Syrische Armee bereitet sich auf eine Großoffensive gegen den IS vor

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In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Truppenbewegungen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) in Syrien, die für eine Offensive gegen den Islamischen Staat im Westen des Landes spricht. So konzentrierten sich vermehrt elitäre und offensive Einheiten in der Region um Ost-Homs und Palmyra/Tadmur, direkte und aktive Grenzgebiete gegen den IS in Syrien. Das neu aufgestellte und von Russland massiv unterstützte 5th Army Corps, die Tiger Forces unter der Führung von Suheil al-Hassan, die Republikanischen Garden, die syrischen Milizen Suqur al-Sahara, Homeland Shield Battalion, al-Jilabawi Brigade und Qalamoun Shield werden bisher bestätigt an dieser Operation teilnehmen. Hinzu kommen sicherlich noch verschiedene Stammesmilizen aus der Gegend, z.B. die Stämme Shaytat und Baqqara, die bei Palmyra präsent sind.

Den Gerüchten zufolge als „Operation Lavendel“ getaufte Mission (benannt nach Ali Khuzam (arabisch für Lavendel), der in Deir ez-Zor im Kampf 2012 gestorben ist) hat ihren primären Zweck in der Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Es ist die letzte, belagerte Bastion der syrischen Regierung und Armee entlang des Euphrates. Deir ez-Zor wird seit nun mehr als 3 Jahren vom IS belagert und ist in zwei Seiten geteilt. Vor dem Krieg hatte der Ort insgesamt 200.000 Einwohner, die heutige Zahl sollte weiterhin bei mindestens 50.000 liegen. Die belagerten Soldaten sind hauptsächlich die Republikanischen Garden unter dem Kommando von Issam Zahreddine, einem engen Freund von Ali Khuzam.

Um Deir ez-Zor zu erreichen muss ein großer Teil Syriens durchquert werden, um genau zu sein etwa 170km von Palmyra aus. Entlang des M20-Highways liegt nur die kleinere Stadt al-Suknah, der Rest ist unbewohnte Wüste. Eine ähnliche Operation gab es vor einem Jahr in Richtung Tabqa, wurde aber nur halbherzig umgesetzt und auf halber Strecke aufgegeben, da man sich doch auf Aleppo konzentrieren wollte. Parallel werden auch Kämpfe im gebirgigen Territorium von Ost-Homs stattfinden, da von dort aus die Nachschubwege nach Palmyra durch Überfälle bedroht werden könnten.

Der Erfolg der Offensive ist in erster Linie von den neuen „Deeskalationsgebieten“ geprägt, auf die sich der Iran, Russland und die Türkei geeinigt haben und faktisch eine einfache Waffenruhe darstellt. Diese Zonen erstrecken sich in erster Linie über Hauptkampfgebiete, so z.B. Idlib, Hama, oder Ost-Ghouta. Wird die Opposition die Füße stillhalten und nicht mitten in der Operation der Armee „in den Rücken“ fallen, so kann man sicherlich von einer erfolgreichen Chance ausgehen. Vor allem da die Operation sich auf dem Niveau der letzten Aleppo-Offensive stand, was es dem qualitativen Personal anging. Wird die Waffenruhe durch eine, oder beide Seiten brüchig sieht es anders aus, gerade die Zeit könnte davonlaufen und man muss die Kräfte andersweitig konzentrieren bzw. aufteilen.

