PMU dringt nahe der syrischen Grenze vor

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Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. So wurden am sechsten und siebten Tag der Operation die Gebiete südlich von al-Qayrawan erobert, darunter Ain Fathy, Khams Talol, Adhila, Khalaf Al-Dibris, Al-Qahira, Karka, Al-Amdina. Akmisiyah, Ain Ghazal und die Sahl Sinjar-Luftbasis. Damit ist al-Qayrawan von drei Seiten isoliert, die Versorgungsstraße im Norden Richtung Basuk und im Süden Richtung Athril Garah ist abgeschnitten.

Neben den Fortschritten im Süden drang man im Norden bis an die Grenze zur Provinz Sinjar bei Basuk vor. Dies führte laut Medienangaben zu Konflikten mit der Peschmerga bzw. KDP, der dort dominierenden Regierung (dennoch haben dort Milizen wie die assyrische YBS, oder PKK ebenfalls eine bedeutende Rolle). Die PMU dementierte derartige Angaben, man arbeite kooperativ mit Bahrzani zusammen, um den Islamischen Staat aus Irak zu vertreiben.

 

PMU dringt weiterhin in Nordwesten des Iraks vor

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Situation um al-Qayrawan am 14. Mai

Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. So wurden im vierten und fünften Tag der Operation viele Gebiete südlich von al-Qayrawan erobert. Darunter fallen die Dörfer al-Shimalia, Khazna Al-Janobuia, Karkash, Sultan, Tal Sheik, Kabar, Tal Al-Thalaa, Tal Bashooq und Thry Garah. Damit ist al-Qayrawan von drei Seiten isoliert, die Versorgungsstraße im Norden Richtung Basuk und im Süden Richtung Athril Garah ist abgeschnitten.

Neben den Fortschritten im Süden drang man im Norden bis an die Grenze zur Provinz Sinjar bei Basuk vor. Dies führte laut Medienangaben zu Konflikten mit der Peschmerga bzw. KDP, der dort dominierenden Regierung (dennoch haben dort Milizen wie die assyrische YBS, oder PKK ebenfalls eine bedeutende Rolle). Die PMU dementierte derartige Angaben, man arbeite kooperativ mit Bahrzani zusammen, um den Islamischen Staat aus Irak zu vertreiben.

Die PMU nähert sich der syrischen Grenze

C_tFo9mXgAASZwY.jpgIrakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) starteten am Freitag eine neue Offensive im Süden der Provinz Nirnaweh und Mossuls. Die Operation  soll die Region um al-Qayrawan erobern, welches auf halbem Weg zwischen Mossul und der irakisch-syrischen Grenze liegt. So wurden im zweiten und dritten Tag der Operation über 12 Dörfer, wie z.B. Tal Azoo, Tal Haat, Mohammed Zaid, Hazil, Khilo, Tal Banat, Khanisy, Um Hajara und Mugheira Al-abid erobert. Einige Dörfer besaßen einst eine bedeutende Minderheit an Jesiden, bis sie vom Islamischen Staat gewaltsam getötet oder versklavt wurden. Mit den bisherigen Eroberungen befindet man sich nun an den Randgebieten von al-Qaryrawan, dem Ziel der Operation. Mit der Eroberung von Khanisy wurde auch die Hauptstraße zwischen al-Qayrawan im Süden und Basuk im Norden durchtrennt.

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Die Offensive genoss ebenfalls Luftunterstützung von der irakischen Armee, weswegen mehrere Helikopter die Kommunikationszentren des IS angegriffen haben. Am Samstag ist ein Helikopter nach Beschuss sicher im Territorium der PMU notgelandet, der Pilot wurde nur leicht verletzt. Am selben Tag startete der IS eine Gegenoffensive mit 200 Kämpfern, die aber vollständig zurückgeschlagen wurde.

PMU erobert assyrische Ruinenstadt im Irak

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PMU in al-Hadra

Irakische Milizen unter dem Dach der PMU („Volksmobilmachungskräfte“) führten die am Dienstag gestartete Operation „Prophet Mohammed“ fort und eroberten die assyrische Ruinenstadt al-Hadra im Süden Mossuls bzw. der Nirnaweh-Provinz.

Während am Mittwoch die nördlichen Ruinen umkreist und unter wenigen Kämpfen erobert wurden, konnte man erst am Donnerstag die restliche Altstadt unter seine Kontrolle bringen. Ebenfalls befreit wurden die Dörfer Saadan, Saidyia, Um Kareez, Ghanim Al-Awad Haraj, Um Al-Ajareej, Ruma und Tareeta. Nach eigenen Angaben konnte man in der al-Karaj-Region 20 Dörfer erobern, 90 IS-Kämpfer töten und 20 Autobomben entschärfen.

Mindestens 600 PMU-Kämpfer sollen nach eigenen Angaben aus der dortigen Region kommen. Ebenfalls laut eigenen Aussagen kehrten unverzüglich viele ehemalige Bewohner in ihre Dörfer zurück, die zuvor von Sprengstoffen entschärft wurden, darunter auch eine Autobombe. Die PMU-Führung gab an, dass nach der Operation eine Offensive in Richtung der syrischen Grenze beginnen wird. Der PMU ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gestattet, an der Mossul-Offensive teilzunehmen, vor allem war eine Beteiligung im Osten strikt untersagt.