Türkischer Militärkonvoi betritt Idlib

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In Folge von diplomatischen Verhandlungen mit der größten islamistischen, oppositionellen Gruppierung Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra, al-Qaida-Ableger) traf ein militärischer Konvoi der türkischen Streitkräfte an der Grenze zum kurdischen Afrin-Kanton in der Provinz Idlib ein.

Vom Atmeh-Grenzübergang aus erreichten die schätzungsweise 80 bis 200 Soldaten die Stadt Daret Izza nahe der türkischen Grenze. Neben Truppentransportern gab es ebenfalls mindestens fünf Panzer und zwölf weitere, gepanzerte Fahrzeuge. Die angeblich geplante Operation gegen Tahrir al-Sham scheint sich als eine List herauszustellen, in Wirklichkeit zielen alle Aktionen der Türkei gegen die Kurden im isolierten Afrin-Kanton, welches von der YPG dominiert wird.

Der Afrin-Kanton befindet sich in der nordwestlichsten Ecke des Landes. Im Norden und Westen befindet sich die Türkei, deren Aktionen sich bisher an den Grenzen auf einem Mauerbau und Sperren beschränkten. Im Süden befindet sich die Provinz Idlib, die von islamistischen Gruppierungen wie Ahrar al-Sham oder Tahrir al-Sham beherrscht werden und die SDF abgrundtief hassen. Dort kam es in der Vergangenheit zu kleineren Plänkeleien, die jedoch nie ein größeres Ausmaß annahmen. Im Osten liegt das Gebiet des „Euphrates Shield“, dem Operationsgebiet der Türkei und seiner verbündeten Milizen. Die Errichtung von militärischen Positionen entlang der südlichen Grenze von Afrin bedeutet eine weitere Isolation, die letzte wirkliche Verbindung besteht zur syrischen Regierung in Richtung von Aleppo.

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Türkei hat KEINE Offensive in Nordsyrien gestartet

Trotz immenser, medialer Berichterstattung starteten türkische Streitkräfte und verbündete Einheiten der Freien Syrischen Armee bisher keine Bodenoffensive auf die Provinz Idlib, welche von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter dem Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra, al-Qaida-Ableger) dominiert wird. Im Gegenteil, zwischen einer diplomatischen Delegation der Türkei und Tahrir al-Sham kam es in den letzten Tagen zu kurzen und geheimen Verhandlungen. Das wirkliche Augenmerk liegt im Kampf gegen die SDF/YPG bzw. Kurden in dem Kanton Afrin.

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Teile der Mauer entlang der syrischen Grenze werden entfernt

Es gab erste Anzeichen einer tatsächlichen Invasion der türkischen Armee und seiner Verbündeten auf Idlib, nahe der Atmeh entfernten mehrere Baufirmen Teilstücke des Grenzwalls entlang der syrischen Grenze. Es gab mehrere Gerüchte über Kämpfe nahe Aqrabat und Babisqa, welche sich aber nicht bewahrheitet haben. Über die vergangenen Monate wurden immer mehr Truppenkontigente der türkischen Armee zur syrischen Grenze bei Idlib gebracht. Selbst Erdogan verkündete in einer Rede, es finde derzeit eine „sehr wichtige Operation“ in Idlib statt. Demnach sollen die verbündeten Einheiten der FSA bzw. TFSA alleine eine Offensive gestartet haben, er dementierte jegliche Beteiligung türkischer Einheiten. Russland soll dabei Luftunterstützung geben.

Die Tatsachen am Boden sprechen jedoch eine andere Sprache: Es gibt keinen einzigen Kampf zwischen den beiden Seiten. Lediglich ein Konvoi von drei Fahrzeugen und türkischen Diplomaten wurde von mehreren Pick-Ups begleitet, welche klar zu Tahrir al-Sham gehören (siehe Video). Das Ziel war das Dorf Dayr Siman, etwa 15 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt und nahe dem von den Kurden regierten Gebiet Afrin.

Der Afrin-Kanton befindet sich in der nordwestlichsten Ecke des Landes. Im Norden und Westen befindet sich die Türkei, deren Aktionen sich bisher an den Grenzen auf einem Mauerbau und Sperren beschränkten. Im Süden befindet sich die Provinz Idlib, die von islamistischen Gruppierungen wie Ahrar al-Sham oder Tahrir al-Sham beherrscht werden und die SDF abgrundtief hassen. Dort kam es in der Vergangenheit zu kleineren Plänkeleien, die jedoch nie ein größeres Ausmaß annahmen. Im Osten liegt das Gebiet des „Euphrates Shield“, dem Operationsgebiet der TFSA und Türkei.

