Islamisten ignorieren Idlib-Deal, attackieren Armee

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Hurras al-Din attackiert Armeestellungen mit Mörsern in Nord-Hama

Die zwischen Russland und der Türkei ausgehandelten Vereinbarungen bezüglich einer mehreren Kilometer breiten „Deeskalationszone“ in der letzten, von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib trägt wie bereits berichtet nicht den geplanten Erfolg. Nach Beendigung der Frist befinden sich unzählige islamistische Gruppierungen weiterhin in der Pufferzone, wo inzwischen eigentlich türkische und russische Truppen patrouillieren und den Frieden wahren sollten. Stattdessen ruft man zum weiteren Kampf gegen das „Nusayri-Regime“ auf. Zudem werden Einheiten der syrischen Armee immer wieder von Dschihadisten angegriffen bei dem Versuch, die derzeit andauernde Waffenruhe zu torpedieren. Eine militärische Lösung wird dadurch immer wahrscheinlicher.

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Erfolgreicher Idlib-Deal immer unrealistischer

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Am Samstag wurde eine Militärparade in Jisr al-Shoughur abgehalten

Der hauptsächlich zwischen der Türkei und Russland ausgehandelte Vereinbarung scheint immer weiter an der Realität zu scheitern, so scheinen die verschiedenen radikalen Islamisten nicht gewillt zu sein, viele ihrer Kernterritorien in der zukünftigen demilitarisierten Zone aufzugeben. Sogar verhältnismäßig „gemäßigtere“ und der Türkei nahe stehenden Gruppierungen wollen sich nicht zurückziehen. Zudem offenbaren sich weitere Details des türkisch-russischen Deals, welche die syrische Regierung massiv bevorteilen, auch wenn das auf die gegebenen Vorabbedingungen (z.B. militärische Überlegenheit) zurückzuführen sind. Die Möglichkeit einer militärischen Offensive durch die syrische Armee wird wieder wahrscheinlicher. Weiterlesen

Hunderte „Regime-Kollaborateure“ in Idlib getötet

 

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Tahrir al-Sham kontrolliert einen Großteil von Idlib 

Inmitten der Vorbereitungen für eine groß angelegte Militäroffensive in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens verschlechtert sich die Situation innerhalb der Region vor allem für die ansässige Bevölkerung, die bis zu eine Millionen Einwohner oder Geflüchtete werden von der anhaltenden Paranoia der vor Ort herrschenden Islamisten drangsaliert, in den vergangenen Wochen wurden über 100 „Regime-Kollaborateure“ gefangen genommen, gefoltert und hingerichtet. In einigen Orten finden derartige Exekutionen und Warnungen mitten im öffentlichen Stadtbild, welche frappierend an die Praktiken des Islamischen Staates erinnern. Ohne eine militärische Intervention der syrischen Armee wird sich die Situation verschlimmern.

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Syrische Armee bereitet die Befreiung Idlibs vor

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Kämpfer der radikalislamistischen Miliz Tahrir al-Sham bereiten sich auf die bevorstehende Offensive vor

Nachdem die Syrisch-Arabische Armee ihre Operationen im Süden des Landes erfolgreich abschließen konnten und sich nun ein weiterer Teil des Landes unter der Kontrolle der syrischen Regierung befindet, rückt das Ende für die letzte, von verschiedenen islamistischen Gruppierungen beherrschte Bastion der Provinz Idlib immer näher. Tag für Tag, Woche für Woche erreichen immer neue Truppen und Kriegsgerät die etablierten Fronten zu Idlib im Nordwesten des Landes, wo für mehrere Monate eine faktische Waffenruhe herrschte. Das Ende von Idlib würde auch die Niederschlagung der inzwischen korrumpierten „Revolution“ bedeuten, einzig die syrische Regierung und die kurdisch-arabischen Milizenbündnisse der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ würden als Überlebende des Konfliktes hervorgehen.

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Neues Islamistenbündnis entsteht in Idlib

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In der von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib formiert sich ein neues großes Oppositionsbündnis, das bisher Dritte dieses Jahres. Demzufolge soll sich der zweit- und drittgrößte Machtblock in Idlib vereinen und damit ein wichtiges Gegengewicht zu den stärksten Kräften in der Region bilden. Das neue Bündnis besteht hauptsächlich aus Islamisten und türkischen Proxygruppen. Denn im Hintergrund der Zusammenführung scheint die Türkei die Strippen zu ziehen, um seine eigenen Stellvertreter in der Provinz zu stärken und zugleich den Einfluss von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat al-Nusra und Fateh al-Sham, syrischer al-Qaida-Ableger) in der Region zu vermindern, um die eigenen Ziele eines faktischen Protektorats durchzusetzen.

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Syrische Armee verlegt Truppen nach Idlib

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Nachdem wieder der Süden Syriens nach einer erfolgreichen Offensive vor einem Monat vollständig unter der Kontrolle der syrischen Regierung steht, halten oppositionelle Kräfte lediglich ein großes, zusammenhängendes Gebiet noch: Die Provinz Idlib. Derzeit verlegt die Syrisch-Arabische Armee Waffen und Gerät an die Frontlinien in Idlib, die noch zuvor in Südsyrien genutzt wurden. Zugleich kommt es immer öfters zu Artillerie- und Luftangriffen auf verschiedenste Städte im Nordwesten des Landes. Sollte die Armee tatsächlich eine neue Offensive planen, so wird der Türkei als Schutzpatron der Islamisten in Idlib eine besondere Rolle zufallen, ohne dessen Einbeziehung keine Lösung für die Provinz gefunden werden kann.

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Islamisten attackieren Flüchtlingskonvoi

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Die Evakuierung der rund 7.000 schiitischen Einwohner aus den Städten Fuah und Kafraya in der von der Opposition kontrollierten Provinz Idlib ist nicht reibungslos abgelaufen. Vor und während dem Evakuierungsprozess wurden die Scheiben von mehreren der insgesamt 120 Transportbusse eingeschlagen, meistens mithilfe von Steinen oder Schusswaffen. Vor der Abfahrt „inspizierten“ Islamisten unter der Führung von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat al-Nusra und Fateh al-Sham) noch die Busse und denunzierten dabei die verbliebenen Kämpfer und Einwohner. Der ägyptische Dschihadist Abul Yaqthan warnte die Einwohner, nicht mehr zurückzukehren, da „Leute wir ihr keinen Platz in Idlib habt“. Zudem gab es bei dem letzten Checkpoint bei al-Eis nahe Aleppo noch Streitigkeiten, die die Evakuierung für Stunden verzögerte.

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