Huthi-Drohnenangriff zerstört weltweit größte Ölraffinerie

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Zum wiederholten Male setzten die jemenitischen Houthi-Rebellen Drohnen gegen ihren größten Rivalen, das nördliche Nachbarland Saudi-Arabien, ein. Seit der Intervention in den jemenitischen Bürgerkrieg vor fünf Jahren gilt der Golfstaat als Drahtzieher und größter Unterstützung der jemenitischen Exilregierung unter Massoud Hadi. Aufgrund ausbleibender Erfolge verlagert sich der Konflikt nun auch immer weiter in Saudi-Arabien hinein, bereits dutzende Male wurden beispielsweise Flughäfen, Raffinerien oder Pipelines im ganzen Land durch die Angriffsdrohnen der Houthis angegriffen. Bei dem neuesten Drohnenangriff der Houthis auf das mehr als 1.000 Kilometer entfernte Erdölfeld und die dazugehörige Infrastruktur handelt es sich wohl um die bisher größte und auch erfolgreichste Operation in Saudi-Arabien, massive Schäden behindern die Erdölförderung und Weiterverarbeitung in der weltweit größten Raffinerie.

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Versprengte IS-Kämpfer sorgen im Zentrum Syriens für Terror

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IS-Kämpfer nehmen einen syrischen Soldaten nahe Palmyra gefangen

Eigentlich befindet sich die Provinz Homs seit Jahren fest unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Der östliche Teil der Provinz besteht jedoch aus der syrischen Wüste Badia al-Sham, ein unwirtlicher Ort. Die Wüste, welche die östliche Hälfte Syriens und die westliche Hälfte des Iraks miteinander vereint, ist ein idealer Rückzugsort für die versprengten Anhänger des Islamischen Staates, welche vor mindestens zwei Jahren aus der Region vertrieben wurden, seitdem aber ihre beschränkten Kräfte konsolidieren konnten und inzwischen immer wieder Überfälle auf Zivilisten und Einheiten der syrischen Armee tief im eigenem Territorium verüben. Sollte seitens der Regierung keine effektive Anti-Terror-Operation gestartet werden, könnte sich die Terroristen auf ewig in dem Gebiet festsetzen und für Angst und Schrecken sorgen.

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Türkische Soldaten in Afrin getötet

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Der kurdische Widerstand in der nun seit über einem Jahr besetzten Region Afrin im Nordwesten des Landes professionalisiert sich zunehmend und kann auf die Unterstützung verschiedener Fraktionen in Syrien setzen. Wöchentlich kommt es zu nächtlichen Überfällen auf die von der Türkei organisierten und ausgerüsteten islamistischen Milizen, welche sich unter dem Schirm der „Syrischen Nationalarmee“ organisieren. Mithilfe moderner Technik, Nachtsichtgeräten, Scharfschützen und Panzerabwehrlenkwaffen gelingt es den Kurden, in den Reihen der Islamisten tagtäglich Verluste zuzufügen, selbst die Türkei beklagt den Verlust von mehreren Soldaten in Afrin.

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Erste Türkisch-Amerikanische Patrouille in kurdischer Pufferzone

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Das amerikanische und türkische Militär begannen am Sonntag mit der erstmaligen Aufnahme von gemeinsamen Militärpatrouillen in der rund vor einem Monat vereinbarten „Pufferzone“ an der nordsyrischen Grenze. Dieses Gebiet, welches bisher unbekannte Maße besitzt aber wohl das gesamte Grenzgebiet östlich des Euphrats beinhaltet, gilt als Zugeständnis der USA an die Türkei, um eine mehrmals angedrohte Großoffensive der türkischen Streitkräfte auf die verfeindeten Kurden im Norden zu verhindern und damit die Situation zu deeskalieren. Bei den von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) stößt dieser Schritt auf Kritik und Verletzung der eigenen Souveränität, viele der wichtigsten kurdischen Städte befinden sich entlang der syrisch-türkischen Grenze.

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Huthi-Rebellen zerstören amerikanische Drohnen, beschießen saudische Flughäfen

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Den zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen aus dem Jemen gelang es in den vergangenen Wochen erneut, wichtige Schäden bei ihren Gegnern verursacht zu haben. Durch die Entwicklung von neuen Waffen gelang es den Houthis zum wiederholten Male, eine amerikanische Aufklärungsdrohne über ihr Territorium erfolgreich abgeschossen zu haben. Zudem sorgen die ständigen Raketenangriffe auf verschiedene zivile und militärische Ziele im nördlichen Nachbar Saudi-Arabien, welches auch die Führung in der Arabischen Koalition übernimmt, für große Verluste. Der Flugverkehr ist inzwischen nahezu zum Stillstand gekommen, der reiche Golfstaat scheint unfähig dazu zu sein, derartige „Guerillaangriffe“ aufzuhalten und im Jemen selber gegen die Houthis vorzudringen.

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