Russische und syrische Armee attackieren Süd-Idlib

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Kämpfer der „Nationalen Befreiungsfront“ in Süd-Idlib

Die syrische und russische Luftwaffe haben in den vergangenen Tagen ihre Aktivitäten über der letzten, noch von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib deutlich erhöht, welches als Vorbereitung einer bevorstehenden Militäroffensive der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) gewertet werden kann. Während immer neue Einheiten die Frontlinien von Idlib erreichen, kommt es im Kontext des südöstlichen, lokal beschränkten Vorstoßes weiterhin zu schweren Gefechten. Auch fernab der Front kommt es zu militärischen Aktivitäten, zuletzt attackierte die USA zwei verschiedene Konvois in der Provinz, die verbliebenen Anhängern des Islamischen Staates zugerechnet werden.

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Gewalt eskaliert im Irak weiter

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Im Irak kommt es nicht zur Ruhe: Seit knapp zwei Monaten dauern insbesondere im überwiegend schiitischen Süden und Zentrum des Landes gegen die grassierende Korruption, fehlende Infrastruktur und allgemeine Unzufriedenheit gegenüber der irakischen Regierung an. Obwohl Teile der gegenwärtigen Regierung ihren Rücktritt verkündeten, eskaliert die Lage weiterhin: Über 450 Tote sind im Zusammenhang zu den Unruhen zu vermelden, an einigen Orten kommt es zu Schussgefechten, Raketenangriffen und sogar Drohneneinsätzen. Auch die ersten Milizen bilden sich, um die instabile Sicherheitslage in ihrem Interesse zu kontrollieren.

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Schwere Kämpfe in Idlib

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Kämpfer der Nationalen Befreiungsfront auf dem Weg zu den Frontlinien, die eingesetzten Truppen sind überdurchschnittlich gut ausgerüstet. 

Nachdem die syrische Armee und verbündete Gruppen eine neue, lokal beschränkte Militäroffensive im Südosten der letzten, noch von Aufständischen kontrollierten Provinz Idlib starteten und mehrere Dörfer erobern konnte, starteten die Oppositionellen mehrere erfolgreiche Gegenangriffe, die sich nun zu einer verfahrenen Situation entwickelt hat, in der beide Seiten Eroberungen für sich behaupten. Hierbei handelt es sich um die ersten Gefechte seit mehreren Wochen in Idlib, die Reaktivierung der Frontlinien könnte auf eine weiter angelegte Großoffensive der syrischen Streitkräfte hindeuten, die den südlichen Abschnitt von Idlib zum Ziel hat.

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Huthi-Rebellen schießen saudischen Kampfhubschrauber ab

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Am Samstag gelang es den jemenitischen Houthi-Rebellen, erstmals nach vielen Jahren einen Apache-Kampfhubschrauber Saudi-Arabiens mithilfe neuester Technologie abzuschießen. Yahya Sareh, der offizielle Pressesprecher der schiitisch-zaidischen Aufständischen, berichtete diesen Vorfall nahe der saudisch-jemenitischen Grenze und dass dabei Flugabwehrraketen bisher unbekannten Typs eingesetzt wurden. Die zwei Piloten sollen beim Absturz umgekommen sein. Am darauffolgenden Tag konnten sie zudem in der selben Region eine Kampfdrohne der Vereinigten Arabischen Emiraten eliminieren. Es gibt starke Anzeichen dafür, dass diese innovativen Waffensysteme der Houthis zumindest technologisch aus dem Iran stammen und für die Jemeniten zu einer effektiveren Luftabwehr führen können.

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Syrische Armee bombardiert türkische besetzte Zone

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In einem ungewöhnlichen Vorfall bombardierte die syrische Luftwaffe vor wenigen Tagen mehrere, nicht identifizierte Ziele nahe den Städten Jarabalus und al-Bab. Beide Orte befinden sich im syrisch-türkischen Grenzgebiet und werden seit Jahren von der Türkei und ihren islamistischen Verbündeten, lose organisiert im Dachverband der „Syrischen Nationalarmee“, gemeinsam verwaltet, nachdem sie den Islamischen Staat in Folge der Operation „Euphrates Shield“ aus der Region vertreiben konnten. Ziel soll ein geheimer Schmuggelring verschiedener islamistischer Milizen sein, welche syrisches Erdöl an die Türkei ausliefern.

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Der Terror kehrt nach Nordsyrien zurück

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Am Dienstag detonierte in der Stadt Tel Halaf, nur wenige Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze entfernt, eine Autobombe und tötete dabei mindestens zwölf Personen und verletzte 20 Weitere. Ziel des Angriffes war ein Militärkonvoi der sogenannten „Syrischen Nationalarmee“, ein Verbund verschiedener islamistischer Gruppierungen aus Afrin und Nord-Aleppo, welche der Türkei die Treue schworen und nun als die Fußsoldaten und Verwalter in Syrien für das nördliche Nachbarland agieren. Mit der neuesten türkischen Großoffensive mit dem Titel „Operation Friedensquelle“ in Nordsyrien auf das Territorium der kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) bzw. kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) zieht auch die Destabilisierung in der Region ein, der Anschlag in Tel Hafaf reiht sich in den unzähligen Angriffen der vergangenen Wochen ein.

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Türkei startet neue Angriffe in Nordsyrien

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Islamisten im Dachverband der sogenannten „Syrischen Nationalarmee“ und mit der Unterstützung der türkischen Streitkräfte starteten am Samstag einen neuen Angriff auf die gemeinsam von den kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und syrischer Regierung verwalteten Stadt Ain Issa, welche sich vier Kilometer außerhalb der von der Türkei ursprünglich geplanten und mit Russland ausgehandelten „Pufferzone“ an der syrisch-türkischen Grenze befindet. Bisher sind die Ambitionen der Türkei nicht klar, auch da sie sich ansonsten in den anderen Teilen Nordsyriens weitgehend an die Vereinbarung hält. Zudem könnte es in Ain Issa zum erheblichen Widerstand der syrischen Armee kommen, welche mit schweren Kriegsgerät dort stationiert ist.

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