten ist, so scheint er dennoch größeren Widerstand zu leisten. Laut unbestätigten Berichten sind gestern dadurch knapp 20 Soldaten gestorben.

Die Offensive im Osten wurde Ende März gestoppt und viele Einheiten nach Nord-Hama entlang des M4-Highways transportiert, da die dortige Opposition eine Überraschungsoffensive startete. Mit den nun vereinbarten „Deeskalationszonen“ bzw. regionalen Waffenruhen ist nicht zu erwarten, dass ein derartiges Ereignis erneut eintreffen wird.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.

IS hält weniger als 9% von Mossul

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Die irakische Armee konnte im Nordwesten Mossuls erneut  Fortschritte verbuchen und mehrere Wohn- und Industriebezirke erobern. Die „Federal Police“, 9th Division, 15th Division, die Spezialeinheiten „Rapid Response Division“ und „Counter Terrorism Units“ begannen über die gesamte Woche hinweg weitere Vorstöße und eroberten somit verschiedene Wohnviertel. Diese sind die gesamten Viertel al-Haramat und Aslah Al-Zaraae, gefolgt von größeren Teilen von Al-Warshan,  Al-Aurabi, 17 Tammuz und Al-Refaai. In der Nacht von 15. zum 16. Mai kam es zu einem großen Vorstoß in vier Vierteln im nördlichen Zentrum von West-Mossul, sodass der Islamische Staat bis an den Tigris und die „dritte Mossul-Brücke“ zurückgedrängt wurde. Nachdem die al-Hufti-Moschee und das Elektrizitätswerk im Viertel 17 Tammuz von der irakischen Armee erobert wurde kann man davon ausgehen, dass der Bezirk als nächstes fallen wird. Damit bleibt dem IS nur noch eine wirkliche Kontrolle über al-Shaffaa und die Altstadt. In der Altstadt werden währenddessen neue Techniken massenweise eingesetzt: Die Federal Police nutzt inzwischen viele Quadrocopter mit kleinen Abwurfbomben, wie im unteren Bild abgebildet. Der Einsatz ist vom IS kopiert worden, nur hat sie im Gegensatz zur irakischen Armee keine adäquaten Verteidigungsmittel.

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Auf Seiten des Islamischen Staates scheint sich eine regelrechte Demoralisierung ausgelöst worden zu sein, in den umkämpften Vierteln herrscht Verwirrung und Desorganisation, man gibt sich gegenseitig für die unerwarteten Fortschritte des irakischen Armee die Schuld. Innerhalb von 24 Stunden brach die Front erneut zusammen. Die meisten Bewegungen der vergangenen Wochen erschienen unerwartet für den IS, besonders der plötzliche Vorstoß im Nordwesten. Es ist zu erwarten, dass der IS seinen letzten Halt in der Altstadt finden wird, wo die irakische Armee seit Monaten relativ „erfolglos“ versucht vorzudringen. Dort hält man viele Zivilisten als Geiseln und die engen Gassen befürworten die Kriegsführung des Islamischen Staates.

PMU dringt weiterhin in Nordwesten des Iraks vor

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Situation um al-Qayrawan am 14. Mai

Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. So wurden im vierten und fünften Tag der Operation viele Gebiete südlich von al-Qayrawan erobert. Darunter fallen die Dörfer al-Shimalia, Khazna Al-Janobuia, Karkash, Sultan, Tal Sheik, Kabar, Tal Al-Thalaa, Tal Bashooq und Thry Garah. Damit ist al-Qayrawan von drei Seiten isoliert, die Versorgungsstraße im Norden Richtung Basuk und im Süden Richtung Athril Garah ist abgeschnitten.

Neben den Fortschritten im Süden drang man im Norden bis an die Grenze zur Provinz Sinjar bei Basuk vor. Dies führte laut Medienangaben zu Konflikten mit der Peschmerga bzw. KDP, der dort dominierenden Regierung (dennoch haben dort Milizen wie die assyrische YBS, oder PKK ebenfalls eine bedeutende Rolle). Die PMU dementierte derartige Angaben, man arbeite kooperativ mit Bahrzani zusammen, um den Islamischen Staat aus Irak zu vertreiben.

Die PMU nähert sich der syrischen Grenze

C_tFo9mXgAASZwY.jpgIrakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. So wurden im zweiten und dritten Tag der Operation über 12 Dörfer, wie z.B. Tal Azoo, Tal Haat, Mohammed Zaid, Hazil, Khilo, Tal Banat, Khanisy, Um Hajara und Mugheira Al-abid erobert. Einige Dörfer besaßen einst eine bedeutende Minderheit an Jesiden, bis sie vom Islamischen Staat gewaltsam getötet oder versklavt wurden. Mit den bisherigen Eroberungen befindet man sich nun an den Randgebieten von al-Qaryrawan, dem Ziel der Operation. Mit der Eroberung von Khanisy wurde auch die Hauptstraße zwischen al-Qayrawan im Süden und Basuk im Norden durchtrennt.

