Türkische Armee gewinnt militärisch gegen die Kurden in Afrin die Oberhand

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Seit über einem Monat dauert nun die türkische Operation „Olivenzweig“ in Syrien an, wo die türkische Armee mit verbündeten Oppositionsgruppen (TFSA) gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bzw. amerikanisch unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) vorgeht und dabei versucht, die Kurden aus der syrisch-türkischen Grenzregion zu vertreiben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und erheblichen Widerstand der Kurden scheinen nun die türkischen Streitkräfte die Oberhand zu gewinnen und konnten unter minimalen Verlusten innerhalb eines kurzen Zeitraumes bedeutende Erfolge erzielen.

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Islamischer Staat siegt in Damaskus und Deir ez-Zor

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Zum Ende des Jahres 2017 konnte der Islamische Staat erfolgreich in seinen „Kerngebieten“ in Syrien und dem Irak bekämpft und fast vollständig besiegt werden, nur noch wenige Enklaven kann der IS vor den verschiedensten Kriegsparteien schützen. Von diesen aus starteten die Islamisten nun vermehrt Angriffe und können dabei gar einige Erfolge erzielen. In Damaskus konnte er mehrere Bezirke von der islamistischen Opposition erobern, während der Islamische Staat in der syrischen Wüste den von den USA unterstützen Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) enorme Verluste zufügen und eine Offensive abwehren konnte. Dabei setzt die Terrormiliz auf den Fanatismus der inzwischen eher dem Volkssturm ähnelnden Streitkräfte und dem Einsatz eher unkonventioneller Taktiken, beispielsweise dem erstmaligen Einsatz von Frauen.

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Türkei gegen die Kurden in Afrin auf dem Vormarsch

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Neue türkische Fahrzeuge warten an der Landesgrenze für den Einsatz in Operation „Olivenzweig“

Seit über einer Woche dauert nun die türkische Operation „Olivenzweig“ in Syrien an, wo die türkische Armee mit verbündeten Oppositionsgruppen (TFSA) gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bzw. amerikanisch unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) vorgeht und dabei versucht, die Kurden aus der syrisch-türkischen Grenzregion zu vertreiben. Nach fast einem Monat gewinnt die Offensive an Momentum, nachdem sie in den ersten Wochen geradezu wie ein militärisches Fiasko für die Türkei wirkte. Langzeittrends sind aber davon noch nicht ablesbar, die Kurden können weiterhin auf die Unterstützung der syrischen Regierung zählen.

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Eliteeinheiten nach Ost-Ghouta verlegt

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Die offensive Eliteeinheit der „Tiger Forces“ unter dem berühmten Suheil al-Hassan wurden aus der nordsyrischen Provinz Idlib nach Ost-Ghouta östlich von der Hauptstadt Damaskus bzw. in Rif Dimashq verlegt. Diese Planänderung ist ein ganz klarer Indikator für eine groß angelegte Offensive auf Ost-Ghouta, Eine der letzten großen Bastionen der Opposition. Ost-Ghouta besteht teils aus Damaszener Vierteln, großen Städten und landwirtschaftlichen Gebieten. Seit Anbeginn des Konfliktes konnte die Opposition Ost-Ghouta halten und teilweise auch expandieren, musste aber 2016 viele Gebietsverluste hinnehmen.

In diesem und letztem Jahr startete die Armee mit großen Truppenkontingenten und den „Republikanischen Garden“ mehrere größere Operationen, um Damaszener Viertel wie Ayn Terma und Irbeen zu erobern, konnten aber nur einige hundert Meter vordringen und dabei enorme Verluste erleiden. Der urbane Häuserkampf ist für beide Seiten besonders verlustreich, besonders konnte die Opposition sieben Jahre lang Verteidigungspositionen errichten, besonders gefürchtet sind die komplexen Tunnelsysteme (teilweise können dadurch sogar Autos und Panzer transportiert werden) und die Tunnelbomben, die immer wieder zu großen Verlusten bei der Armee führen. Neben der starken Verteidigung besitzen die Aufständischen in Ost-Ghouta ebenfalls über den Vorteil, dass in der Vergangenheit viele korrupte Armeeoffiziere die Stellungen um Ghouta übernahmen und es zu einem regen Schmuggel an allerlei Waren kam.

