Syrische Armee erobert al-Hass-Plateau in Süd-Aleppo

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Toreingang zu Tel al-Daman – die Symbole darauf zeigen das Symbol von Tahrir al-Sham (ehemals Fateh al-Sham/al-Nusra)

Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen konnten im Südwesten der Provinz Aleppo das sogenannte al-Hass-Plateau von der syrischen Opposition erobern. Bereits in den vergangenen Tagen wurden immer wieder neue Dörfer auf dem Plateau und umliegenden Gebieten eingenommen, dennoch geschah der Durchbruch erst am Samstag. Dutzende Dörfer wurden an einem Tag gesichert, nachdem die Opposition sich aus der Region zurückgezogen hat, wodurch es kaum zu Kämpfen kam. Bereits zuvor war Süd-Aleppo davon bedroht, vom restlichen Territorium in Idlib abgeschnitten zu werden, wodurch dortige Oppositionsgruppen ihre Truppenkontingente abzog.

In einem finalen Vorstoß konnte die Armee über 30 Dörfer und Städte sichern, darunter der zentrale Ort Tal al-Daman, worüber zuvor die Nachschublinien der Opposition verliefen. Von Tal al-Daman sind es noch etwa elf Kilometer bis zu den Stellungen der syrischen Armee bzw. Tiger Forces in der Provinz Idlib. Wahrscheinlicher wird es aber zu einer Verbindung weiter südlich bei Khanaser kommen, wo die derzeitigen Frontlinien nur etwa zwei Kilometer und ein Dorf voneinander entfernt sind. Dies würde die Einkesselung eines großen Gebietes im übrigen Süd-Aleppo und der Provinz Hama bedeuten, wo inzwischen der Islamische Staat dominiert und die Opposition sich wie in Aleppo zurückgezogen hat.

04.04.17 - 1 (1)

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Vorbereitungen für eine Großoffensive auf Idlib

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„ISIS Hunter“ in Nord-Hama

In den letzten Tagen und Wochen erreichten immer mehr Verstärkungen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündete Gruppierungen die Front in den Provinzen um Idlib, Hama und Aleppo. Meistens kehren sie von der Operation gegen den Islamischen Staat im Osten des Landes zurück, der dort nun fast völlig zerstört ist. Zudem sollen am Dienstag mindestens acht russische Iljuschin-Transportflugzeuge den Militärflughafen in Hama erreicht haben, Augenzeugen zufolge wurde eine große Menge an Waffen und Truppen entladen, wahrscheinlich werden sie ebenfalls in der Idlib-Operation gegen die Opposition involviert sein.

Syrische und russische Luftstreitkräfte intensivierten ihre Luftangriffe auf die Städte in Nord-Hama, wobei mehrere Munitionslager und Hauptquartiere zerstört wurden. Unterstützt wurde dies durch Artillerieangriffe auf Städte wie beispielsweise Kafr Zita oder al-Latinmah. Alles deutet auf die Vorbereitung einer groß angelegten Offensive auf das letzte größere Gebiet der Opposition, Idlib, hin. Dies wird wohl hauptsächlich von Nord-Hama aus geführt werden, da sich dort die größte Konzentration an Einheiten befindet. Möglich sind ebenfalls Operationen von der Provinz Aleppo aus.

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Aleppo feiert einjährige Befreiung

In der Millionenstadt Aleppo kam es anlässlich des einjährigen Jubiläums von der vollständigen Eroberung der Großstadt durch die Syrisch-Arabische Armee (SAA) zu großen Feierlichkeiten, woran die Bevölkerung und das Militär beteiligt waren. Tausende Einwohner demonstrierten an mehreren Orten ihre Solidarität mit der syrischen Regierung und der Armee.

Wenige Stunden zuvor begann die Opposition aufgrund des Jubiläums mit dem Beschuss einiger Viertel im westlichen Aleppo. Bisherigen Angaben zufolge wurden dabei zwei bis drei Frauen und Kinder im Distrikt al-Khalidayah getötet. Es sind weitere Mörser- und Artillerieangriffe über den Tag hinweg zu erwarten.

