Video vom IS-Kalifen al-Baghdadi veröffentlicht

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Heute veröffentlichte die offizielle Nachrichtenagentur al-Furqan des Islamischen Staates ein Video, welches eine scheinbar aktuelle, 18-minütige Rede des Anführers des Islamischen Staates, dem selbsternannten Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi, enthält. Darin betont er den Kampfgeist der eigenen Dschihadisten und den Willen, nicht zu kapitulieren. Das Wiederauftauchen nach fünf Jahren zerstreut die immer wieder auftauchenden Meldungen vom Tode al-Baghdadis und wirft vor allem die Frage auf, wo er sich derzeit befindet. Die Gerüchte dazu reichen von der syrischen Wüste in der Provinz Homs bis nach Pakistan. In dem Video

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Islamisten setzen Drohnen & Raketen gegen russische Basis in Latakia ein

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Kämpfer von Tahrir al-Sham bereiten sich auf die Erstürmung einer Armeeposition in Aleppo vor, ein weiterer Versuch die derzeitige Waffenruhe zu untergraben

Zum wiederholten Male attackierten Islamisten mithilfe von Drohnen und Raketen den russisch-syrischen Luftwaffenstützpunkt al-Hmeimin nahe der Küstenstadt Latakia. Die von ihrer letzten, noch von der Opposition kontrollierten Provinz Idlib aus gestarteten Waffen konnten jedoch vor ihrer Ankunft erfolgreich von russischer und syrischer Luftabwehr vernichtet werden, wie mehrere Videos von der vergangenen Nacht beweisen. Es handelt sich erneut um den Versuch der Islamisten, die derzeitige Waffenruhe in der Region zu eliminieren und zugleich auch auf die andauernden Luftschläge der russischen und syrischen Luftwaffe auf Idlib zu reagieren. Beide Länder reagierten auf den Drohneneinsatz wiederum mit vermehrten Gegenbeschuss und Luftoperationen.

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Kämpfe in Tripolis: Kein Ende in Sicht

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Seit drei Wochen kommt es nahe der libyschen Hauptstadt zu den heftigsten Gefechten die das geteilte Land seit Jahren gesehen hat, nachdem die „Libysche Nationalarmee“ (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung und dem General Khalifa Haftar eine groß angelegte Offensive auf Tripolis startete, welches derzeit von den verschiedenen Milizen unter dem Schirm der „Einheitsregierung“ (GNA) kontrolliert wird. Während die Offensive sich zunehmend festfährt und beide Seiten keine entscheidenden Erfolge verzeichnen können, steigen die Beschuldigungen vom Einsatz ausländischer Kämpfer und der internationalen Finanzierung, unter anderem sollen auch amerikanische Spezialeinheiten vor Ort aktiv sein. Der derzeitige Konflikte wird noch Monate dauern, bis ihn eine Seite für sich entscheiden könnte oder der Status Quo durch eine Waffenruhe verfestigt wird.

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Islamischer Staat expandiert in den Kongo

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Der Islamische Staat verkündete durch die eigene Nachrichtenagentur AMAQ erstmals Operationen in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika. Demnach überfielen IS-Kämpfer nahe der Landesgrenze zu Uganda einen Militärkonvoi der kongolesischen Armee und töteten dabei acht Soldaten. Diese Expansion wird vor allem vom Islamischen Staat in Kenia mithilfe von Mittelsmännern und Finanziers unterstützt, nachdem sich die wichtigste lokale Islamistengruppierung immer weiter dem IS annähert, der Terrormiliz aber noch nicht offiziell die Treue schwor. Dass man sich nun auf diese Organisation bezieht ist auch der Versuch, trotz der Niederlagen im Nahen Osten weiterhin international als relevant zu erscheinen.

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Erfolgreiche Gegenoffensiven der Einheitsregierung bei Tripolis

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Vor fast drei Wochen startete die sogenannte „Libysche Nationalarmee“ (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung unter dem General Khalifa Haftar eine groß angelegte Offensive auf die libysche Haupststadt Tripolis, welche sich unter der Kontrolle der Einheitsregierung und ihrer alliierten Milizen befindet. Unbeirrt weiter kommt es zu Gefechten im Süden der Großstadt Tripolis, wo die Einheitsregierung in den letzten Tagen erfolgreiche Gegenoffensiven unternahm und viele Gebiete rundum den Internationalen Flughafen von Tripolis wiedererobern konnte. Die derzeitigen Geschehnisse scheinen sich zu einer Patt-Situation zu entwickeln, an dessen Ende eine weitere Eskalation der Kriegshandlungen stehen könnte.