Angeblich ging es bei den Gesprächen zwischen den beiden Fraktionen um die Kontrolle nahe dem Afrin-Kanton, welche die Türkei beherrschen will um den Einfluss der USA/YPG einzudämmen. Auch wenn die Türkei verschiedene Deals mit dem Iran und Russland abgeschlossen hat und Diese die Bekämpfung von Tahrir al-Sham und der Etablierung einer „Deeskalationszone“ in Idlib vorsieht, so niedrig ist das Interesse an Kämpfen, an den die beiden Seiten als Verlierer herausgehen würden.

Die TFSA besteht aus verschiedenen Gruppierungen, die sich vor allem aus Milizen zusammensetzen, die sich zur FSA gehörig zählen. Bekannte Vertreter sind die Hamza und Sultan Murad Division, die ebenfalls von der USA unterstützt wurden. Allesamt sind sie im Territorium in Nord-Aleppo aktiv, dass die Türkei vom Islamischen Staat abgerungen hat. Viele Teile flohen aus Idlib, nachdem sie für ihren Widerstand gegen Tahrir al-Sham und die Unterstützung der Türkei verfolgt wurden. Auch wenn sie „moderater“ als viele Gruppen in Idlib erscheinen, sind sie keineswegs als „Freiheitskämpfer“ bekannt. Besonders Nord-Aleppo ist von Korruption und täglichen Entführungen betroffen.

 

Türkei, Iran und Russland einigen sich auf „Schutzzone“ in Idlib

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Geplante Überwachungsgebiete der beteiligten Nationen, Lila: Iran, Blau: Russland, Grün: Türkei

Bei der neuesten Runde der Astana-Gespräche in Kasachstan scheint es zwischen dem Iran, Russland und der Türkei zu einer konstruktiven Vereinbarung um die Problematik in der nordwestsyrischen Provinz Idlib gekommen zu sein, welche fast vollständig von der Opposition bzw. von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra (al-Qaida)) kontrolliert wird.

Dieser Deal sieht eine bisher temporäre, sechs Monate andauernde Überwachung der seit Anfang des Jahres vereinbarte „Deeskalationszone“ Idlib vor, welche zu einer „Schutzzone“ ähnlich der zwischen Russland und der USA vereinbarten Situation in Dara’a führt. Angeblich werden dafür militärische Beobachter aus den jeweiligen Ländern eingesetzt und in drei verschiedene Zonen unterteilt: Eine russisch, türkisch und von der syrischen Armee mit der Unterstützung des Irans überwachte Region. Die Türkei soll dabei auch FSA-Einheiten und Gruppierungen einsetzen, wahrscheinlich aus ihrem kontrollierten Gebiet aus Nord-Aleppo.

Die in Idlib aktiven und dominierenden Gruppierungen wie das bereits obig erwähnte Tahrir al-Sham waren an den Gesprächen nicht beteiligt und werden diesen Deal wohl ebenso ablehnen, was eine Durchführbarkeit eigentlich unmöglich machen würde. Die dorthin gebrachten Beobachter und Militärpolizisten werden wahrscheinlich keine großen Überlebenschancen genießen. Wesentlich spannender ist aber die Reaktion von Ahrar al-Sham und verbündeter Gruppierungen, der zweite große Spieler in Idlib.

Ahrar al-Sham definiert sich zunehmend immer mehr als Teil der FSA und türkischer Proxy, auch wenn sie ebenfalls ihre ideologischen Wurzeln bei al-Qaida haben. Sie deuteten in der Vergangenheit eine Vereinigung der Oppositionsgruppen unter einer Regierung an, der größte Rivale ist inzwischen Tahrir al-Sham geworden. Vor einigen Monaten kam es zu Kämpfen zwischen den beiden Seiten, Ahrar al-Sham musste nach nur wenigen Tagen sich geschlagen geben und wird dadurch immer irrelevanter/schwächer.

Verschiedenen Angaben zufolge ist die Bevölkerung von Idlib ebenfalls wenig erfreulich, es soll zu Protesten gegen die sechsten Astana-Gespräche und deren Ergebnis gekommen sein.

Tahrir al-Sham erobert Idlib vollständig

Die größte islamistische Gruppierung Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra) konnte die vollständige Kontrolle über die einst 165.000 große Provinzhauptstadt Idlib erringen, nachdem der derzeitige Kontrahent Ahrar al-Sham vertrieben wurde.

Eigentlich herrscht eine Waffenruhe zwischen den beiden Fraktionen, nachdem sich Ahrar al-Sham nach den dreitägigen Kämpfen unter Druck gesetzt fühlte und reihenweise Dörfer verlor und eigene Mitglieder desertierten. Mehrere Hauptquartiere von Ahrar al-Sham und Verbündeten wurden gestürmt, in den Außenbezirken kam es noch zu Kämpfen. Tahrir al-Sham soll eine Autobombe genutzt haben, die elf Personen das Leben kostete.

