Syrische Armee bereitet die Befreiung Idlibs vor

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Kämpfer der radikalislamistischen Miliz Tahrir al-Sham bereiten sich auf die bevorstehende Offensive vor

Nachdem die Syrisch-Arabische Armee ihre Operationen im Süden des Landes erfolgreich abschließen konnten und sich nun ein weiterer Teil des Landes unter der Kontrolle der syrischen Regierung befindet, rückt das Ende für die letzte, von verschiedenen islamistischen Gruppierungen beherrschte Bastion der Provinz Idlib immer näher. Tag für Tag, Woche für Woche erreichen immer neue Truppen und Kriegsgerät die etablierten Fronten zu Idlib im Nordwesten des Landes, wo für mehrere Monate eine faktische Waffenruhe herrschte. Das Ende von Idlib würde auch die Niederschlagung der inzwischen korrumpierten „Revolution“ bedeuten, einzig die syrische Regierung und die kurdisch-arabischen Milizenbündnisse der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ würden als Überlebende des Konfliktes hervorgehen.

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Houthi-Rebellen rücken in Richtung Marib vor

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Die jemenitischen Houthi-Rebellen können in der Provinz Marib im Norden des Landes einige Erfolge erzielen und mehrere Kilometer näher an die gleichnamige Provinzhauptstadt vorrücken, eine Hochburg der mit der Hadi-Regierung verbündeten Islah-Partei, dem jemenitischen Ableger der Muslimbrüder. Die Frontlinien in Marib zählen zu den wenigen im Jemen-Konflikt, welche nicht für Monate und Jahre nahezu stagnieren. Inzwischen konnten die Houthis auf bis zu 20 Kilometer an Marib vorrücken und dabei eine wichtige Versorgungsstraße weiter nördlich durchschneiden, was effektiv weitere Gebiete belagern lässt. Marib galt besonders in der westlichen Berichterstattung als sichere und stabile Region

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Houthi-Rebellen überfallen großen Armeekonvoi

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In einem außergewöhnlichen Vorfall konnten die Houthi-Rebellen an der westjemenitischen Küste einen erfolgreichen Überfall durchführen, in dessen Folge ein ganzer Armeekonvoi aufgehalten werden konnte und Dutzende Soldaten und Milizionäre gefangen genommen oder getötet wurden. Houthi-Medien sprechen von bis zu 57 festgenommenen Soldaten der „Affash Republikanischen Garde“, 150 getöteten Kämpfern und zehn zerstörten Militärfahrzeugen. Diese Behauptung konnte einen Tag später zumindest teilweise durch ein 19-minütiges Video bestätigt werden. Es handelt sich um Einen der erfolgreichsten Überfälle im Jemen-Konflikt und einen weiteren Beleg dafür, dass die derzeitige Offensive der Arabischen Koalition ein Reinfall ist.

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Islamisten exportieren Instabilität und Gewalt nach Afrin

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Eigentlich sollte Ruhe und Frieden in der nordwestlichsten Ecke des Landes herrschen, jener Region, welche seit mehreren Monaten nun vollständig unter der Kontrolle der türkischen Streitkräfte und ihrer Stellvertreter in Syrien steht. Stattdessen aber ergibt sich im Kanton Afrin ein völlig anderes Bild: Tagtägliche Attentate, Korruption, Zerstörung, Willkür und Anomie kontrollieren das Gebiet, welches damals unter der Herrschaft der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) eher von Stabilität und Unberührtheit geprägt war. Dieses Bild kennt man nur allzu gut aus der weiter südlich gelegenen Provinz Idlib, wo verschiedene Islamistenorganisationen um den gegenseitigen Machtbereich buhlen. Ebendiese Gruppierungen sollen nun eigentlich Afrin verwalten, stattdessen aber sind sie eher an Einfluss und Geld interessiert. Noch hält der türkische Staat die Zügel in der Hand, jedoch soll sich das nach eigenem Willen ändern. Dadurch droht ein neues Machtvakuum zu entstehen, worunter gerade die Lokalbevölkerung leiden wird.

