Große Explosion bei Damaskus

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Eines der vielen Bilder von der Explosion, hier in Entfernung von etwa einem Kilometer

Nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus ereignete sich in der vergangenen Nacht eine große Explosion, die durch eine Entzündung eines Munitionslagers auf dem militärisch genutzt Mezzeh-Flughafen im Südwesten der Millionenstadt verursacht wurde. Sowohl die Detonation als auch die dadurch entstandenen Feuerschwaden waren über ganz Damaskus hinweg zu spüren, hören oder sehen. Bisher ist völlig ungeklärt, weshalb das Munitionslager explodierte. Während Regierungsbeamte von einem „Kurzschluss“ und dadurch verursachten Brand berichten, sprechen Angaben von einem israelischen Luftangriff.

Kurz nach der Explosion soll die syrische Luftabwehr angeblich rundum der Hauptstadt aktiviert und eingesetzt worden sein, was vor allem für die Theorie eines israelischen Angriffes sprechen würde. Israelische Luftschläge in Syrien und rundum Damaskus sind zwar nichts ungewöhnliches, ein bloßes Munitionslager als Ziel ist jedoch wiederum eine Seltenheit, stattdessen werden eher Gebäudekomplexe und Militärkonvois attackiert, die in Verbindung mit der Hisbollah stehen. Zudem gab es im Libanon keine Berichte von irgendwelchen Flugaktivitäten Israels, da normalerweise von dort aus die Angriffe auf Syrien gestartet werden.

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Damaskus wieder vollständig unter der Kontrolle der Regierung

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Soldaten der syrischen Armee feiern ihren Sieg gegen den Islamischen Staat in al-Yarmouk

Nach sieben Jahren befindet sich die syrische Hauptstadt Damaskus wieder vollständig unter der Kontrolle der syrischen Regierung, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Wiedereroberung Syriens ist damit erreicht. Über das Wiedererstarken der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündeter Milizen der letzten Jahre hinweg fielen Dutzende kleinere und größere Enklaven, die entweder vom Islamischen Staat oder den verschiedensten Oppositionsgruppierungen gehalten wurden. Dabei nutzte man nicht nur Gewalt, auch diplomatische Verhandlungen und Proteste der Bevölkerung führten zu einer gewaltlosen „Wiedereroberung“ einzelner Orte und Viertel in und um der größten Stadt Syriens. Ein langer Weg, der nun die Sicherheit von Millionen Menschen bedeutet.

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Letzte Rebellen verlassen Damaskus

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Die Flagge der syrischen Republik wurde in Babbila gehisst

Die letzten Aufständischen in der syrischen Hauptstadt Damaskus verließen die von ihnen gehaltenen Viertel im Süden der Millionenstadt, nachdem es zu einer Vereinigung zwischen der dortigen Opposition und der syrischen Regierung kam. Dieser Deal besagt die freiwillige Evakuierung der Kämpfer und Zivilisten mithilfe von Transportbussen in die nordwestlich gelegene Provinz Idlib oder den von der Türkei kontrollierten Territorien in Nord-Aleppo und Afrin. Ihnen ist dabei die Mitnahme von leichten Waffen erlaubt, sonstiges Kriegsgerät und Dokumente wurden zuvor verbrannt oder an die syrische Armee abgegeben. Alternativ kann man auch weiterhin in Damaskus verweilen oder vorübergehend in ein Hilfslager werden als Zivilist, aufständische Kämpfer können eine Generalamnestie akzeptieren und können für die nächsten sechs Monate nicht eingezogen werden.

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Syrische Armee erobert 75% der vom IS gehaltenen Gebiete in Damaskus

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Nur zwei Tage nach einem erfolgreichen Durchbruch und der Zweiteilung der Gebiete, welche sich in der syrischen Hauptstadt Damaskus unter der Kontrolle des Islamischen Staates befinden, konnte die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen die südliche Hälfte vollständig erobern und damit das Viertel Hajar al-Aswad fast vollständig unter ihre Kontrolle bringen. Damit ist das Kontrollgebiet des IS nur noch auf etwa ein Viertel ihrer Ursprungsgröße in der Millionenstadt reduziert. Dennoch wartet wohl jetzt der schwierigste Teil der Operation auf die syrische Armee.

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Syrische Armee spaltet Islamischen Staat in Damaskus

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen konnten einen entscheidenden Sieg im Kampf gegen den Islamischen Staat in der syrischen Hauptstadt Damaskus erringen, nachdem die vom IS gehaltenen Gebiete in zwei Teile gespaltet wurden. Am Donnerstag konnten die syrischen Streitkräfte jeweils im Osten und Westen des Damaszener Viertels Hajar al-Aswad vordringen und ihre Kräfte nahe dem örtlichen Friedhof bündeln. Damit befindet sich nun ein Großteil des bereits erwähnten Bezirks weiter südlich von allen Seiten isoliert, es ist unklar wie viele IS-Kämpfer sich dort momentan aufhalten.

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Islamischer Staat leistet in Damaskus Widerstand

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Zerstörter Armeepanzer in Yarmouk

Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Erst am Montag veröffentlichte die dem Islamischen Staat nahe stehende Nachrichtenagentur AMAQ ein neues Video aus Yarmouk, dass den Einsatz von Selbstmordattentätern auf Verteidigungspositionen der syrischen Streitkräfte beweist und zudem mehrere Soldaten getötet oder gefangen genommen wurden, erst am Mittwoch wurden zwei Soldaten öffentlich enthauptet. Aufgrund des schwierigen, urbanen Terrains muss die Armee auch materielle Verluste hinnehmen, darunter mehrere zerstörte T-72-Kampfpanzer und Militärfahrzeuge.

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Schwere Kämpfe zwischen syrischer Armee und Islamischen Staat in Damaskus

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Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Die semi-offizielle IS-Nachrichtenagentur AMAQ berichtet alleine in den ersten Tagen von etwa 300 Luftangriffen, wobei auch Russland besonders involviert ist. Neben Russland und der syrischen Armee sind auch weitere Milizen präsent, darunter Liwa al-Quds aus Aleppo, die pan-arabischen Baath-Brigaden, die irakische „Imam Hussein“-Brigade oder die palästinensische Befreiungsarmee. Hier gibt es einen enormen Kontrast zur Offensive in Ost-Ghouta, wo fast ausschließlich nur die syrische Armee eingesetzt wurde. Zudem kooperiert man vor Ort mit den Rebellen, die inzwischen aber keinen Aufstand gegen die syrische Regierung mehr wagen.

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