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Denn es handelt sich auch um einen Kampf um den Einfluss im östlichen Syrien, der nach zu langer Zeit verloren werden könnte. Die von der USA unterstützte SDF nähert sich unbeirrt Raqqah und in Richtung Süden des Euphrates. Im Worst-Case-Szenario könnten sie die vollständige Grenze zum Irak einnehmen, gerade wenn man noch vereinzelte Oppositionseinheiten hinzuzieht, die sich südlich entlang der syrischen Wüste sich dem Euphrat nähern und ebenso von der USA unterstützt werden. Das würde die Landverbindung zwischen dem Libanon und dem Iran bzw. dem „schiitischen Halbmond“ verhindern, vor dem sich sunnitische Regionalmächte fürchten. Außerdem beanspruchte der Islamische Staat bereits Deir ez-Zor bereits in letzter Zeit als neue Hauptstadt, die dort vorkommenden Kämpfe könnten sich erneut intensivieren. Die Exklave der Armee dort wurde über die letzten drei Jahre zunehmend kleiner, trotz vermehrter Ressourcen wird man dort nicht unendlich lange aushalten können.

Syrische Armee dringt in Ost-Hama gegen den IS vor

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Die Syrisch-Arabische Armee konnte mit der Unterstützung der russischen Luftwaffe entschiedene Fortschritte in den Bergen und Wüsten von Ost-Homs verzeichnen. Nordwestlich von der antiken Wüstenstadt Palmyra/Tadmur konnte man das Gasfeld al-Shaer zurückerobern, welches zuvor bei der IS-Offensive auf Palmyra 2016 verloren wurde. Speziell ausgebildete Einheiten des 5th Corps namens „ISIS Hunters“ und die 11th Tank Division konnten mit der Eroberung sowohl das zuvor bedrohte T4-Flugfeld von der Nordflanke her sichern, als auch dem Islamischen Staat in Ost-Homs schwächen. Zu der Eroberung kommen ebenfalls die Berge Jabal Sawanah, Jabal Shair, Tall Sawwan und südliche Teile von Tall Qittar.

Die territorialen Zugewinne versetzen die Armee in eine strategisch sehr gute Position für Ost-Homs, nur noch einige Kilometer trennen eine Verbindung zur Khanaser-Straße weiter nördlich. Dies würde eine Belagerung der Gebiete des IS in Ost-Homs bedeuten. Ost-Homs ist äußerst gebirgig und militärisch ein sehr schwieriges Territorium, weshalb es bisher keine wirklichen Anstrengungen gab, dort weiter vorzudringen. Mit einer Eroberung würden auch Überfälle auf nahe liegende Städte und Straßen enden, wofür der IS bekannt ist.

Syrische Armee vor den Toren Palmyras

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Im Osten der Provinz Homs konnte die Syrisch-Arabische Armee ((SAA) vor allem durch die Unterstützung des von Russland ausgebildeten 5th Corps der SAA) mit verschiedenen Verbündeten weiter auf die antike Stadt Palmyra bzw. Tadmur vordringen, welche inzwischen weniger als ein Kilometer entfernt ist. Dafür wurden in den letzten Wochen und Tagen die Felder von Bayarat erobert. Im Südosten sicherte man das äußerst wichtige Jabal Hayyal-Gebirge, welches damit einen Nachschub- und Fluchtweg für den Islamischen Staat in den Irak versperrt. Durch die Übernahme der umliegenden Gebirge konnte man sich auch den Verkehrsknotenpunkt in Palmyra erobern, in welchem sich eine katarische Villa befindet. Sie wurde von dortigen Stammesverbänden dem katarischen Königshaus gespendet, war aber bereits in der letzten Offensive das Opfer von Artillerie und ist damit schwer beschädigt. Videos zeigen im Norden ein vordringen bis an den See „Marbat al-Hassan„, der damit das Armeelager Hajjana weiter östlich unter Druck setzt. Könne man die Gebirgsketten um Palmyra erobern und eine starke Pufferzone errichten, wäre eine Verteidigung der Stadt deutlich erschwert.