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Houthis schießen chinesische Drohne ab

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Die schiitisch-zaidischen Houthi-Rebellen aus dem Jemen konnten in den vergangenen Tagen eine große Aufklärungsdrohne chinesischer Produktion erfolgreich zerstören, nachdem sie über der nordjemenitischen Provinz Saada gesichtet wurde. Die von den Golfstaaten operierte Drohne soll bereits öfters gesichtet worden sein. Es handelt sich insgesamt um die dritte Aufklärungsdrohne, die die Houthis und ihre Verbündeten in letzterer Zeit zerstören konnten, nachdem zuletzt im März eine amerikanische Predator-Drohne abgeschossen werden konnte. Parallel dazu verkündete man die Entwicklung einer neuen Ballistikrakete, welche bereits mehrmals eingesetzt wurde und sich als äußerst effektiv beweist.

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Islamischer Staat erobert Oase in Syrien

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Erneut beweist der Islamische Staat seine weiterhin hohe Präsenz in Teilen der syrischen Wüste: In den vergangenen Tagen konnten Verbände der Terrormiliz Dutzende Kämpfer einer regierungstreuen Miliz in einer Oase nördlich von Palmyra belagern und teilweise töten. Erst zwei Tage später konnte man mithilfe von Verstärkungen den Belagerungsring aufbrechen und die restlichen Soldaten befreien. Das Ergebnis: 14 getötete Kämpfer und mehrere zerstörte Fahrzeuge auf der Seite der syrischen Regierung, seit Monaten der bisher schwerste Verlust im Kampf gegen den Islamischen Staat und der Beweis, welche Gefahr weiterhin von einer Guerillamiliz in dem vom Krieg geplagten Land ausgeht.

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Zunahme von Angriffen in Idlib

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Seit einer Woche nimmt die Anzahl der Artillerie- und Luftangriffe von Seiten der Syrisch-Arabischen Armee und Russlands über der letzte, noch von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib erheblich zu, obwohl die Türkei, Russland und der Iran im letztem Jahr eine Waffenruhe für die Region ausgehandelt haben. Auf die inzwischen tagtäglich vorkommenden Bombardements reagieren die Islamisten mit dem eigenen Beschuss, beide Seite vermelden mehrere Tote und getötete Zivilisten. Die erhebliche Zunahme von Angriffen seitens der Armee deuten auf eine möglicherweise bevorstehende Militäroperation in Idlib hin, die den derzeit bröckelten Frieden im Lande endgültig beseitigen würde.

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Islamischer Staat herrscht über die Wüste

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Immer mehr Soldaten der syrischen Armee und alliierter Milizen werden auf ihrer Reise durch die syrische Wüste in die ostsyrische Provinz Deir ez-Zor entführt oder ermordet, immer wieder ist die einzige Versorgungsstraße Überfällen von vereinzelten Einheiten des Islamischen Staates ausgesetzt, die in der Region relativ unbeschwert operieren können. Dutzende Tote beklagen Armee und Milizen in den eigenen Reihen, besonders Militärkonvois werden über Nacht oder durch Sprengstoffvorrichtungen (IEDs) zerstört, vor drei Wochen wurden dadurch sogar drei russische Soldaten getötet. Bisher scheint keine Lösung für das immer größer werdende Problem gefunden zu sein und der IS kann somit ungestört jenen Taktiken nachgehen, die ihn groß machten.

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Über 100 Tote seit Ausbruch der Kämpfe um Tripolis

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Unverändert dauern die Gefechte zwischen der „Libyschen Nationalarmee“ (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung und den verschiedenen, miteinander kooperierenden Milizen der sogenannten „Einheitsregierung“ rundum der libyschen Hauptstadt Tripolis an. In den vergangenen Tagen konsolidierten beide Fraktionen ihre Streitkräfte, die Frontlinien stabilisieren sich zunehmend. Von den anfänglichen Erfolgen der LNA wurden und werden Viele revidiert, ein schneller Sieg scheint inzwischen unmöglich zu werden. Als Reaktion darauf fliegt die Luftwaffe der LNA zunehmend Angriffe auf Ziele in Tripolis, die Anzahl an getöteten Menschen steigt auf über 100. Wie sich die Situation weiterentwickeln könnte, ist unklar.

