Saudi-Arabien erobert angeblich Flughafen bei al-Hodaydah

DfydU0NXkAUH5Jd.jpgIm Westen der jemenitischen Küste dauern die schwersten Kämpfe seit Monaten weiterhin an. Südlich der drittgrößten und vitalen Hafenstadt al-Hodaydah dringen vereinte Streitkräfte der südjemenitischen Unabhängigkeitsbewegung, verschiedene Milizen, sudanesische Söldner, Truppen der Arabischen Koalition und der jemenitischen Armee gemeinsam weiter vor mit dem Ziel, diesen wichtigen Ort von den Houthi-Rebellen (ebenfalls bekannt unter dem Namen „Ansar Allah“) zu erobern und somit Eine der letzten Verbindungen zur Außenwelt für die Houthis zu kappen. Al-Hodaydah nimmt dabei eine relevante Rolle für das gesamte Land ein, durch den dortigen Hafen werden etwa 90% aller humanitären Hilfsgüter importiert und ein Großteil aller produzierten Waren in der Vergangenheit exportiert. Neben der Vertreibung von Hunderttausenden Einwohnern würde dadurch die ohnehin schon existenten Hungersnöte und Epidemien weiterhin verstärkt werden.

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Schwere Gefechte südlich von jemenitischer Hafenstadt

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Trotz militärischer Rückschläge in den vergangenen Wochen kündigte die „Arabische Koalition“ unter der Führung Saudi-Arabiens vor zwei Tagen den Anbeginn der Schlacht um die wichtige Hafenstadt al-Hodaydah am Roten Meer an. Diese drittgrößte Stadt des Landes ist für die Versorgung des gesamten Nordens zuständig, durch seinen Hafen erreichen etwa 90% aller humanitären Hilfsgüter der internationalen Staaten den Jemen, dementsprechend vital und bedeutend würde seine Eroberung sein. Die Verteidiger stellen die ebenfalls unter den Namen „Ansar Allah“ bekannten Houthi-Rebellen dar, die seit über vier Jahren den Ort kontrollieren. Die Angreifer wiederum bilden sich aus den verschiedensten Gruppierungen, darunter auch sudanesische Söldner, Spezialeinheiten der Vereinigten Arabischen Emirate, Anhänger der anerkannten Regierung unter Mansour Hadi und Kämpfer der südjemenitischen Unabhängigkeitsbewegung. Dieser Angriff kann sich zu einem humanitären Desaster für das Land entwickeln.

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Arabisches Bündnis verkündet Schlacht um Jemens wichtigsten Hafen

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Houthi-Kämpfer in einer Militärparade in al-Hodaydah am 9. Juni

Trotz militärischer Rückschläge in den vergangenen Wochen kündigte die „Arabische Koalition“ unter der Führung Saudi-Arabiens den Anbeginn der Schlacht um die wichtige Hafenstadt al-Hodaydah am Roten Meer. Diese drittgrößte Stadt des Landes ist für die Versorgung des gesamten Nordens zuständig, durch seinen Hafen erreichen etwa 90% aller humanitären Hilfsgüter der internationalen Staaten den Jemen, dementsprechend vital und bedeutend würde seine Eroberung sein. Die Verteidiger stellen die ebenfalls unter den Namen „Ansar Allah“ bekannten Houthi-Rebellen dar, die seit über vier Jahren den Ort kontrollieren. Die Angreifer wiederum bilden sich aus den verschiedensten Gruppierungen, darunter auch sudanesische Söldner, Spezialeinheiten der Vereinigten Arabischen Emirate, Anhänger der anerkannten Regierung unter Mansour Hadi und Kämpfer der südjemenitischen Unabhängigkeitsbewegung. Dieser bevorstehende Angriff bedeutet eine humanitäre Katastrophe für das Land.

