Armee schlägt mehrere IS-Angriffe im Osten zurück

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In den vergangenen Tagen startete der Islamische Staat mehrere Angriffe auf verschiedene Positionen der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Milizen in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor. Die Terrormiliz nutzt die syrische Wüste immer wieder als Rückzugsgebiet, um von dort aus neue Angriffe zu starten und dabei mehrere Soldaten zu töten und/oder Straßen und Zivilisten zu überfallen. Auch wenn sie erfolgreich zurückgeschlagen werden konnten offenbaren sie die bisher noch nicht gelöste Problematik von der Präsenz des IS im Osten, die mehrere Städte, den Irak und wichtige Straßen dadurch bedrohen.

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Syrische Armee erobert mehrere Dörfer von den USA unterstützten Kurden

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Die Syrisch-Arabische Armee hat scheinbar mindestens vier Dörfer in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor erobert, die sich zuvor unter der Kontrolle der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) befanden, wobei die kurdische YPG den Großteil der Truppen bildet. Diese Orte befinden sich direkt am östlichen Ufer des Euphrats nahe der gleichnamigen Provinzhauptstadt Deir ez-Zor.

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Islamischer Staat attackiert syrisch-irakische Grenzstadt

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Der Islamische Staat startete vor etwa zwei Tagen einen größer angelegten Angriff auf Verteidigungspositionen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündeter Gruppierungen in der Stadt Abu Kamal bei der Großstadt Deir ez-Zor. Die im Euphrat-Tal gelegene Grenzstadt zum Irak ist immer wieder Überfällen des IS ausgesetzt, vor allem da die Terrormiliz bisher südliche Wüstengebiete und das andere Ufer des Euphrats kontrolliert. Nach der erfolgreichen Abwehr des Angriffes sollen mehrere Einheiten einen Gegenangriff auf die syrische Wüste gestartet haben, wo sich Dutzende Kämpfer des Islamischen Staates verstecken.

Durch einen Sandsturm begünstigt starteten IS-Kämpfer in der Nacht mehrere Überfälle auf Abu Kamal, umliegende Dörfer und angeblich auch zwei Erdöl-Pumpstationen in der Wüste, von denen eine bereits vor etwa einem Monat einem großen Angriff ausgesetzt war, welcher beiden Seiten erhebliche Verluste zufügte. Die Islamisten mussten sich trotz der Unterstützung von Selbstmordattentätern bzw. Autobomben (SVBIEDs) geschlagen geben und sich zurückziehen. Insgesamt wurden eigenen Berichten zufolge etwa ein Dutzend Soldaten der syrischen Armee getötet und ein Panzer zumindest beschädigt.

Als besonders problematisch erweist sich die Präsenz des Islamischen Staates auf dem östlichen Euphrat-Ufer, von dem aus man einen weiten Teil von Abu Kamal überblicken kann (siehe Bild). Eigentlich befindet sich diese Region unter dem „Einflussgebiet“ der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), doch nach der Eroberung von Abu Kamal durch die syrische Armee gab es keine Bemühungen seitens der USA mehr, den IS aus der irakischen Grenzregion zu vertreiben. Seitdem startet der IS von diesen Rückzugsgebieten aus immer wieder Angriffe auf umliegende Gebiete, neben Abu Kamal auch auf weiter nördlich gelegene Positionen der SDF, die dabei schwere Verluste erleiden müssen. Das kurdisch-arabische Bündnis hat unter dem Vorwand des türkischen Angriffes auf Afrin alle Operationen in der Provinz Deir ez-Zor gestoppt, jedoch wurden quasi keine Ressourcen von Deir ez-Zor nach Afrin verschoben. Zudem verleiht die Präsenz des IS den USA weiterhin eine Legitimation für den Aufenthalt des amerikanischen Militärs in Syrien.

Islamischer Staat siegt in Damaskus und Deir ez-Zor

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Zum Ende des Jahres 2017 konnte der Islamische Staat erfolgreich in seinen „Kerngebieten“ in Syrien und dem Irak bekämpft und fast vollständig besiegt werden, nur noch wenige Enklaven kann der IS vor den verschiedensten Kriegsparteien schützen. Von diesen aus starteten die Islamisten nun vermehrt Angriffe und können dabei gar einige Erfolge erzielen. In Damaskus konnte er mehrere Bezirke von der islamistischen Opposition erobern, während der Islamische Staat in der syrischen Wüste den von den USA unterstützen Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) enorme Verluste zufügen und eine Offensive abwehren konnte. Dabei setzt die Terrormiliz auf den Fanatismus der inzwischen eher dem Volkssturm ähnelnden Streitkräfte und dem Einsatz eher unkonventioneller Taktiken, beispielsweise dem erstmaligen Einsatz von Frauen.

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Kämpfe zwischen USA und syrischer Armee werfen Fragen auf

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Beerdigung von christlichen Kämpfern der „ISIS Hunter“ in ihren Heimatorten

In der Nacht vom 8. Februar kam es zu Gefechten zwischen Milizen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), amerikanische Militäreinheiten  und regierungsunterstützenden Milizen im nordöstlichen Euphrat-Tal in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor. Bei diesen Artillerie- und Luftangriffen soll es sich dem Pentagon zufolge um „Verteidigungsschläge“ gehandelt haben, da syrische Truppen sich in einer Offensive auf das Territorium der SDF begeben haben. Die Gefechte sollen in der Ortschaft Kusham bei den Conoco-Erdgasfeldern stattgefunden haben, die zum Tode von mehr als hundert Kämpfern geführt haben sollen. Wieso aber soll die syrische Armee isoliert einen Vorstoß auf die SDF gestartet haben? Gab es geheime Verhandlungen, die gegen die Interesse der USA gehandelt haben und sie dementsprechend intervenierten?