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Israelischer Raketenangriff auf Ausbildungsstätte der syrischen Armee

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Syrische Luftabwehr über Damaskus

In der vergangenen Nacht flog Israel erneut einen Angriff auf Institutionen der Syrisch-Arabischen Armee in der zentralsyrischen Provinz Hama, wo sich mehrere Waffenfabriken und Forschungsstationen befinden. Angeblich wurde die Stadt Masayaf bombardiert, wo sich eine Ausbildungsstätte des syrischen Verteidigungsministerium befindet. Dabei wurden insgesamt sechs Personen verletzt, die Hälfte davon Soldaten. Zwar wurde die syrische Luftabwehr während der Bombardements aktiviert, jedoch ist der Erfolg von diesen Abwehrversuchen unbekannt. Laut der syrischen Nachrichtenagentur SANA wurden ein Großteil der feindlichen Ziele erfolgreich zerstört. Besonders war der direkte Angriff auf die syrische Armee, ansonsten gelten israelische Luftangriffe der Hisbollah oder den iranischen Revolutionsgarden.

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Flugzeug über Tripolis abgeschossen

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Einheiten der LNA betreten das Militärgelände der 3. Brigade, südlich von Tripolis

Im Süden der libyschen Hauptstadt Tripolis dauern die Gefechte zwischen der Libyschen Nationalarmee (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung und verschiedenen, der Einheitsregierung unterstehenden Milizen, weiter an. Nachdem die Einheitsregierung zunächst eine erfolgreiche Gegenoffensive starten und mehrere Gebiete wiedergewinnen konnte, stabilisierten sich die Frontlinien wieder. Die LNA konnte zeitweise neue Gebiete gewinnen, darunter auch die ersten Außenbezirke von Tripolis, welche jedoch nach mehrstündigen Gefechten wieder aufgegeben werden mussten. Die immer weiter eskalierende Gewaltspirale findet auch im Abschuss eines Kampfflugzeuges der Einheitsregierung Ausdruck, die Aussicht auf eine Waffenruhe oder Frieden schwindet.

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Einheitsregierung startet Gegenoffensive

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Eingang des von der Einheitsregierung wiedereroberten Flughafens von Tripolis

Unverändert dauern die immer intensiver werdenden Gefechte in und um der libyschen Hauptstadt Tripolis zwischen der Libyschen Nationalarmee (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung und den verschiedenen, der westlibyschen Einheitsregierung angehörigen Milizen an. Die unter dem Namen „Vulkan des Zorns“ andauernde Gegenoffensive der Einheitsregierung trägt inzwischen Früchte, nach wenigen Tagen konnten viele Territorien um Tripolis wiedererobert werden, darunter der Internationale Flughafen der Großstadt. Damit ist ein absehbares Ende der derzeitigen Gewalteskalation nicht in Sicht, beide Seiten verlegen vermehrt Truppen und schwere Waffen an die Frontlinien in der Hoffnung, den jeweiligen Durchbruch erringen zu können.

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„Libysche Nationalarmee“ erobert Flughafen der Hauptstadt

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Soldaten der Libyschen Nationalarmee am Eingang des Internationalen Flugahfens von Tripolis

Die „Libysche Nationalarmee“ (LNA) unter der Führung der ostlibyschen Tobruk-Regierung und ihres Generals Khalifa Haftar stößt in der Umgebung der libyschen Hauptstadt Tripolis weiter vor, welche sich unter der Kontrolle verschiedener Milizen und der Einheitsregierung befindet. In nur drei Tagen konnte die Armee ohne bisher erwähnenswertem Widerstand mehrere Kilometer vorrücken und unter anderem dem Internationalen Flughafen im Süden der Großstadt erobern. Trotz den größtenteils ausbleibenden Gefechten bisher, befinden sich beide Seiten auf Konfrontationskurs und mobilisieren immer mehr Kräfte an die jeweiligen Frontlinien. Die USA evakuiert derweil ihr Personal aus der Stadt.

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Ostlibyen startet neue Offensive auf Tripolis

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Libyen steht kurz vor der Wiedervereinigung unter militärischen Hand: Die ostlibysche Regierung unter der faktischen Führung des Generals und Anführer der „Libyschen Nationalarmee“ (LNA) Khalifa Haftar kündigte den „Marsch auf Tripolis“ an, die eigentliche Hauptstadt des Landes, welche jedoch von der rivalisierenden Einheitsregierung des Präsidenten Fajis Sarraj kontrolliert wird. Nachdem die ostlibysche Tobruk-Regierung ihre Machtposition konsolidieren und ihren Einflussbereich durch militärische Offensive in Südlibyen, gegen Islamisten in Dernah und Benghazi ausweiten konnte, rückt nun Eines der letzten großen Gebiete unter feindlicher Kontrolle ins Visier. Trotz der weitgehenden Kontrolle der LNA über Libyen handelt es sich bei der hauptsächlich von der USA, UN und Italien unterstützten Einheitsregierung um einen fähigen Kontrahenten, welches über ein kleines, aber wirtschaftlich starkes und bevölkerungsreiches Region im Nordwesten des Landes regiert.

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