Zuvor konnte man im Norden des Palmyra-Homs-Highways nach wochenlangen Kämpfen endlich die Jihar- und Hayyan-Ölfelder vollständig erobern, welches in Richtung des Nordens eine starke Kontrollzone bietet. Derzeit rückt man gen Jabal al-Tar und Jabal al-Hayyal vor, welches die Pufferzone erneut vergrößern wird. Eine Sicherung des umliegenden Gebirges/Territoriums ist unabdingbar für eine Sicherung der Offensive, bereits in der letzten Gegenoffensive des IS waren schnelle Übergriffe auf die schwach garnisonierte Gebiete zwischen Tadmur und der T4-Militärbasis ein wunder Punkt, welcher letztendlich innerhalb weniger der Tage das gesamte Gebiet kostete.

Laut unbestätigten Berichten der Hisbollah soll sogar bereits die Burg und die katarische Villa vollständig erobert worden sein. Dies wäre ein Indikator für unerwartet schnelle Fortschritte im Kampf um Palmyra. Entweder schlagen sich die syrischen Einheiten unter der Führung des 5th Corps besonders gut, oder der Islamische Staat selber setzt keine besondere Priorität auf Pamyra und versucht verhältnismäßig wenig, die Stadt zu verteidigen. Zum Vergleich: Die Kämpfe dauerten nur noch 4 Tage in der letzten Offensive an dem Punkt an, wo die Burg erobert wurde.

Während die Stadt keine militärische Bedeutung besitzt, bedeutet sie einen wichtigen propagandistischen Sieg für den IS, welches ansonsten an allen Fronten größtenteils verliert und damit durchaus zu kleinen Offensiven fähig ist. Ebenfalls bedeutet dies einen enormen Verlust an Prestige für Russland, welches die Rückeroberung äußerst brachial mit einem Konzert im Amphitheater etc. zelebriert hat. Für die syrische Regierung hingegen ist die Stadt unabdingbar für die Aufhebung der Belagerung von Deir ez-Zor. Die Ruinen sollen laut Satellitenbildern bisher noch mehr zerstört worden sein, besonders das Amphitheater hat es getroffen.

Syrische Armee schreitet gegen den Islamischen Staat voran

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Eliteeinheiten der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) konnten in den vergangenen Tagen mehrere Dörfer und kleine Städte südöstlich von al-Bab vom Islamischen Staat erobern. Darunter fallen: Abu Jabbar, Taftiyah, Sagirah, al-Mansourah, Khirbat al-Jahash, Bayjan, Shukaywah, Rasm al-Kabir, Rasm al-Kama und  Musahariyfah. Damit konnten erfolgreich über ~50km² nordöstlich und östlich der Kuweires-Luftbasis erobert werden, jene Luftbasis die vor 2 Jahren noch vom Islamischen Staat belagert wurde. Damit befindet man sich 6km vom wohl nächsten strategischen Ziel Deir Hafer entfernt und weitere 20km von der Jihar-Luftbasis am Euphrat. Mit einem solchen Vorstoß wird auch die Wasserversorgung Aleppo’s gesichert, welche mit einem Kanal vom Euphrat aus versorgt wird und bisher unter Knappheiten leidet.

An der Front zu al-Bab kam es hingegen zu keinen sonderlichen Veränderungen. Die SAA befindet sich weiterhin an den Eingangstoren von Tadef, der letzten Stadt zwischen syrischer Regierung und al-Bab. Militärberichten nach wurde die türkisch-oppositionelle Operation „Euphrates Shield“ gar innerhalb der Stadt al-Bab fast vollständig zurückgestoßen und musste sich vom Tadef-Kreisverkehr und Zamam-Viertel zurückziehen. Nach eigener Angabe hält man weiterhin 90% der Stadt. Nichtsdestotrotz  verkündete angeblich der türkische Kommandeur des Heeres Hulusi Akar die vollständige Befreiung von al-Bab und dass man mit den Aufräumungsarbeiten begonnen hatte.