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Armee schlägt Offensive des Islamischen Staates zurück

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In der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor konnte die syrische Armee einen Angriff des Islamischen Staates zurückschlagen und dabei viele IS-Kämpfer töten. Auf der östlichen Seite des Euphrats starteten Truppen der Terrormiliz Angriffe auf mehrere Dörfer und Verteidigungsstellungen der Armee, wobei auch ein Panzer beschädigt wurde. Das betroffene Areal befand sich in der Umgebung der irakischen Grenzstadt Abu Kamal, die Dörfer al-Kashma, Ghraib und Dablan wurden parallel von IS-Kämpfern attackiert. Der Angriff wurde von der syrischen Wüste aus gestartet, wo der Islamische Staat weiterhin über größere Gebiete relativ gefahrlos sich bewegen kann. Die syrische Armee unternahm bisher keine ernsthaften Versuche, die Wüste von den letzten verbliebenen IS-Elementen zu säubern.

Auf der anderen Seite des Euphrats ist der IS hingegen erfolgreicher. Bei mehreren Operationen gegen die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) wurden Dutzende Kämpfer der SDF umgebracht, besonders effektiv war der Einsatz von Selbstmordattentätern bzw. Autobomben (SVBIEDs) auf Armeepositionen. Für kurze Zeit konnten sie die Stadt Kharanij im Euphrat-Tal wiedererobern und mehrere Versorgungsstraßen sichern, jedoch zogen sie sich kurz darauf wieder zurück.

Die Offensive wurde wahrscheinlich aufgrund der günstigen Ausgangslage für den Islamischen Staat gestartet. Dabei spielen drei Faktoren eine Rolle: Die schlechten Wetterverhältnisse über ganz Syrien geben den Angreifer wichtige Vorteile bei einem Angriff, in Deir ez-Zor beispielsweise gab es einen großen Sandsturm. Zudem konzentriert sich die SDF derzeitig auf den Konflikt mit der Türkei, die derzeitig eine Großoffensive auf den kurdischen Kanton Afrin gestartet haben. Dadurch befinden sich wohl noch wenige, erfahrene Einheiten an den Frontlinien in Deir ez-Zor. Ohnehin befinden sich in den südlichsten Territorien der SDF eher schwächere Streitkräfte, was vor allem auf die Abhängigkeit von arabischen Kämpfern aus der Region zurückzuführen ist. Diese besitzen meist eine schlechtere Moral und fliehen eher vor den Gefechten gegen den IS.

Veröffentlichte Medien und Bilder des Islamischen Staates zeigen gut ausgerüstete Kämpfer, die ebenfalls einige Militärfahrzeuge wie Pick-Ups oder gepanzerte Autos besitzen. Interessant ist die Anzahl von sehr jungen Soldaten (teilweise wahrscheinlich sogar Jugendliche und Kinder) und Verletzten, die sich nur noch z.B. mit Krücken fortbewegen können.

Islamischer Staat startet Offensive auf die SDF in Ostsyrien

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In der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor startete der Islamische Staat nach wochenlanger Inaktivität eine neue Offensive auf Kämpfer der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Die als „Rache der tugendhaften Frau“ benannte Operation erstreckt sich über eine weite Front von den Gebieten, die der IS noch an der syrisch-irakischen Grenze kontrolliert, wodurch sowohl Deir ez-Zor, als auch Wüstengebiete der Provinz Hasakeh betroffen sind.

Der semi-offiziellen IS-Nachrichtenagentur AMAQ zufolge wurden im Dorf al-Shafa etwa zehn SDF-Kämpfer getötet und Weitere verletzt. Weitere Angriffe gab es in Gharanij und Al-Bahra, wo mehrere Verteidigungsstellungen zerstört und ebenfalls etwa 20 Kämpfer umgebracht wurden. Bisher gibt es Berichte über die Eroberung mehrerer Dörfer, aber noch keine offizielle Bestätigung dafür.

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Screenshot von einem veröffentlichten IS-Video zeigt einen IS-Kämpfer, der nur noch ein Bein besitzt

Die Offensive wurde wahrscheinlich aufgrund der günstigen Ausgangslage für den Islamischen Staat gestartet. Dabei spielen drei Faktoren eine Rolle: Die schlechten Wetterverhältnisse über ganz Syrien geben den Angreifer wichtige Vorteile bei einem Angriff, in Deir ez-Zor beispielsweise gab es einen großen Sandsturm. Zudem konzentriert sich die SDF derzeitig auf den Konflikt mit der Türkei, die angeblich kurz davor stehen, eine Großoffensive auf den isolierten kurdischen Kanton Afrin zu beginnen. Dadurch befinden sich wohl noch wenige, erfahrene Einheiten an den Frontlinien in Deir ez-Zor. Ohnehin befinden sich in den südlichsten Territorien der SDF eher schwächere Streitkräfte, was vor allem auf die Abhängigkeit von arabischen Kämpfern aus der Region zurückzuführen ist. Diese besitzen meist eine schlechtere Moral und fliehen eher vor den Gefechten gegen den IS.

Veröffentlichte Medien und Bilder des Islamischen Staates zeigen gut ausgerüstete Kämpfer, die ebenfalls einige Militärfahrzeuge wie Pick-Ups oder gepanzerte Autos besitzen. Interessant ist die Anzahl von sehr jungen Soldaten (teilweise wahrscheinlich sogar Jugendliche und Kinder) und Verletzten, die sich nur noch z.B. mit Krücken fortbewegen können.