Türkei erobert wichtige Grenzstadt

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Nach mehrwöchiger Defensive der kurdischen Kämpfer muss sich nun auch die Grenzstadt Ras al-Ayn geschlagen geben, nach einem ausgehandelten Abzug befindet sich nun neben Tel Abyad eine weitere wichtige Grenzstadt unter der Kontrolle der Türkei. Die Militäroffensive des nördlichen Nachbarn mit dem Titel „Operation Friedensquelle“ und der intensiven Unterstützung syrischer Islamisten kann dies zwar als Etappensieg verkaufen, jedoch scheint auch damit der Großteil der türkischen Initiative beendet zu sein, das arabisch-kurdische Militärbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) kann die große Mehrheit des Grenzgebietes schützen. Währenddessen vollendet die USA ihren Truppenabzug aus Nordsyrien.

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Kurden können Grenzstadt wochenlang halten

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Entgegen amerikanischen Hoffnungen hielt die zwischen den beiden NATO-Partnern der Türkei und USA ausgehandelte Waffenruhe nicht mal wenige Stunden an, auch weiterhin kommt es in Nordsyrien zu schweren Gefechten und Bombardements im Zusammenhang mit der türkischen Militäroffensive „Operation Friedensquelle“, welche mit der Unterstützung syrischer Islamisten die Eroberung des syrisch-türkischen Grenzgebietes und Etablierung einer rund 30 Kilometer breiten „Sicherheitszone“ vorsieht. Mit der Stationierung der russischen und syrischen Armee konnte der Konflikt lokal begrenzt werden, nur noch auf etwa der Hälfte der Grenze kommt es zu Kämpfen, das kurdisch-arabische Bündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) kann mit der Feuerunterstützung ihrer Verbündeten ein Großteil der Front halten. Dennoch können die türkischen Streitkräfte erhebliche Fortschritte vorweisen.

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Türkei rückt in Nordsyrien nur langsam vor

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Kämpfer der Nationalarmee in einem der neulich eroberten Dörfer 

Der bisherige Erfolg der türkischen Großoffensive mit dem Titel „Operation Friedensquelle“ und der Unterstützung syrischer Islamisten kann nur als beschränkt bemessen werden. Zwar steht man kurz davor, zwei arabische Grenzstädte erfolgreich zu isolieren und zu belagern, jedoch geschieht dies unter schwerem Widerstand der kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und Verlusten in den eigenen Reihen, so vermeldet man erstmals den Tod des ersten türkischen Soldaten. Dennoch wird die Türkei wohl in den kommenden Tagen ihre erste Stadt im syrischen Territorium erobern können, nachdem die Kurden zunehmend isoliert werden.

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Türkei erobert erste Orte in Syrien, tötet Zivilisten

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Nach nur einem Tag kann die türkische Großoffensive mit dem Namen „Operation Friedensquelle“ erste Bodengewinne im Norden Syriens verzeichnen. Demnach konnten türkische Streitkräfte mit der Unterstützung ihrer syrischen, islamistischen Verbündeten mehrere Dörfer erobern und bedrohen nun, die Grenzstadt Tel Abyad vollständig zu umschließen. Nach den über die gesamte Nacht andauernden Bombardements gibt es erste Berichte von getöteten Zivilisten in der selbsternannten Hauptstadt der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF), welche von den kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) dominiert werden. Die Lage in der bisher vom Krieg relativ verschont gebliebenen Region wird immer kritischer, Hunderttausende sind auf der Flucht vor Zerstörung und eines bevorstehenden Herrschaft von Islamisten.

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Türkei beginnt die Invasion von Nordsyrien

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Türkische Kampfpanzer in Afrin

Der türkische Präsident Erdogan und das Verteidigungsministerium verkünden den Beginn der groß angelegten Militäroperation der türkischen Streitkräfte und ihrer syrischen Stellvertreter gegen das kurdisch-arabische Bündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) im Norden Syriens. Demnach stehen Zehntausende Truppen und Verbündete entlang der gemeinsamen Landesgrenze bereit, um die „terroristische PKK“ bzw. ihren syrischen Flügel mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zu vernichten und für Frieden und Stabilität zu sorgen. Aufgrund dessen trägt die Militäroperation den Namen „Friedensquelle“. Der Angriff beginnt mit mehreren Luftangriffen auf die syrische Grenzstadt Ras al-Ayn, welches eines der wichtigsten Grenzübergänge zur Türkei darstellt. Es droht, ein neues Afrin zu werden.