Neben Idlib eroberte man nach der eigentlichen Waffenruhe auch die Orte Darat Izzah, Salqeen, Jarjanaz, Mar Shamareen, Talmanas und Maar Shoureen, meistens Dörfer nördlich von Idlib. Außerdem griff HTS weitere Hauptquartiere „in der Nähe der Küste“ an, was dann der Region um Latakia entsprechen würde. Der Mitbegründer Abu Muhammad al-Shuhayl von Tahrir al-Sham bzw. Jabhat al-Nusra wurde währenddessen vergiftet in Idlib aufgefunden.

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Ahrar al-Sham und Tahrir al-Sham einigen sich auf Waffenruhe

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Dokument von Ahrar al-Sham zur Bestätigung der Waffenruhe

Die zwei größten und islamistischen Gruppierungen Ahrar al-Sham und Tahrir al-Sham scheinen sich am Freitag auf eine Waffenruhe geeinigt zu haben. Zuvor kam es zu dreitägigen Kämpfen in der ganzen Provinz von Idlib, Aleppo und Hama, wobei eine besonders intensiv an der türkischen Grenze waren.

Außerdem beschloss man in den Vereinbarungen die Freilassung aller Gefangenen und den Abzug von Ahrar al-Sham aus der Umgebung des syrisch-türkischen Bab al-Hawa-Grenzüberganges, der als das primäre Ziel von Tahrir al-Sham galt. Dieser wird zukünftig unter „ziviler Administration“ gestellt. Auch werden die eigentlich von Ahrar al-Sham angeordneten Kämpfer wieder nach Jarablus in Nord-Aleppo zurückgeschickt, nachdem sie in der Umgebung von Atmeh Unterstützung leisteten.

Insgesamt kann man die Operation als klaren Gewinn für Tahrir al-Sham bezeichnen, nicht nur konnte man viele Dörfer und Städte (siehe nähere Details hier) erobern sondern ist jetzt in der Position, den einzigen Grenzübergang der Opposition zur Türkei zu bedrohen und damit die Unterstützung der Türkei und Katar für Ahrar al-Sham zu versiegen. Nebenbei spalteten sich mehrere Gruppen von Ahrar al-Sham ab, die sie noch mehr schwächen.

Eskalationen zwischen den beiden einst traditionellen Verbündeten (es gab sogar Verhandlungen über eine Vereinigung) sind nichts ungewöhnliches, besonders in Zeiten der Waffenruhe und damit ohne einen gemeinsamen Gegner. Inzwischen kämpfen beide Seiten über die Herrschaft von Idlib, Tahrir al-Sham wählte sogar strategisch den ehemaligen, internationalen Pressesprecher von Ahrar al-Sham Abu Jaber Shaykh zum Anführer (Emir). Dennoch ist die derzeitige Intensität ungewöhnlich, zuvor wurde noch nie derartig schwere Waffen eingesetzt und über ganz Idlib gekämpft.

Tahrir al-Sham und Ahrar al-Sham können beide Beziehungen zu al-Qaida aufweisen. Während Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als al-Nura und Jabhat Fateh al-Sham) den offiziellen Ableger bzw. die offizielle Abspaltung ebendieser darstellt, sind die Beziehungen bei Ahrar al-Sham wesentlich versteckter. Der Mitbegründer Abu Khalid al-Suri z.B. war ein enger Freund von Osama bin Laden. Ohnehin durchlebt Ahrar al-Sham derzeit einen Imagewechsel hin zu einer „moderateren“ Position, z.B. legitimierte man die Verwendung der FSA-Flagge und deren Einbeziehung ins Logo. In al-Arateb sollen sie bereits angeblich mehrere Fahnen der FSA gehisst haben.

Eskalation der oppositionsinternen Kämpfe in Idlib

Die Kämpfe zwischen den zwei größten und islamistischen Oppositionsgruppierungen Ahrar al-Sham und Tahrir al-Sham scheinen am Mittwoch in der Provinz Idlib völlig eskaliert zu sein. In mehreren Städten in Idlib und der benachbarten Provinz Aleppo kommt es zu Kämpfen zwischen den beiden Fraktionen und deren Proxies, teilweise auch mit schwerem Gerät wie Panzern und Selbstmordattentätern.

