Islamischer Staat startet Überraschungsoffensive in syrischer Wüste

Am vergangenem Donnerstag starteten Verbände des Islamischen Staates eine breit angelegte Offensive in den zentralsyrischen Provinzen Homs und Hama, ein erstes größeres Lebenszeichen nach jahrelanger Abwesenheit in der Region. IS-Kämpfer attackierten auf einer breiten Front mehrere Dörfer, die sich unter der Kontrolle der syrischen Regierung befinden und zugleich das Randgebiet zur syrischen Wüste darstellen, welches das Rückzugsgebiet der Terrormiliz ist. Trotz der Intensität des Angriffes konnten ersten Berichten zufolge sämtliche Attacken abgewehrt werden, wobei die syrische Armee einige Verluste erlitt und der Islamische Staat mehrere Siedlungen überfallen konnte. Der IS konnte über die vergangenen Jahre hinweg neue Kraft sammeln und könnte zu einer neuen, alten Gefahr für die Anrainerstaaten werden.

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Drei Wochen Krieg im Kaukasus

Seit drei Wochen kommt es zu einem bis dato unausgesprochenen Krieg zwischen den Armeen Armeniens und Aserbaidschans um die armenische Region Bergkarabach, welche zugleich Schauplatz der schweren Gefechte ist. Mit der massiven Unterstützung der Türkei kann die Regierung in Baku deutliche Geländegewinne verzeichnen und unter hohen gegenseitigen Verlusten neue Gebiete erobern. Beide Seiten lehnen weiterhin Verhandlungen und einen diplomatischen Ausweg aus dem Konflikt ab, weswegen die zwei Länder auf internationale Unterstützung setzen. Die neuesten Entwicklungen zeigen, dass gerade der Iran zukünftig eine wichtige Rolle im Krieg spielen könnte.

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Türkei schickt neue Truppen nach Syrien

Über die vergangenen Tage konnte man ungewöhnliche Truppenmanöver entlang der gemeinsamen Grenze zwischen der Türkei und der letzten, noch von islamistischen Kräften gehaltenen Provinz Idlib im Nordwesten Syriens beobachten. Türkische Militärkonvoi überquerten die Landesgrenze in einer seit langem nicht mehr gesehenen Größe und Quantität und verstärkten somit ihre Militärbasen und Kontrollpunkte in Idlib und in der Nähe der Frontlinien, in der sich Oppositionelle und die syrische Armee gegenüberstehen. Unter den Verstärkungen befindet sich auch modernstes Equipment, aber auch Waffenlieferungen an ihre verbündeten Gruppierungen im Kampf gegen die syrische Regierung. Einigen Gerüchten zufolge könnte eine neue Militäroperation der Türkei in Aussicht stehen, die sich gegen die syrischen Streitkräfte richtet.

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Aserbaidschan macht enorme Geländegewinne in Bergkarabach

Im Kampf zwischen Armenien und Aserbaidschan um die armenische Region Bergkarabach scheint es zumindest vorerst einen Etappensieger zu geben: Allen schweren Verlusten zum Trotz konnten die aserbaidschanischen Streitkräfte mit der vielfältigen Unterstützung der Türkei und dem Einsatz syrischer Söldner weite Teile im Süden Bergkarabachs erobern, was ungefähr 15% des einstigen Territoriums ausmachen würde. Zwei Distrikte stehen größtenteils unter der Kontrolle von Baku, während es in anderen Frontabschnitten zu kaum nennenswerten Bewegungen kam. Während auf beiden Seiten die zivilen Verluste durch Bombardements und Raketenangriffe zunehmen, scheitert am Samstag der zweite Versuch einer Waffenruhe nach nur vier Minuten. Doch von nun an könnten Militäroperationen in dem Gebiet schwerer werden, die Frontlinien verschieben sich in Richtung Gebirgsterrain und der Winter naht. Der Iran könnte zukünftige eine entscheidende Rolle im Krieg spielen.

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Aserbaidschan exekutiert armenische Gefangene

Auch wenn der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach nur knapp drei Wochen andauert, sind bereits etliche Kriegsverbrechen zu vermerken. Insbesondere Aserbaidschan agiert im Gegensatz zu ihren Versprechen und öffentlichen Aussagen äußerst aggressiv und erfüllt dabei die armenischen Vorwürfe, ethnische Vertreibungen und Säuberungen als Kriegsziel zu verfolgen. In der Liste von Kriegsverbrechen reiht sich nun auch die Exekution armenischer Kämpfer ein, die kurz nach ihrer Gefangennahme ermordet wurden. Woanders gibt es sogar Berichte darüber, dass Armenier in islamistischer Manier geköpft werden. Während der Rest der Welt schweigt, kann Aserbaidschan auf die kategorische Unterstützung der Türkei in ihrem Kriegsvorhaben setzen.