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Islamischer Staat schlägt letzten SDF-Angriff zurück

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In Hajin selber wird die Normalität inszeniert, unbeirrt der kommenden Gefechte um die letzten IS-Orte in Syrien 

Der Islamische Staat konnte einen Vorstoß der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) bei ihrer letzten Stadt in Syrien und Irak aufhalten und dem arabisch-kurdischen Milizenbündnis große Verluste zufügen. Die sich im Euphrat-Tal, am nördlichen Euphrat-Ufer befindlichen Städte und Dörfer stellen die letzte Bastionen des Islamischen Staates da, die sich seit über einem Jahr gegen die militärische Übermacht der USA und SDF behaupten können und immer wieder erfolgreiche Gegenangriffe ausführen können. Einigen Berichten zufolge sind alle Operationen gegen den IS eher halbherzig, da die USA weiterhin die Präsenz der Terrormiliz in Syrien für seine eigene Legitimation vor Ort benötigt.

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Islamischer Staat führt vermehrt Guerillakrieg gegen die SDF

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Seit mehreren Wochen und Monaten hat der Islamische Staat seine Aktivitäten in den von den Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) gehaltenen Territorien in Nordsyrien erhöht, vor allem in den Provinzen Raqqah und Hasakeh. Bis in das tief im SDF-Gebiet gelegene Stadt Taqba gibt es Berichte von Attentaten und Anschlägen auf einzelne Kämpfer des arabisch-kurdischen Milizenbündnisses. Dabei ergibt sich meistens ein ähnliches Bild: In der Nacht hinterlassen IS-Schläferzellen improvisierte Sprengstofffallen (IEDs) auf Straßen, die daraufhin von herannahenden Kämpfern oder Fahrzeugen ausgelöst werden. Dem Islamischen Staat nahe stehenden Medien wie die Nachrichtenagentur AMAQ berichten von insgesamt über 100 getöteten „PKK-Kämpfern“, wobei insgesamt elf Fahrzeuge zerstört wurden. Erst im neueren Zeitraum kann der IS auch Bilder und Videos von den Anschlägen und ihrem Ergebnis veröffentlichen, was auf eine stärkere Präsenz vor Ort zurückzuführen ist.

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SDF besiegt Islamischen Staat in syrischer Wüste

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Das von den USA unterstützte arabisch-kurdische Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) konnte in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor wichtige Erfolge gegen den Islamischen Staat in seinen Kerngebieten erzielen und zumindest offiziell die Organisation aus der Wüste nördlich des Euphrats vertreiben. Damit kontrolliert der IS effektiv nur noch mehrere Dörfer und Städte entlang des nördlichen Euphrat-Tals, welche bisher von den SDF verschont geblieben sind. Nichtsdestotrotz wird das syrisch-irakische Grenzgebiet weiterhin als Operationsbasis für die Terrormiliz dienen, mitten in den Weiten der syrischen Wüste ist eine regelmäßige Überwachung nahezu unmöglich.

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Wie eine Stadt das Bündnis zwischen Kurden und USA zerstören könnte