 

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Im Osten der Provinz Homs konnte die SAA (vor allem durch die Unterstützung des von Russland ausgebildeten 5th Corps der SAA) mit verschiedenen Verbündeten sich auf 20km auf die antike Stadt Palmyra bzw. Tadmur annähern. Dafür wurden die westlichen Felder von Bayarat erobert. Im Norden konnte man nach wochenlangen Kämpfen endlich die Jihar- und Hayyan-Ölfelder vollständig erobern, welches in Richtung des Nordens eine starke Pufferzone bietet. Derzeit rückt man gen Jabal al-Tar und Jabal al-Hayyal vor, welches die Pufferzone erneut vergrößern wird. Eine Sicherung des umliegenden Gebirges/Territoriums ist unabdingbar für eine Sicherung der Offensive, bereits in der letzten Gegenoffensive des IS waren schnelle Übergriffe auf die schwach garnisonierte Gebiete zwischen Tadmur und der T4-Militärbasis ein wunder Punkt, welcher letztendlich innerhalb weniger der Tage das gesamte Gebiet kostete.

Offensive in Ost-Aleppo wird weitergeführt | Palmyra fällt

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Nachdem für 2 Tage die Waffen geruht haben und dies die Evakuierung von Tausenden Zivilisten (laut dem russischen Verteidigungsministerium ~20.000) ermöglichte, scheint die Syrisch-Arabische Armee mit ihren Verbündeten erneut kleine Fortschritte zu machen. Derzeit wurde das gesamte al-Qasileh-, al-Ma’adi- und Bab al-Maqam-Viertel erobert. Kleinere Fortschritte soll es ebenfalls in den umlegenden Vierteln wie Sahet Bizzah gegeben haben, wobei sich deren Eroberungen momentan nur auf ein paar Häuserblöcke beschränken.

Daesh erobert Palmyra

Währenddessen gibt es weniger erfreuliche Nachrichten aus der antiken Wüstenstadt Palmyra/Tadmur: Nach einem nächtlichen Hin und Her zwischen der NDF (die auch Unterstützung von der 11th Division der SAA erhalten hat) und Daesh konnte der Islamische Staat die Verteidigungen im Norden und Osten der Stadt durchbrechen und durch einen weiteren Zangengriff vom Süden auf die Fakhreddine al-Ma’any-Festung westlich der Stadt die restlichen Einheiten zur Flucht zwingen. Sowohl die Daesh nahe stehende Nachrichtenagentur AMAQ als auch Videos bestätigen diese Mitteilung.

Zuvor in der Nacht kam es zu massiven Luftschlägen der russischen und syrischen Luftwaffe. Obwohl es für den gestrigen Abend sehr gut für die NDF aussah, schien die Wirkung der Bombardements aufgrund der Wüste und des gebirgigen Terrains nur einen bedingten Erfolg gehabt zu haben (angeblich wurden mindestens 150 Islamisten getötet). Daesh nutzte exakt die gleiche Taktik wie 2015, wer die Berge um Palmyra kontrolliert, der kontrolliert auch die Stadt.

Nähere Informationen für die Tage davor hier.

Während die Stadt keine militärische Bedeutung besitzt, bedeutet sie einen wichtigen propagandistischen Sieg für Daesh, welches ansonsten an allen Fronten größtenteils verliert und damit durchaus zu kleinen Offensiven fähig ist. Ebenfalls bedeutet dies einen enormen Verlust an Prestige für Russland, welches die Rückeroberung äußerst brachial mit einem Konzert im Amphitheater etc. zelebriert hat. Was die Eroberung für die Ruinen bedeutet ist derzeit unklar.

Palmyra könnte erneut fallen

Schlechte Nachrichten aus der Wüstenstadt Palmyra/Tadmur: Seit dem 8. Dezember konnte Daesh wichtige Eroberungen in der Umgebung des Ortes unternehmen und den Ort fast umkreisen.