Syrische Armee auf dem Vormarsch in Hama & Aleppo

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen konnten neue Dörfer in den Provinzen Hama, Aleppo und Idlib von der Opposition erobern. Die von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra) dominierten Kräfte fallen zunehmend unter Druck, ihre Stellungen an mehreren Fronten zu halten.

Die syrische Armee konnte die Dörfer Tal Khinzir, al-Hawiyah und Mushayrifa im Norden Hamas erobern. Damit betreten sie auch erstmals die Provinz Idlib von südlicher Richtung, welche fast vollständig von der Opposition gehalten wird. Die russischen Luftstreitkräfte intensivieren derweil ihre Luftschläge auf die Region und bombardieren dabei auch Grenzdörfer zwischen der Opposition und dem Islamischen Staat, welcher dort ebenfalls operiert.

Neben den Fortschritten in Nord-Hama/Idlib gab es ebenfalls einen Vorstoß östlich von Khanaser in der Provinz Aleppo. Dort eroberte man die Hügel und Dörfer um Rasem Al-Sayalleh und Oubeda. Von östlicher Seite befindet man sich damit 26 Kilometer von Abu Duhur entfernt, vom Süden 30 Kilometer. Als Ziel der Armeeoperation gilt der Luftwaffenstützpunkt Abu Duhur in der Provinz Aleppo. In Hama ist man derzeit etwa 35 Kilometer von dieser Basis entfernt.

Die Opposition startete hingegen eine Gegenoffensive weiter westlich der aktiven Frontlinien. Nördlich von Hulfayiah eroberten Jaish al-Izzah und tschetschenische Islamisten das relativ isolierte Dorf Zilaqiat gesichert haben, nachdem die Armee sich ohne Kämpfe zurückgezogen hat.

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Syrische Armee und Islamischer Staat auf dem Vormarsch in Idlib

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und der Islamische Staat konnten neue Dörfer in den Provinzen Hama und Idlib von der Opposition erobern, nachdem beide eine Offensive gestartet haben. Die von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra) dominierten Kräfte fallen zunehmend unter Druck, ihre Stellungen zu halten.

Die syrische Armee konnte die Dörfer Umm Khazem, Turaykyah, Rujm al-Ahmar, al-Hawiyah und Balil erobern und dabei fünf Kämpfer von Tahrir al-Sham festnehmen. Die russischen Luftstreitkräfte intensivieren derweil ihre Luftschläge auf die Region, wahrscheinlich als Vorbereitung auf eine größer angelegte Offensive. Die Eliteeinheit der „Tiger Forces“ unter Suheil al-Hassan soll sich Berichten zufolge von Ostsyrien nach Idlib begeben haben, um dort die Kämpfe zu unterstützen.

Der IS konnte währenddessen dutzende Dörfer erobern, darunter Huwayz Ibn Hadib, Huwayz Um al-Jarn, Rasm Hamman, Abu Khanadiq und al-Dabah. Inzwischen konnten IS-Kämpfer ihr Gebiet nahezu verdoppeln. Es ist und bleibt ein Rätsel, woher der Islamische Staat seine neue Kraft plötzlich gewinnen konnte, nachdem er nur noch zwei Dörfer hielt.

Auch wenn keine aktive Kooperation zwischen den beiden Fraktionen vorherrscht, ignoriert die SAA den Islamischen Staat aus strategischen Gründen, die letzten Kämpfe fanden zwischen den beiden Seiten vor mehreren Wochen statt. Es gibt Gerüchte darüber, dass die syrische Regierung (ähnlich dem Geschehen in Raqqah und Manbij) hunderte IS-Kämpfer aus dem Euphrat-Tal im Osten des Landes nach Idlib transportierte, um sie dann dort zu ihrem Vorteil einzusetzen. Dennoch gibt es bisher keinerlei Beweise dafür, vor allem weil ein solches Vorhaben äußerst auffällig wäre.