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Türkischen Berichten zufolge konnte sich die türkische Regierung und die USA auf eine Vereinbarung bezüglich der nordsyrischen Stadt Manbij einigen, die seit der Eroberung 2016 vom Islamischen Staat unter der Kontrolle des arabisch-kurdischen Milizenbündnisses der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) steht, wobei das kurdische Segment der Volksverteidigungseinheiten (YPG) immer wieder der Stein des Anstoßes für Konflikte zwischen der SDF bzw. USA und der Türkei ist. In diesen neuen Verhandlungen soll man sich angeblich auf den Abzug der letzten verbliebenen YPG-Kämpfer und Mitglieder einigen, wofür hingegen andere Verbände der SDF die Region übernehmen werden. Damit erreicht die Türkei ein Ziel, welches sie bereits vor zwei Jahren forderten und nun triumphal hervorgehen. Währenddessen nährt sich scheinbar der Unmut der Kurden gegenüber der USA und versuchen inzwischen, intensivere Beziehungen mit der syrischen Regierung einzugehen. Trotzdem kommt es weiterhin zu Protesten in der Stadt, die zurzeit den Konflikt zwischen mehreren Seiten anheizt.

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Anschlag auf amerikanisch-französischen Militärstützpunkt in Nordsyrien

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US-Soldaten überwachen Positionen der türkischen Armee nördlich von Manbij

Bei einer Explosion nahe einem amerikanischen Militärstützpunkt kam nach bisherigen Berichten eine Person ums Leben. Dieser Mitarbeiter wurde angeblich durch eine improvisierte Sprengstoffvorrichtung (IED) getötet, die bei Kontakt explodiert. Bisher ist nicht die genaue Ursache geklärt, weshalb es zu dieser Explosion gekommen ist. Während das amerikanische Verteidigungsministerium nur von der „Detonation eines Munitionslagers“ berichtet, bekennt sich eine mit der syrischen Regierung verbündeten Guerilla-Miliz zu dem Angriff, die das Ziel verfolgt, „amerikanische, französische und grundsätzlich ausländische Invasoren“ zu vertreiben.

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Das doppelte Spiel Trumps in Syrien

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Während der amerikanische Präsident Trump nun innerhalb weniger Tage wiederholt seinen Willen ausgedrückt hat, in absehbarer Zeit amerikanische Truppen aus Syrien abzuziehen, sprechen die Fakten und das Geschehen auf dem Boden eine völlig andere Sprache, neue Waffen und Soldaten werden ins Land gebracht, Militärstützpunkte errichtet oder aufgebessert. Der vorgeschobene Grund eines Einsatzes gegen den Terror bzw. dem Islamischen Staat dient dabei zu nichts mehr als zur einfachen Legitimation. Während der IS im Euphrat-Tal aufgrund ausbleibender Kämpfe seine Kräfte konsolidieren kann, rüstet die USA massiv an den Grenzen zur Türkei in Manbij und zur syrischen Regierung in al-Tanf auf.

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Regierungsmiliz beschießt US-Basis in Syrien

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Amerikanische Soldaten überblicken Positionen der türkischen Armee nördlich von Manbij

Die mit der syrischen Regierung verbündete Miliz „Popular Resistance“ beschoss in der Nacht vom 1. April den US-Militärstützpunkt bei der Stadt Ain Issa in Nordsyrien, welches unter der Kontrolle der mit den USA verbündeten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) steht und primär aus den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) besteht. In einem veröffentlichten Video sieht man wie mit einem behelfsmäßig errichteten Abschussrampe zwei GRAD-Raketen oder Mörsergranaten auf die angebliche Militärbasis schießt. Der Erfolg der Operation ist unklar, wäre der Stützpunkt tatsächlich getroffen und gar amerikanische Soldaten dabei getötet worden, hätte das Pentagon derartige Berichte wie in der Vergangenheit bestätigt.

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US-Soldaten in Nordsyrien getötet – steckt die Türkei dahinter?

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US-Soldaten überblicken im Norden von Manbij Positionen der Türkei, die in Folge der Operation „Euphrates Shield“ in Nord-Aleppo gegen den IS errichtet wurden

Am Donnerstag starb jeweils ein amerikanischer und ein britischer Soldat bei einer Patrouille nahe der Stadt Manbij, der Ort befindet sich unter der Kontrolle der von den USA unterstützten kurdisch-arabischen Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und grenzt im Norden und Westen an das Einflussgebiet (erobert in der Operation „Euphrates Shield“) der Türkei in Syrien. Aufgrund seiner Lage westlich des Euphrats rückt es immer wieder in den Mittelpunkt zukünftiger Armeeoperationen im Nachbarland, nachdem Erdogan bereits Manbij mehrmals mit dem Ziel bedrohte, die „terroristische PKK“ aus der Region zu vertreiben, so wie man es innerhalb von zwei Monaten in Afrin getan hatte.

