US-Helikopter tötet mehrere Polizisten im Irak

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Im Westen des Iraks kam es zu einem unabsichtlichen Zwischenfall zwischen zwei Verbündeten: Ein amerikanischer Helikopter attackierte in der Wüstenprovinz Anbar einen Militärkonvoi der irakischen Streitkräfte, darunter dem der hochgerüsteten irakischen Bundespolizei. Die derzeitigen Schätzungen reichen von sieben bis zwanzig Tote und Dutzende Verletzte, darunter wichtige Figuren innerhalb den Polizeistreitkräften. Das Ereignis geschah in der Nähe der Stadt al-Baghdadi im Westen von Anbar. Der Konvoi war zu dem Zeitpunkt auf einer Mission. Demnach sollen sie den hochrangigen Kommandanten des Islamischen Staat Karid al-Sammaran verhaftet und festgenommen.

Derzeit ist der genaue Ablauf noch ungeklärt. Angeblich soll sich der Polizeikonvoi unidentifiziert einer Eskorte irakischer Spezialkräfte angenähert haben, wobei die dortigen Soldaten von einem Überfall des Islamischen Staates ausgingen. In Folge dessen rief man Luftunterstützung, die in Form eines amerikanischen Apache-Helikopters erschienen ist.

In weiten Teilen des Landes besitzt der IS weiterhin eine bedeutende Präsenz, die ihn die Ausführung von Guerilla-Taktiken ermöglicht und er somit nicht ganz verschwunden ist. Diese Gebiete liegen weiterhin besonders im sunnitischen Westen, aber auch nördlich von Bagdad und in Hawijah kommt es unregelmäßig zu Anschlägen, aufgedeckten Schläferzellen und Munitionslagern.

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