Hunderte Tote bei Schlacht in Nord-Hama

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Im Norden der Provinz Hama ereignete sich über die letzten Tage hinweg ein schweres Gefecht um das Dorf al-Hamamiyat, nachdem oppositionelle Streitkräfte unter der Führung der radikalislamistischen Tahrir al-Sham und der Unterstützung von frisch eingetroffenen Verstärkung pro-türkischer Islamisten einen Angriff auf den Ort starteten und ihn für mehrere Stunden hielten. Als Reaktion folgte Eine der intensivsten Bombardements der syrischen und russischen Luftwaffe seit langem, neben vielen zerstörten Fahrzeugen sollen sich die Verluste der Aufständischen im dreistelligen Bereich befinden. Der weiterhin andauernde Abnutzungskrieg in Nord-Hama sorgt auf beiden Seiten für schwere Verluste.

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Huthi-Drohnenangriffe treffen Flughäfen Saudi-Arabiens

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Die inzwischen nahezu wöchentlich auftretenden Drohnen- und Raketenangriffe auf zivile und militärische Flughäfen im Süden Saudi-Arabiens durch die jemenitischen Houthi-Rebellen entwickeln sich zu einem enormen Problem für den Luftverkehr im Land, welcher immer öfters unterbrochen werden muss. In über 20 Drohnenangriffen auf die Flughäfen von Abha, Najran und Jizan ziehen die Houthis eine erfolgreiche Bilanz: Neben der Zerstörung kritischer Infrastruktur wurden Dutzende Menschen verletzt und Einer verletzt, ein Ausdruck des anhaltenden Abwehrpotentials im Kampf gegen Saudi-Arabien, welches vor vier Jahren im jemenitischen Konflikt auf Seiten des Gegners intervenierte.

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Ziehen sich die VAE aus dem Jemen zurück?

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Es gibt Gerüchte über den bevorstehenden Teilabzug von Truppen der Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Jemen, wo sie vor vier Jahren als Teil der Arabischen Koalition gegen die schiitisch-zaidischen Houthi-Rebellen intervenierten und seitdem durchaus schwere Verluste erleiden mussten und zugleich der versprochene „schnelle Sieg“ innerhalb von Monaten ausblieb. Als Hintergrund für den möglichen Abzug steht die derzeit eskalierende Situation zwischen dem Iran und der USA im Persischen Golf, wovon die VAE als Anrainerstaat direkt betroffen ist und bereits mehrere Öltanker verlor. Zudem üben verschiedene Länder Druck auf die Golfstaaten aufgrund des humanitären Desasters im Jemen. aus. Weiterlesen

Islamisten entführen Kurden in Afrin

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Die Besetzung der nordsyrischen Region Afrin durch die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten dauert seit fast einem Jahr an, auch weiterhin wird die Region von Korruption, wirtschaftlicher Ausbeutung durch den nördlichen Nachbarn und innerislamistische Machtkämpfe geplagt. Direkt profitieren tut vor allem der kurdische Widerstand, welcher sich in den zwei Organisationen der „Wrath of Olives“ (WoO) und „Afrin Liberation Forces“ (ALF) bildet und seit jeher Hunderte Tote in den Reihen der Islamisten verursacht haben und intensive Beziehungen zur syrischen Regierung und der kurdisch-arabischen Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) besitzen. Zeitweise konnten sie sogar mit der Unterstützung der syrischen Armee einige Orte halten.

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USA sabotiert Öllieferungen nach Syrien

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Die Kaperung des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch die britische Marine vor der Küste Gibraltars ist der neueste Versuch des Westens, jegliche Lieferungen von Erdöl an die syrische Regierung zu unterbinden und damit bei der Bevölkerung eine humanitäre Notlage zu verursachen. Bereits vor einigen Wochen wurde eine Unterwasserpipeline vor der Küste Syriens aus bisher ungeklärten Gründen kritisch beschädigt und der Öl-Handel über den Euphrat im Osten des Landes mithilfe von Angriffen und Luftschlägen amerikanischer Einheiten gestoppt, in den weiten Teilen Syriens ist das Ergebnis sichtbar: Vor den Tankstellen im Regierungsterritorium bilden sich kilometerlange Schlangen, man darf nur noch eine bestimmte Menge an Öl am Tag kaufen. Nach der kurzweiligen Entspannung durch den iranischen Handel scheint nun auch dieser Ausweg zu versiegen.

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Libysche Armee droht der Türkei

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Aufgrund ausbleibender militärischer Erfolge für die „Libysche Nationalarmee“ (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung im Kampf gegen die sogenannte „Einheitsregierung“ scheint man sich einen neuen Feind zu suchen: Die Türkei ist das Ziel neuer Drohgebärden, eine Nation welches den Kontrahenten mit Sitz in Tripolis massiv militärisch unterstützt. Neben der Festnahme von türkischen Bürgern intensivierte sich besonders die Bombardierungskampagne der LNA, welche auch angebliche türkische Militärbasen im Nordwesten des Landes betreffen soll. Bei den neuesten und schweren Luftangriffen seit Jahren wurden aber auch Dutzende Zivilisten ermordet, wie die UN aus einem Flüchtlingszentrum vermeldet.

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Israelische Raketenangriffe töten syrische Zivilisten

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Bei den größten und stärksten Luft- und Raketenangriffen Israels auf verschiedene Ziele im syrischen Gebiet starben erstmals mehrere Zivilisten, darunter auch ein mehrere Monate altes Baby. In der vergangenen Nacht wurden mehrere Marschflugkörper gesichtet, welche über den Libanon flogen und daraufhin ihre Ziele in der Nähe von Damaskus und Homs erreichten. Das syrische Militär meldet hingegen, dass viele der feindlichen Projektile von der eigenen Luftabwehr erfolgreich zerstört werden konnten. Ein tatsächlicher Erfolg ist anhand der vorherigen Erfahrungen eher unwahrscheinlich, eine Flugabwehrrakete landete sogar auf Zypern.

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