Der Vorfall ist insofern interessant, da der Islamische Staat höchst wahrscheinlich nicht hinter der Tat steckt, nachdem er vor rund zwei Jahren aus der Region vertrieben wurde und es seitdem zu keinerlei Aktionen durch IS-Schläferzellen gekommen ist. Stattdessen kommt es aber immer wieder zu Anschlägen und Attentaten auf wichtige SDF-Mitglieder in der Stadt, hauptsächlich ausgeführt von der oppositionellen Gruppierung Harakat al-Qayyam, die intensive Beziehungen zur Türkei pflegen soll. Es ist durchaus denkbar, dass die Türkei durch derartige Anschläge versucht, die Präsenz der USA in Manbij zumindest zu reduzieren und sich damit ein „freies Feld“ für eine Offensive auf die SDF in der Region zu geben, da die schützende Hand der USA der einzige Grund für das bisherige Ausbleiben von Angriffen der Türkei ist.

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Türkei will neue Gebiete in Syrien erobern

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Militärische Situation im Norden der Provinz Aleppo (Schwarz umrahmt: Tel Rifaat)

Nachdem Einheiten der türkischen Armee und die mit ihnen verbündeten Oppositionskräfte (TFSA) die gesamte Region Afrin von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bzw. der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) erobert haben, scheint das Interesse der türkischen Regierung auf weitere Gebiete zu fallen: Tel Rifaat und Manbij. Erstere Stadt befindet sich direkt östlich von Afrin und ist bis auf das verbundene Regierungsterritorium völlig isoliert. Manbij liegt westlich des Euphrats und war in der Vergangenheit immer wieder von kleineren Protesten der Regierungs- und Oppositionsanhängern gegen die SDF geprägt.

Der türkische Präsident Erdogan kündigte in einer Rede an, dass das nächste Ziel die Stadt Tel Rifaat sein würde, welche in Folge einer YPG-Militärkampagne gegen die Opposition im Jahre 2016 erobert wurde. Eigentlich soll man mit dieser geplanten Operation bereits vor Tagen begonnen haben, dennoch herrscht ein regelrechtes Rätselraten über den Ort. Während türkische Medien bereits am Dienstag behaupteten, die Stadt und umliegende Dörfer würden unter der Kontrolle der türkischen Streitkräfte liegen, veröffentlichte die syrische Nachrichtenagentur SANA Bilder, die die Präsenz von syrischen Milizionären in der Stadt belegen. Es ist nicht gänzlich geklärt ob es sich hierbei um Soldaten der Armee oder nur Kämpfern der mehrheitlich schiitischen Milizen handelt. Angeblich sollen diese Truppen eingerückt sein nachdem es zu keiner Einigung bei den Gesprächen zwischen der Türkei und Russland gekommen ist.

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Türkei erobert Afrin

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Im Stadtzentrum weht noch die Fahne Rojavas, während die TFSA

Fast zwei Monate dauert nun die türkische Operation „Olivenzweig“ in Syrien an, wo die türkische Armee mit verbündeten Oppositionsgruppen (TFSA) gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bzw. amerikanisch unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) vorgeht und dabei versucht, die Kurden aus der syrisch-türkischen Grenzregion zu vertreiben. Nun konnte die Türkei die Stadt Afrin erobern, das primäre Ziel der gesamten Operation und die wichtigste Hochburg der Kurden westlich des Euphrats. Ohne jeglichen Widerstand konnte die türkische Armee und die mit ihnen verbündeten islamistischen Söldner die Stadt über eine Nacht sichern, nachdem in den vergangenen Tagen umliegende Gebiete erobert wurden und nur noch ein etwa zwei Kilometer breiter Flüchtlingskorridor in südlicher Richtung offen gelassen wurde.

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