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Armeeangriff südlich von Aleppo

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Im Süden der Provinz Aleppo kam es zu Ausschreitungen zwischen der Opposition, syrischer Armee und weiteren Verbündeten, nachdem die Armee eine Offensive auf die feindlichen Stellungen startete. Auf insgesamt zwei Achsen konnten die syrischen Streitkräfte mehrere Dörfer erobern und damit einige Erfolge gegen die Islamisten verzeichnen.

Die Dörfer Azizah, al-Ramleh, Mustariah, Kabbarah und Ubaysahn wurden westlich des Dorfes Khanaser erobert, die sogenannte Khanaser-Itriyah-Straße stellt die wichtigste Verbindung zwischen Aleppo und dem Rest des Landes dar und war in der Vergangenheit immer wieder Überfällen des Islamischen Staates oder der Opposition ausgesetzt. Mit den neuesten Fortschritten befindet man sich noch etwa 25 Kilometer von dem Luftwaffenstützpunkt Abu Duhur entfernt, deren Eroberung als das Ziel dieser Operation gilt.

Kämpfe zwischen Armee und Islamisten in Nord-Hama

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Selbstmordattentäter von Tahrir al-Sham attackiert Armeestellungen bei Abu Laffa

In den Provinzen Aleppo und Hama kam es seit mehreren Wochen zu mehreren Gefechten zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA), verbündeten Milizen und der Opposition, welche von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra) angeführt wird. Diese Kämpfe sind die ersten großen und nicht regional beschränkten Kämpfe seit der Ausrufung einer „Deeskalationszone“ in dem Gebiet. Zuletzt kam es Anfang Oktober in Nord-Hama zu Kampfhandlungen, bei denen die Opposition mehrere, neutrale Dörfer erobern konnten.

Die meisten Kämpfe finden zwischen Tahrir al-Sham, verbündeten Gruppierungen der Freien Syrischen Armee, wie die „Central Division“ oder Jaish al-Izzah, und der syrischen Armee und weiteren verbündeten Milizen wie „Qalamoun Shield“ Nusur al-Zawba im Nordosten der Provinz Hama statt, nahe der vitalen Khanaser-Itriyah-Straße, die den wichtigsten Versorgungsweg von Aleppo nach Damaskus und dem Rest des Landes darstellt.

Nachdem der Islamische Staat in der Region nach seiner Flucht aus Ost-Hama mehrere Dörfer erobert hat, nutzte die Armee die Situation aus und startete eine Offensive. Seitdem der IS aus dem Gebiet vertrieben wurde kam es zu einem gewissen „Machtvakuum“, was zu den Kämpfen zwischen Opposition und Regierung führte. Ziel der Regierung scheint die Eroberung von al-Rahjan zu sein, wovon man weniger als einen Kilometer entfernt ist.

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Weitere Operationen gab es südwestlich der Stadt Khanaser, wo die syrische Armee für kurze Zeit mehrere Dörfer und Hügel halten konnte. Im Verlaufe der darauffolgenden Tage aber konnte Tahrir al-Sham die verloren gegangenen Gebiete wiedererobern. Insgesamt wurden u.a. Dörfer wie Rasm Al-Sawi, Rasm Al-Ahmar, Mushairfat Adwan, Hasnawi, Shehata, Jab al-Abyad, Rahatah, Sham al-Hawa, Abu Liba, Joueid, Khirbat al-Ahmar und Wadi al-Zarzub erobert.

Außerdem gab es einen Vorstoß in Nord-Hama nahe den Dörfern, die im Oktober verloren wurden. Den bisherigen Berichten zufolge wurden dabei die Ortschaften Um Khazeem und Ayn-Saan zurückerobert. Die Kämpfe verlaufen aber schleppend, unter relativ hohen Materialverlusten (die involvierten FSA-Einheiten können auf amerikanische Panzerabwehrwaffen setzen) konnten nur relativ kleine Erfolge erzielt werden. Auch weil sich die syrische Armee derzeit eher auf den Osten des Landes, im Kampf gegen den Islamischen Staates, konzentriert und nur wenige, gut ausgebildete Einheiten in Nord-Hama aktiv sind.