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Ost-Ghouta

Schätzungsweise 200.000 bis 400.000 Zivilisten sollen sich in dem dicht bebautem Gebiet aufhalten, die löchrige Belagerung der Armee (mit der Ausnahme von einigen UN-Hilfslieferungen) setzte der Bevölkerung zu, Grundnahrungsmittel sind teilweise rar. Die Bevölkerung in Damaskus ist hingegen immer wieder Mörserangriffen ausgesetzt, die von den Oppositionsparteien abgefeuert werden. Denn Diese besteht aus den Gruppierungen Jaish al-Islam, Ahrar al-Sham, Faylaq al-Rahman und Tahrir al-Sham, allesamt mit einem islamistischen Hintergrund. In der Vergangenheit beispielsweise sperrten sie gefangen genommene Alawiten in Käfige, paradierten sie und stellten sie als menschliche Schutzschilde vor Luftschlägen auf Dächer.

Insgesamt wird es sich bei Ost-Ghouta für die sonst sieg- und erfolgreichen „Tiger Forces“ um eine sehr schwere Aufgabe handeln, sie haben es mit einem perfekt vorbereiteten Gegner zu tun welcher in der Vergangenheit Angriff auf Angriff erfolgreich abwehren und teilweise sogar neue Gebiete (z.B. bei Harasta und der dazugehörigen Militärbasis) erobern konnte.

Iranische Unterstützung für die Kurden in Afrin?

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Neu ausgebildete Kämpfer der syrischen „Hamza Brigade“ begeben sich unter türkischer Flagge nach Afrin

Seit über einer Woche dauert nun die türkische Operation „Olivenzweig“ in Syrien an, wo die türkische Armee mit verbündeten Oppositionsgruppen (TFSA) gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bzw. amerikanisch unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) vorgeht und dabei versucht, die Kurden aus der syrisch-türkischen Grenzregion zu vertreiben. Trotz ihrer bisher größten Verluste an einem Tag konnten die türkischen Streitkräfte viele Dörfer erobern und die erste Stadt in Afrin bedrohen. Derweil scheinen nun schiitische Milizen mit iranischen Waffen auf dem Boden präsent zu sein und die Kurden in ihrem Verteidigungskampf zu unterstützen.

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Kämpfe zwischen USA und syrischer Armee werfen Fragen auf

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Beerdigung von christlichen Kämpfern der „ISIS Hunter“ in ihren Heimatorten

In der Nacht vom 8. Februar kam es zu Gefechten zwischen Milizen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), amerikanische Militäreinheiten  und regierungsunterstützenden Milizen im nordöstlichen Euphrat-Tal in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor. Bei diesen Artillerie- und Luftangriffen soll es sich dem Pentagon zufolge um „Verteidigungsschläge“ gehandelt haben, da syrische Truppen sich in einer Offensive auf das Territorium der SDF begeben haben. Die Gefechte sollen in der Ortschaft Kusham bei den Conoco-Erdgasfeldern stattgefunden haben, die zum Tode von mehr als hundert Kämpfern geführt haben sollen. Wieso aber soll die syrische Armee isoliert einen Vorstoß auf die SDF gestartet haben? Gab es geheime Verhandlungen, die gegen die Interesse der USA gehandelt haben und sie dementsprechend intervenierten?

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Syrien zerstört israelischen Kampfjet | Israel bombardiert daraufhin Dutzende Orte

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Überreste des F16-Kampfjets

Die israelischen Luftstreitkräfte bombardierten ein Dutzend Ortschaften in Syrien, wie israelische und syrische Medien vermelden. Hierbei handelt es sich um den Abschuss eines israelischen Kampfjets des Typs F-16, welcher in den frühen Morgenstunden Ziele auf syrischem Territorium attackierte und dabei den Luftraum betrat. Durch den Einsatz der Luftabwehr kam es aber zum Crash, wobei der Jet in Nordisrael abstürzte, die zwei Piloten wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die darauf folgenden Luftangriffe fanden nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums auf „militärische Ziele Syriens und des Irans“ statt, vor allem Militärstützpunkte bei der Hauptstadt Damaskus waren Angriffen ausgesetzt. Aber auch die Tiyas-Luftwaffenbasis bei Palmyra wurde bombardiert.