Den Berichten bisher zufolge übernahm Ahrar al-Sham die Städte al-Arateb und Sarmada, nachdem es in der vorherigen Nacht zu Kämpfen zwischen den beiden Seiten kam. Die Straße von Sarmada nach Idlib wurde gesperrt, die Region zum Militärgebiet erklärt worden. Tahrir al-Sham hingegen übernahm al-Dana und Positionen südlich von Saraqib. Außerdem überhändigten sie Kafrnabel (ehemals eine Hochburg der FSA) und Hazarin an die Free Idlib Army. Die Free Idlib Army wurde von Tahrir al-Sham als diplomatischer Vermittler ins Leben gerufen, da er zu beiden Seiten gute Beziehungen pflegt. Bisher kam es noch zu keiner Einigung.

Das Hauptquartier von Ahrar al-Sham wurde diversen Angaben zufolge von einem Selbstmordattentäter bzw. Autobombe (SVBIED) angegriffen. Ahrar al-Sham beschuldigte ein Mitglied von Tahrir al-Sham für die Tat, die jedoch verneinten jegliche Beteiligung daran. Daraufhin nahm Ahrar al-Sham zwölf Mitglieder des Gegners fest.

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Panzer von Ahra al-Sham in al-Arateb

Eskalationen zwischen den beiden einst traditionellen Verbündeten (es gab sogar Verhandlungen über eine Vereinigung) sind nichts Ungewöhnliches, besonders in Zeiten der Waffenruhe und damit ohne einen gemeinsamen Gegner. Inzwischen kämpfen beide Seiten über die Herrschaft von Idlib, Tahrir al-Sham wählte sogar strategisch den ehemaligen, internationalen Pressesprecher von Ahrar al-Sham Abu Jaber Shaykh zum Anführer (Emir). Dennoch ist die derzeitige Intensität ungewöhnlich, zuvor wurde noch nie derartig schwere Waffen eingesetzt und über ganz Idlib gekämpft.

Tahrir al-Sham und Ahrar al-Sham können beide Beziehungen zu al-Qaida aufweisen. Während Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als al-Nura und Jabhat Fateh al-Sham) den offiziellen Ableger bzw. die offizielle Abspaltung ebendieser darstellt, sind die Beziehungen bei Ahrar al-Sham wesentlich versteckter. Der Mitbegründer Abu Khalid al-Suri z.B. war ein enger Freund von Osama bin Laden. Ohnehin durchlebt Ahrar al-Sham derzeit einen Imagewechsel hin zu einer „moderateren“ Position, z.B. legitimierte man die Verwendung der FSA-Flagge und deren Einbeziehung ins Logo. In al-Arateb sollen sie bereits angeblich mehrere Fahnen der FSA gehisst haben.

Amerikanische Luftschläge töten über 100 oppositionelle Kämpfer

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Ein Tag vor dem Amtsantritt von Donald Trump hat die amerikanische Luftwaffe mithilfe einiger Drohnen und eines B-52-Bombers ein Trainingslager von Jabhat Fateh al-Sham in der Provinz Idlib zerstört, wo zwischen 100 und 150 Kämpfer getötet wurden. Die Militärbasis, welche bis 2012 dem 80th Regiment der Syrisch-Arabischen Armee gehörte,  wurde vom (ehemaligen) syrischen al-Qaida-Ableger Fateh al-Sham und von der USA unterstützten und finanzierten Oppositionsgruppierung Nour al-Din al-Zenki verwaltet, nachdem man 2015 gewaltsam Bündnispartner wie Harakat Hazzm aus dem Gebiet vertrieben hat.

 

Die Militärbasis „Sheikh Suleiman“ wurde 2013 bei einer koordinierten Offensive der Opposition erobert, dabei kooperierten Fateh al-Sham (damals al-Nusra), Tawhid Brigade (FSA) und Muhajireen Group. Dabei waren vor allem Islamisten aus den kaukasischen Staaten involviert, wie die „Muhajireen“ damals den Zweck einer solchen Sektion von al-Qaida erfüllte. 2014 spaltete sich die Tawhid Brigade, große Teile desertierten zu Harakat Hazzm, Andere zu Nour al-Din al-Zenki. Harakat Hazzm fiel später aufgrund der ausländischen Unterstützung des Westens in Ungnade von al-Nusra und wurde dann später gewaltsam in die Türkei vertrieben.

Seit dem Jahreswechsel flog die amerikanische Luftwaffe vermehrt Angriffe auf hohe Persönlichkeiten von al-Qaida, die mit verschiedenen Gruppen in Syrien verbandelt sind. Der Angriff eines Trainingslagers und die hohe Zahl an getöteten Kämpfern ist aber äußerst ungewöhnlich und könnte erste Anzeichen eines Einflusses von Donald Trump auf die amerikanische Außenpolitik zeigen.