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Kämpfe um Bergkarabach gehen weiter

Unermüdlich kommt es in der armenischen Region Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan zu schweren Gefechten, die inzwischen zu Hunderten Toten und enormer Zerstörung auf beiden Seiten geführt haben. Während das aserbaidschanische Militär und die armenische Regierung neue Erfolge vermelden, kommt es zu immer stärkeren Übergriffen auf das armenische Territorium, welches bisher weitgehend außen vor war. Sollten die Angriffe auf Armenien zunehmen, könnte das den Bündnisfall mit Russland auslösen, welche zwei Militärbasen in dem Kaukasusstaat besitzen, während die Türkei ihre Unterstützung für Aserbaidschan verstärken könnte. Die Aussicht auf Frieden ist trotz diplomatischer Bemühungen kaum existent.

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Der Kampf um Hadrut

Wenige Tage nach bilateralen Gesprächen zwischen Armenien und Aserbaidschan und einer daraus resultierenden Waffenruhe ist klar: Die Kämpfe um die Region Bergkarabach gehen ohne Unterbrechung weiter. Gerade im Süden der sogenannten „Republik Artsach“ können aserbaidschanische Streitkräfte durchaus Erfolge vorweisen und dutzende, vorab verlassene oder zerstörte Dörfer erobern. Nun stehen sie vor den Toren der Stadt Hadrut, welche seit mehreren Tagen hart umkämpft und Schauplatz der wohl bisher brutalsten Gefechte zwischen den beiden Seiten ist. Bisher gelingt den Armeniern eine erfolgreiche Verteidigung, dennoch müssen sie dabei auch schwere Verluste erleiden. Dabei könnte die Türkei eine wichtige Rolle spielen.

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Von Waffenruhe keine Spur

Eigentlich sollte ab Samstag eine Waffenruhe in der zwischen Armenien und Aserbaidschan umkämpften Region Bergkarabach herrschen. Stattdessen wird der Krieg weitergeführt, nicht mal wenige Minuten lang herrschte Frieden. Die als „humanitäre und temporäre“ beschriebene und von Russland in zähen Verhandlungen ausgelotete Waffenruhe ist zum Fiasko geworden, die beiden Kriegsparteien werfen sich nun gegenseitig vor, Aggressionen und Angriffe auf den jeweils Anderen durchgeführt zu haben. Insbesondere Aserbaidschan tut sich mit einer kriegslüsternen Rhetorik hervor, die jegliche Bombardements innerhalb der eigentlichen Waffenruhe als „präventive Maßnahmen gegen armenische Angriffe“ beschreibt und legitimiert. Parallel dazu versuchen sie weiterhin, Gebiete in Bergkarabach zu erobern und bombardieren Städte der Region. Ein Frieden scheint ferner denn je.

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Aserbaidschan bombardiert Kathedrale mehrmals

Unnachgiebig geht der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan im Kampf um die zu Baku gehörende aber faktisch armenische Region Bergkarabach in die zweite Woche. Innerhalb kürzester Zeit wurden Hunderte Soldaten auf beiden Seiten getötet, während Zivilisten immer öfter Opfer werden. Diese Verrohung, welche in anderen Konflikten mehrere Jahre dauerte, fand ihren neuesten Zenit am Donnerstag, als aserbaidschanische Kräfte die wichtigste Kathedrale der Region beschossen und dabei mehrere Einwohner und Journalisten verletzten. Die Türkei scheint sich derweil weiter in den Konflikt zu involvieren, zuletzt veröffentlichte Satellitenbilder zeigen mehrere türkische Kampfjets in Aserbaidschan, die möglicherweise auch die Kirche bombardierten.

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Aserbaidschan rückt im Süden Bergkarabachs vor

Im Kampf um die autonome und armenische Region Bergkarabach kommt es zwischen Armenien und Aserbaidschan zu ersten territorialen Veränderungen. Im Süden Karabachs konnten aserbaidschanische Truppen im Verlaufe der letzten Tage fast 20 Kilometer weit vordringen und damit mehrere verlassene Dörfer erobern, während Armenien und Bergkarabach dem Gegner schwere Verluste zufügen und in den anderen Teilen der Region den Angriffswellen standhalten können. Mit der Unterstützung der Türkei zerstört Aserbaidschan zunehmend die Hauptstadt Bergkarabachs, während es Gerüchte über einen möglichen Einsatz russischer Privatsöldner für Armenien gibt.