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Saudi-Arabien tötet Hunderte Zivilisten innerhalb einer Woche im Jemen

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Innerhalb weniger Tage hat die Arabische Koalition unter der Führung Saudi-Arabiens im Jemen über 100 Zivilisten getötet, wie verschiedene Quellen der jemenitischen Houthi-Rebellen berichten. Am Donnerstag trafen Luftschläge der Arabischen Koalition einen Schulbus in der nordjemenitischen Provinz Saada, in dessen Folge mindestens 40 Zivilisten getötet und 50 Weitere verletzt wurden. Die große Mehrheit davon waren Kinder, die sich gerade zur Schule begeben haben. Die Busse befanden sich angeblich zum Zeitpunkt des Angriffes auf einem Marktplatz in der Stadt Dahyan.

Erst am Mittwoch und vor einer Woche gab es zu ähnlichen Ereignissen, wo Dutzende Zivilisten durch die Angriffe Saudi-Arabien getötet wurden. Gestern wurde ein provisorisch errichtetes Flüchtlingslager bei Ahman angriffen, wodurch 12 Personen gestorben sind, darunter auch Kinder und Frauen. In der letzten Woche gab es mehrere Luftangriffe auf die vitale und umkämpfte Hafenstadt al-Hodaydah, wo nochmals 55 Zivilisten umgebracht wurden. Die Angriffe galten dem al-Thawra-Krankenhaus und dem Fischmarkt. Saudi-Arabien behauptet hingegen, dass dieser Angriff von den Houthis durchgeführt wurde, welche die Stadt kontrollieren. Die Klinik zählt zu den wichtigsten und ist regional für die Notversorgung der Bevölkerung zuständig. Unter den Opfern befanden sich vor allem Fischer, die ohnehin schon wie die Restbevölkerung unter der Landesblockade leiden müssen.

Die Intervention der Arabischen Koalition im Jahre 2015 hat sich als unlösbares Unterfangen für die Golfstaaten herausgestellt, besonders für Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Militärisch herrscht im Jemen eine Pattsituation vor, durch den Einsatz von neu entwickelten Drohnen und Raketen der Houthis geraten bspw. Saudi-Arabien in das direkte Fadenkreuz der Aufständischen, selbst innerhalb Saudi-Arabiens kontrollieren die Houthis mehrere Landstriche. Die Bevölkerung muss vor allem durch die Brutalität, fehlende Versorgung und anhaltende Blockade des Landes leiden.

Syrische Armee rückt gegen den Islamischen Staat in Suweida vor

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Die Syrisch-Arabische Armee und verbündete Milizen wie beispielsweise Nosour al-Zawbaa oder die Hisbollah führen ihre Offensive gegen den Islamischen Staat in der syrischen Wüste mit dem Schwerpunkt in der drusischen Provinz Suweida fort. Die seit mehreren Tagen andauernde Säuberungsaktion sieht derzeit einen Angriff auf die Region um den Vulkan al-Safa vor, wo man bereits mehrere Lager der Terrormiliz vernichten konnte. Vereinzelt trifft man auf Widerstand, mehrere Soldaten wurden durch Selbstmordattentäter getötet. In der Nähe gab es Berichte von einem Drohnenangriff.

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USA & Saudi-Arabien rekrutieren und finanzieren al-Qaida im Jemen

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Al-Qaida im Jemen nutzt die gleiche Shahada-Flagge wie der Islamische Staat

Die von Saudi-Arabien angeführte Arabische Koalition, unterstützt und mitfinanziert durch die verschiedenen westlichen Verbündete, soll seit ihrer Intervention im Jemen-Konflikt 2015 immer wieder geheime Verhandlungen mit dem jemenitischen Ableger von al-Qaida („Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel“) geführt haben, um gemeinsame Angriffe gegen die verfeindeten Houthi-Rebellen zu koordinieren oder Hunderte Mitglieder in die eigenen Reihen aufzunehmen um später gegen die Houthis kämpfen zu können. Diese neue Offenbarung wirft ein fragwürdiges Licht auf die angeblichen Erfolge die Koalition, al-Qaida immer wieder im Osten Jemens angegriffen und besiegt zu haben, stattdessen wurde ihnen Geld und freies Geleit aus ihren Territorien gegeben, insofern sie weiterhin den gemeinsamen Feind der Houthi-Rebellen bekämpfen würden. Die USA hat diese Vorhaben aktiv unterstützt.

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