Letzte Rebellen verlassen Damaskus

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Die Flagge der syrischen Republik wurde in Babbila gehisst

Die letzten Aufständischen in der syrischen Hauptstadt Damaskus verließen die von ihnen gehaltenen Viertel im Süden der Millionenstadt, nachdem es zu einer Vereinigung zwischen der dortigen Opposition und der syrischen Regierung kam. Dieser Deal besagt die freiwillige Evakuierung der Kämpfer und Zivilisten mithilfe von Transportbussen in die nordwestlich gelegene Provinz Idlib oder den von der Türkei kontrollierten Territorien in Nord-Aleppo und Afrin. Ihnen ist dabei die Mitnahme von leichten Waffen erlaubt, sonstiges Kriegsgerät und Dokumente wurden zuvor verbrannt oder an die syrische Armee abgegeben. Alternativ kann man auch weiterhin in Damaskus verweilen oder vorübergehend in ein Hilfslager werden als Zivilist, aufständische Kämpfer können eine Generalamnestie akzeptieren und können für die nächsten sechs Monate nicht eingezogen werden.

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Syrische Armee erobert 75% der vom IS gehaltenen Gebiete in Damaskus

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Nur zwei Tage nach einem erfolgreichen Durchbruch und der Zweiteilung der Gebiete, welche sich in der syrischen Hauptstadt Damaskus unter der Kontrolle des Islamischen Staates befinden, konnte die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen die südliche Hälfte vollständig erobern und damit das Viertel Hajar al-Aswad fast vollständig unter ihre Kontrolle bringen. Damit ist das Kontrollgebiet des IS nur noch auf etwa ein Viertel ihrer Ursprungsgröße in der Millionenstadt reduziert. Dennoch wartet wohl jetzt der schwierigste Teil der Operation auf die syrische Armee.

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Syrische Armee spaltet Islamischen Staat in Damaskus

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen konnten einen entscheidenden Sieg im Kampf gegen den Islamischen Staat in der syrischen Hauptstadt Damaskus erringen, nachdem die vom IS gehaltenen Gebiete in zwei Teile gespaltet wurden. Am Donnerstag konnten die syrischen Streitkräfte jeweils im Osten und Westen des Damaszener Viertels Hajar al-Aswad vordringen und ihre Kräfte nahe dem örtlichen Friedhof bündeln. Damit befindet sich nun ein Großteil des bereits erwähnten Bezirks weiter südlich von allen Seiten isoliert, es ist unklar wie viele IS-Kämpfer sich dort momentan aufhalten.

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Islamischer Staat leistet in Damaskus Widerstand

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Zerstörter Armeepanzer in Yarmouk

Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Erst am Montag veröffentlichte die dem Islamischen Staat nahe stehende Nachrichtenagentur AMAQ ein neues Video aus Yarmouk, dass den Einsatz von Selbstmordattentätern auf Verteidigungspositionen der syrischen Streitkräfte beweist und zudem mehrere Soldaten getötet oder gefangen genommen wurden, erst am Mittwoch wurden zwei Soldaten öffentlich enthauptet. Aufgrund des schwierigen, urbanen Terrains muss die Armee auch materielle Verluste hinnehmen, darunter mehrere zerstörte T-72-Kampfpanzer und Militärfahrzeuge.

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Schwere Kämpfe zwischen syrischer Armee und Islamischen Staat in Damaskus

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Im südlichen Teil der syrischen Hauptstadt finden seit Tagen intensive Gefechte zwischen dem Islamischen Staat und der Syrisch-Arabischen Armee und weiteren Verbündeten statt, die auf beiden Seiten für Verluste sorgen und die Millionenstadt erneut wieder in Kämpfen verwickelt, kurz nachdem die Operation in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta erfolgreich abgeschlossen war. Mit der Unterstützung der syrischen und russischen Luftstreitkräfte konnte die Armee an mehreren Fronten vorrücken, jedoch stoßen sie dabei auf erbittertem Widerstand der Terrororganisation.

Die semi-offizielle IS-Nachrichtenagentur AMAQ berichtet alleine in den ersten Tagen von etwa 300 Luftangriffen, wobei auch Russland besonders involviert ist. Neben Russland und der syrischen Armee sind auch weitere Milizen präsent, darunter Liwa al-Quds aus Aleppo, die pan-arabischen Baath-Brigaden, die irakische „Imam Hussein“-Brigade oder die palästinensische Befreiungsarmee. Hier gibt es einen enormen Kontrast zur Offensive in Ost-Ghouta, wo fast ausschließlich nur die syrische Armee eingesetzt wurde. Zudem kooperiert man vor Ort mit den Rebellen, die inzwischen aber keinen Aufstand gegen die syrische Regierung mehr wagen.

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UN: 78% der Bevölkerung Ost-Ghoutas blieb in Regierungsgebieten

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Die Karte zeigt die verschiedenen Flüchtlingslager in der Region um Damaskus (Anmerkung: Die Zahlen der UNCHR auf dem Bild stammen vom 14. April und sind dementsprechend leicht anders als die Neueren des OCHA).

Das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) veröffentlichte am 18. April einen Bericht, welcher sich völlig der Situation in Ost-Ghouta widmete. Darin wurden unter anderem Zahlen veröffentlicht, die die Anzahl der Bevölkerung Ost-Ghoutas, als auch Statistiken über die Geflohenen näher beleuchtet. Demnach verblieb die überwiegende Mehrheit in den umkämpften Städten ohne zu fliehen, eine Minderheit floh noch während der anhaltenden Gefechte um Ost-Ghouta in die von der syrischen Regierung errichteten Flüchtlingslager im Großraum Damaskus, wovon wiederum die Hälfte in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Der kleinste Teil akzeptierte die von der syrischen Regierung und Opposition ausgehandelte Vereinbarung vom freiwilligen Abzug der Tausenden Kämpfer, ihrer Familienmitglieder und Sympathisanten in das teilweise von der Türkei und Islamisten kontrollierte Gebiet in Nord-Aleppo und die Provinz Idlib.

Die schätzungsweise 258.000 bis 298.000 Einwohner lassen sich wie folgend aufschlüsseln:

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Syrische Armee startet Angriff auf IS-Viertel in Damaskus

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und mit der Regierung verbündeten Milizen starteten am Donnerstag eine groß angelegte Offensive auf die letzten Überbleibsel des Islamischen Staates in Syrien und dem Großraum Damaskus. Mit der Unterstützung der russischen und syrischen Luftstreitkräfte wurden in der letzten Nacht etliche Ziele in den vom IS gehaltenen Vierteln bombardiert, darauf soll nun eine Bodenoperation folgen. In der Nähe einer Moschee soll es bereits erste Bodengewinne gegeben haben. Unterstützt wird die Operation durch palästinensisch-syrische Kräfte.

Sollte diese erfolgreich ablaufen wäre ganz Damaskus und die umliegende Grenzregion bzw. Provinz Rif Dimashq unter der alleinigen Kontrolle der syrischen Regierung. Ursprünglich gab es widersprüchliche Berichte über eine mögliche Einigung der zwei Seiten für einen friedlichen Abzug der Terrororganisation aus Damaskus, wofür freies Geleit versprochen wird. Seitdem tauchen immer weniger derartige Meldungen auf, können jedoch nicht bestätigt werden. Es ist aber wohl wahrscheinlich dass einige Teile der Enklave lieber aufgeben wollen, als gegen einen haushoch überlegenden Gegner anzutreten.

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