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Houthi-Rebellen belagern Armee nahe wichtiger Küstenstadt

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Einwohner feiern al-Quds-Tag in al-Hodaydah (im Bild ist einer der erbeuteten MRAPs zu sehen)

Die Situation an der westlichen Küste des Jemens hat sich in den letzten Tagen für die Houthi-Rebellen wesentlich entspannt: Nach mehreren Gegenangriffen und Überfällen auf die Nachschublinien verschiedenster Kampfverbände unter dem Kommando der Regierung unter Mansour Hadi scheint die Eroberung der wichtigsten Hafenstadt al-Hodaydah in weiter Ferne zu rücken. In der Stadt fand anlässlich des al-Quds-Tages eine große Militärparade und Demonstration statt, wo sich Zehntausende Einwohner versammelten und erbeutetes Kriegsgerät vom Gegner gezeigt wurde.

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Houthi-Rebellen starten Gegenangriff bei wichtiger Küstenstadt

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Die aufständischen Houthi-Rebellen, auch bekannt unter dem Namen „Ansar Allah“, starteten am Freitag einen Angriff auf die vorrückenden Truppen der Regierung unter Mansour Hadi und südjemenitische Unabhängigkeitskämpfer, die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv unterstützt werden. Demnach stürmte man die Dörfer Nakhaila, Tahita, Zabid und Taif und tötete dabei Dutzende Kämpfer auf gegnerischer Seite. Eigenen Angaben zufolge kappte man dabei auch die Nachschublinie an der Küste und belagert damit Hunderte Soldaten und Milizionäre.

Vor wenigen Monaten starteten die Streitkräfte des Südjemens und der Hadi-Regierung einen koordinierten Großangriff auf die letzte wichtige Küstenstadt unter der Kontrolle der Houthis: Al-Hudaydah. Nicht nur wäre diese Eroberung ein bedeutender Sieg, auch stellt der dortige Hafen die letzte humanitäre Verbindung zur Außenwelt für den Norden des Landes dar, nachdem der Westen und verschiedene Golfstaaten das ärmste arabische Land seit 2015 faktisch belagern.

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Houthis könnten letzte Hafenstadt verlieren

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An der Westküste Jemens dauert seit Wochen eine große Offensive der mit der jemenitischen Regierung unter Mansour Hadi und der südjemenitischen Unabhängigkeitsbewegung verbündeten Streitkräften gegen die Houthi-Rebellen im Norden des Landes an. Nachdem man entlang der Küste über 70 Kilometer vorrückte steht man nun vor dem letzten großen Hafen unter der Kontrolle der Houthis: Al-Hudaydah. Nicht nur würde deren Eroberung einen entscheidenden Sieg gegen die Organisation „Ansar Allah“ (Houthis) bringen, auch würde damit die letzte humanitäre Route des Nordens mit der Außenwelt gekappt werden, nachdem die mit der Hadi-Regierung verbündeten Golfstaaten das ärmste arabische Land seit 2015 belagern.

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Saudi-Arabien ersetzt VAE-Truppen auf jemenitischer Hauptinsel

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Anfang Mai kam es zu einer medial recht unbeachteten Entwicklung: Die Streitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate besetzten die Insel Socotra vor der Küste Jemens, die größte Insel des Landes und Verkehrsknotenpunkt für den internationalen Handel am Roten Meer und dem Persischen Golf. Nach etlichen Protesten der Bevölkerung, jemenitischen Regierung(en) und einer Intervention Saudi-Arabien scheinen sich diese Truppen nun größtenteils zurückzuziehen und dafür Platz für Soldaten des größten Golfstaates zu machen, die nun jemenitische Truppen vor Ort ausbilden sollen.

Aufgrund ihrer isolierten Lage blieb Socotra bisher vom Bürgerkrieg verschont und befand sich unter der Kontrolle der international anerkannten Regierung unter Mansour Hadi, die aber nach Saudi-Arabien floh und zunehmend an Einfluss im Land verliert, nachdem die zaidischen Houthi-Rebellen und der ehemalige Präsident Ali Saleh im Norden rebellierten und im Süden die südjemenitische Unabhängigkeitsbewegung immer mehr an Zulauf gewinnt. Eigentlich sind die VAE ein Verbündeter der Hadi-Regierung, jedoch scheint das eigene Interesse an einer wirtschaftlich wichtigen Insel zu überwiegen.

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