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Die Offensive genoss ebenfalls Luftunterstützung von der irakischen Armee, weswegen mehrere Helikopter die Kommunikationszentren des IS angegriffen haben. Am Samstag ist ein Helikopter nach Beschuss sicher im Territorium der PMU notgelandet, der Pilot wurde nur leicht verletzt. Am selben Tag startete der IS eine Gegenoffensive mit 200 Kämpfern, die aber vollständig zurückgeschlagen wurde.

Syrische Armee erobert Jirah-Luftbasis

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) unter dem Kommando der „Tiger Forces“ und Suleil al-Hassan führten die am 10. Mai neu gestartete Offensive im Osten der Provinz Aleppo fort und konnten die Jirah-Luftbasis vom Islamischen Staat erobern.  Die SAA zwang den IS zur Flucht, nachdem man die Luftbasis von drei Seiten bedrohte und man nur noch etwa ~100m von der westlichen Seite entfernt war. Dennoch ist bisher ungeklärt, ob sich die komplette Basis in der Hand der SAA befindet, da es ebenfalls zu Kämpfen im Osten kam. Außerdem veröffentlichte die Nachrichtenagentur AMAQ Bilder, die zerstörte Transportpanzer der Armee im Westen der Basis zeigt. Am selben Ort kam es vor einigen Tagen zu Angriffen mit zwei Autobomben. Deshalb ist es unklar, wie aktuell die Bilder tatsächlich sind.

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Vom IS zerstörter BMP 

Die Offensive wurde Ende März gestoppt und viele Einheiten nach Nord-Hama entlang des M4-Highways transportiert, da die dortige Opposition eine Überraschungsoffensive startete. Mit den nun vereinbarten „Deeskalationszonen“ bzw. regionalen Waffenruhen ist nicht zu erwarten, dass ein derartiges Ereignis erneut eintreffen wird.

Die Offensive steht auch mit der Operation „Lavendel“ im Zusammenhang. Diese hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine.

Syrische Armee erobert 2 Damaszener Viertel

 

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Zwei von der Opposition gehaltene Viertel im Osten der syrischen Hauptstadt konnten am Samstag und den vorherigen Tagen nahezu vollständig erobert werden. So wurde das Viertel Qaboun von der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) unter der Führung der Republikanischen Garde und 4th Division vollständig erobert, derzeit laufen Aufräumarbeiten und Bombenentschärfungen. Die Kämpfe dauerten drei Monate an und waren aufgrund der urbanen Gegebenheiten brutal und langsam fortschreitend. Heute sind weite Teile des Viertel fast vollständig zerstört. Besondere Vorstöße stellten die Offensive auf das zentrale Elektritätswerk und die al-Hassan-Moschee im Norden dar.

Parallel liefen die Verhandlungen im weiter nördlich gelegenen Barzeh-Viertel weiter, die am 8. Mai begonnen haben. Mehrere hundert Kämpfer und deren Familienmitglieder werden wöchentlich in Richtung Idlib evakuiert. Nachdem die Lage durch die Zerstörung von Versorgungstunneln nach Ost-Ghouta sich verschlechtert hat, sah man sich wohl dazu gezwungen einzulenken. Vor einem Monat wurde ein ähnlicher Vertrag abgelehnt.

Irakische PMU startet neue Offensive in Richtung der syrischen Grenze

 

 

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Irakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. Bisher wurden u.a. die Hügel und Dörfer Um Kabeera, Tal Hacham, Um Shbabeet, Sadkhan, Sabyia Haroosh, Abu Lahaf, Hayat, Tal Hasayna und Mahdi Maha erobert. Insgesamt wurden 10 Dörfer innerhalb von 8 Stunden vom Islamischen Staat zurückgewonnen.

Mindestens 600 PMU-Kämpfer sollen nach eigenen Angaben aus der dortigen Region kommen. Ebenfalls laut eigenen Aussagen kehrten unverzüglich viele ehemalige Bewohner in ihre Dörfer zurück, die zuvor von Sprengstoffen entschärft wurden, darunter auch eine Autobombe. Der PMU ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gestattet, an der Mossul-Offensive teilzunehmen, vor allem war eine Beteiligung im Osten der Stadt strikt untersagt.