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Der Krieg kommt in die Städte

Seit über einer Woche kommt es zum Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Kontrolle der autonomen, armenischen Region Bergkarabach, welche im Südwesten Aserbaidschans liegt. Seit Jahrzehnten war dieser Konflikt nicht mehr von einer derartigen Intensität geprägt, wie man ihn heute erlebt: Hunderte Tote auf beiden Seiten, selbst vor dem Einsatz schwerer Waffen wie ballistischen Raketen macht man inzwischen keinen Halt mehr. Insbesondere die karabachische Hauptstadt Stepanakart ist tagtäglichen Bombardements ausgesetzt, zu jeder Zeit regnen Raketen oder international geächtete Streumunition auf die Stadt nieder, während nicht mehr zwischen Militärs und Zivilisten unterschieden wird. Dieses Schicksal könnten in den kommenden Tagen armenische Städte teilen, wenn man den Drohgebärden Aserbaidschans glauben mag.

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Türkische Soldaten kämpfen für Aserbaidschan

Seit einer Wochen dauern die Auseinandersetzungen zwischen Armenien bzw. der autonomen Region Bergkarabach und Aserbaidschan an, nachdem Letztere eine groß angelegte, mit türkischer Unterstützung geplante und von syrischen Söldnern verstärkte Offensive gestartet haben. Bisher gibt es keine Zeichen für ein Abklingen der Kämpfe, auch weiterhin sind die Frontlinien von brutalen Gefechten geprägt, während Aserbaidschan von den ersten territorialen Gewinnen berichtet. Baku attackiert die Hauptstadt der autonomen Region inzwischen tagtäglich mit Artillerie, Raketen und international geächteter Streumunition, die bereits zu mehreren getöteten Zivilisten geführt hat, während Tausende Menschen fliehen. Während die Präsenz syrischer Söldner inzwischen sicher belegt ist, tauchen nun neue Beweise auf: Sind türkische Soldaten aktiv am Kampf gegen Armenien beteiligt?

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Aserbaidschanischer Angriff auf armenische Hauptstadt

Der Einsatz von Drohnen auf Seiten Aserbaidschans könnte sich als großer Gamechanger erweisen

Im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien dreht sich die Eskalationsspirale immer weiter. Wie das armenische Verteidigungsministerium meldet, wurde in der vergangenen Nacht die armenische Hauptstadt Jerewan direkt attackiert, welches somit seit fast 30 Jahren wieder Ziel aserbaidschanischer Angriffe wurde. Demnach wurden vier Drohnen eingesetzt, die von der armenischen Luftabwehr erfolgreich zerstört wurden, bevor sie ihr Ziel erreichen konnten. Nicht nur in Jerewan, auch andere Gebiete Armeniens werden inzwischen immer wieder öfters das Ziel von Drohnen- und Raketenangriffen, was Ausdruck einer ausufernden Militäroperation Aserbaidschans ist. Dass nun Jerewan Ziel derartiger Aggressionen wurde, könnte nun das Militärbündnis mit Russland auslösen, welches eine eigene Militärbasis in der Nähe der Hauptstadt unterhält.

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Hunderte Tote im Krieg zwischen Armenien & Aserbaidschan

Schon seit drei Tagen stehen sich armenische und aserbaidschanische Truppen in der Region von Bergkarabach gegenüber, ohne eine Aussicht auf Ruhe oder Frieden. Unentwegt hört man über den Verteidigungsstellungen der armenischen und karabachischen Streitkräfte das Summen der dutzenden Drohnen, die sich bisher als die tödlichste und effektivste Waffe des aserbaidschanischen Arsenal herausstellen, während Positionen in Aserbaidschan immer wieder von den Artilleriesalven Armeniens heimgesucht werden. Trotz schwerer Verluste auf beiden Seiten scheint Armenien und Bergkarabach bisher die Oberhand zu haben und ihr Territorium erfolgreich verteidigen zu können, obwohl Aserbaidschan zu immer schwereren Waffen greift, zuletzt zu den scheinbar unaufhaltsamen Kamikaze-Drohnen, die sogar tief in das armenische Gebiet eindringen. Während die Türkei angeblich einen Kampfjet zerstört, kommt es an der iranischen Grenze zu Spannungen.

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Sind syrische Söldner für die Türkei in Aserbaidschan?

Der Einsatz syrischer Söldner zur Durchsetzung türkischer Interessen in Konfliktherden ist kein offenes Geheimnis, die Türkei setzte in Libyen rigoros Tausende Syrer bei der erfolgreichen Verteidigung der Hauptstadt Tripolis gegen die ostlibysche Parallelregierung ein. Nun werden Tag für Tag die Stimmen und Beweise lauter, die den Einsatz derartiger Kämpfer auch in Aserbaidschan belegen, einige davon bevor die ersten Kämpfe zwischen Bergkarabach bzw. Armenien und Baku ausbrachen. Der Einsatz von Syrern würde den Konflikt nicht nur weiter in eine internationale Dimension, an dessen Spitze die Türkei zunehmend gegen Armenien interveniert, eskalieren lassen, sondern auch an dunkle Verbrechen des letzten großen Krieges um Bergkarabach erinnern, wo sich verschiedene islamistische Organisationen dem Kampf gegen Armenien anschlossen.

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