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Ungefähre Situation am 8. Dezember (Pro-IS)

Zu Beginn des 5. Dezember nahm Daesh erneut Überfälle auf die verliebenen NDF-Milizen in und um Palmyra auf. Bereits am Anfang waren die Angriffe verheerend: laut der Daesh-Nachrichtenagentur AMAQ sollen 10 Soldaten getötet worden sein, weitere Fahrzeuge und Panzer zerstört. Dies war zunächst nichts Ungewöhnliches, in der Wüstenlandschaft um Palmyra bis Ost-Homs gab es öfters Überfälle, die aber genauso schnell aufhörten wie sie anfingen und eigentlich nur zur Materialbeschaffung dienten. Am 8. Dezember gab es aber dann doch den Paukenschlag: AMAQ verkündete offiziell eine Offensive bei Palmyra und Homs. Während Homs trotz kleiner Verluste von 2 Dörfern zurückgeschlagen wurde sah es in Palmyra nicht so gut aus: Das Jazal-Ölfeld wurde erfolgreich erobert, nachdem die dortigen Ölpumpen erst repariert wurden. Ähnlich erfolgreich verlief die Offensive im Süden, Jabal Hayyanah wurde erobert.  Nach Angaben von Daesh (die eigentlich immer recht inflationär gehalten sind) wurden zu dem Zeitpunkt 97 Soldaten getötet, 5 Panzer und 1 BMP erobert.

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Beispiel an eroberten Kriegsgut (8. Dezember)

Der 9. Dezember ging ähnlich verheißungsvoll weiter. Barj Hill, al-Maher und ein Kontrollpunkt sollen nordwestlich von Palmyra erobert worden sein, womit das Risiko einer Einkesselung des Ortes erheblich gestiegen ist. Laut AMAQ kam es auch zu einer Gegenoffensive der NDF bei al-Maher, welcher aber zurückgeschlagen wurde und zwei weitere T-55-Panzer einbrachte. Außerdem soll ein Konvoi zur Unterstützung zerstört worden sein, wofür es aber keine Bestätigung gibt.

An dem Tag begann auch ihr folgenschwerster Angriff: der Sturm auf die Ostgebiete von Tadmur. Der erste Einsatz eines Selbstmordattentäters in dieser Offensive verkündete den Rückzug aus diesem Territorium, da die NDF nicht zur Verteidigung gegen solcher Waffen fähig ist und ihre defensiven Positionen aufgeben musste. Am Ende des Tages konnten auch die Jihar-Ölfelder eingenommen werden, dem einzigen Nachschubweg nach Palmyra gefährlich nahe.

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Verteidigungspositionen um das Getreidesilo

Die Auswirkung von den gefallenen Ostgebieten merkte man vor allem am 10. Dezember. Mit einem zweiten Selbstmordattentäter gelang ihnen dort der Durchbruch: Die letzte große Defensivposition östlich der Stadt, die Getreidesilos, wurde erobert. Ebenso die Antar-Berge nordwestlich der Stadt. Die neueste Eroberung soll laut AMAQ al-Talila sein.

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Aktuelle Karte von AMAQ

 

Das alles deutet auf eine kritische Situation in und um Palmyra/Tadmur hin. Während in Aleppo riesige und unerwartete Erfolge gefeiert werden, scheinen die kleinen Gruppierungen der NDF-Milizen (National Defense Forces, Dachverband von regionalen Milizen die ihre Heimat verteidigen) zu inkompetent zu sein, sich selbst gegen kleine und leichte Angriffstrupps von Daesh zu verteidigen. Auch trotz Unterstützung der syrischen und russischen Luftwaffe. Dies wiederum offenbart weiterhin die größten Probleme der Syrisch-Arabischen Armee: Schlechte Ausbildung von normalen Soldaten/Milizen (die NDF ist offizieller Teil der SAA) und Personalmangel, um aktiv an mehreren Fronten in die Offensive zu gehen. Jetzt gilt es wohl abzuwarten, wann und inwiefern Soldaten/Kämpfer von Aleppo nach Palmyra/Tadmur transportiert werden können. Jeder Tag könnte potentiell zu spät sein, um eine strategisch irrelevante aber symbolische Stadt und deren Kulturgüter zu retten – erneut.