Erste Gefechte in Südsyrien

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Pick-Up der extremistischen Tahrir al-Sham beschießt Verteidigungspositionen der syrischen Armee

Verschiedene Einheiten der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und syrische Milizen starteten scheinbar erste Angriffe im Süden des Landes. Diese Vorstöße sind Bestandteil einer seit Monaten geplanten und vorbereiteten Großoffensive unter dem Kommando der syrischen Regierung mit dem Ziel, den gesamten Süden wieder zu erobern und dabei eine Landverbindung mit Jordanien aufzubauen. Neben den „Vorabbeschuss“ durch syrische und russische Luftschläge und Artillerieangriffe zur Vorbereitung einer Operation in den Provinzen Da’ara, Quneitra und Suweida sollen auch im sogenannten „Todesdreieck“ derzeit intensive Gefechte zwischen Armee und syrischer Opposition andauern. Bisher sollen die syrischen Streitkräfte in mehreren Gebieten vorgerückt sein.

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Türkische Armee besetzt neue Gebiete von den Kurden

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Ein türkischer Militärkonvoi betrat im Norden Syriens die Region von Manbij, eine kurdisch-arabische Stadt, welches sich unter der Kontrolle der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) befindet. Montag Nachmittag überquerte der aus mehreren Panzerfahrzeugen bestehende Konvoi die türkisch-syrische Grenze in Jarablus und daraufhin den Sinjur-Fluss, der zwischen der Türkei und den SDF als „natürliche Grenze“ funktionierte. Dieses Ereignis ist das Ergebnis von intensiven Verhandlungen zwischen der USA und der Türkei, nachdem das Nachbarland schon seit der Eroberung Manbijs vom Islamischen Staat die Präsenz von kurdischen YPG-Kämpfern westlich des Euphrats und in der Region kritisierten. Dadurch konnte zwar ein potentieller Konfliktherd gelöst werden, jedoch wurde diese Entscheidung über den Kopf der SDF hinweg geschlossen und öffnet nur neues Konfliktpotential für die einst engen Verbündeten. Nutznießer der Situation sind dabei die Türkei und die syrische Regierung.

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Großer IS-Angriff auf syrisch-irakische Grenzstadt zurückgeschlagen

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Die Syrisch-Arabische Armee und verbündete Milizen konnten einen Angriff auf die Stadt Abu an der syrisch-irakischen Grenze im Euphrat-Tal aufhalten, nachdem für mehrere Stunden intensive Gefechte andauerten. Der Islamische Staat griff von mehreren Fronten aus die einst 50. Einwohner zählende Stadt an und konnte sogar für einige Zeit umliegende Gebiete erobern und halten, mussten sich jedoch am Ende durch syrische Luftschläge und dem Erreichen neuer Verstärkungen zurückziehen und aufgeben. In den letzten Wochen vermehrten sich die Angriffe und Überfälle des IS auf die syrische Regierung in der Region, dieser Vorfall stellt bisher den schwersten dar.

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Armee beginnt neue Wüstenoffensive gegen den Islamischen Staat

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In den Wüstengebieten im Osten der südsyrischen Provinz Suweida startete die Syrisch-Arabische Armee eine neue Säuberungsoperation gegen den Islamischen Staat, der in Folge der Evakuierung aus der syrischen Hauptstadt Damaskus dorthin gebracht wurde. Vor Ort startete der IS ständige Überfälle auf umliegende Gebiete, vor allem auf die drusischen Dörfer in Suweida. Trotz erster Verluste gibt es auch erste Erfolge zu verzeichnen und wichtigen Boden gewinnen.

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Wie eine Stadt das Bündnis zwischen Kurden und USA zerstören könnte

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Türkischen Berichten zufolge konnte sich die türkische Regierung und die USA auf eine Vereinbarung bezüglich der nordsyrischen Stadt Manbij einigen, die seit der Eroberung 2016 vom Islamischen Staat unter der Kontrolle des arabisch-kurdischen Milizenbündnisses der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) steht, wobei das kurdische Segment der Volksverteidigungseinheiten (YPG) immer wieder der Stein des Anstoßes für Konflikte zwischen der SDF bzw. USA und der Türkei ist. In diesen neuen Verhandlungen soll man sich angeblich auf den Abzug der letzten verbliebenen YPG-Kämpfer und Mitglieder einigen, wofür hingegen andere Verbände der SDF die Region übernehmen werden. Damit erreicht die Türkei ein Ziel, welches sie bereits vor zwei Jahren forderten und nun triumphal hervorgehen. Währenddessen nährt sich scheinbar der Unmut der Kurden gegenüber der USA und versuchen inzwischen, intensivere Beziehungen mit der syrischen Regierung einzugehen. Trotzdem kommt es weiterhin zu Protesten in der Stadt, die zurzeit den Konflikt zwischen mehreren Seiten anheizt.

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Anschlag auf amerikanisch-französischen Militärstützpunkt in Nordsyrien

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US-Soldaten überwachen Positionen der türkischen Armee nördlich von Manbij

Bei einer Explosion nahe einem amerikanischen Militärstützpunkt kam nach bisherigen Berichten eine Person ums Leben. Dieser Mitarbeiter wurde angeblich durch eine improvisierte Sprengstoffvorrichtung (IED) getötet, die bei Kontakt explodiert. Bisher ist nicht die genaue Ursache geklärt, weshalb es zu dieser Explosion gekommen ist. Während das amerikanische Verteidigungsministerium nur von der „Detonation eines Munitionslagers“ berichtet, bekennt sich eine mit der syrischen Regierung verbündeten Guerilla-Miliz zu dem Angriff, die das Ziel verfolgt, „amerikanische, französische und grundsätzlich ausländische Invasoren“ zu vertreiben.

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Armee schlägt mehrere IS-Angriffe im Osten zurück

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In den vergangenen Tagen startete der Islamische Staat mehrere Angriffe auf verschiedene Positionen der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Milizen in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor. Die Terrormiliz nutzt die syrische Wüste immer wieder als Rückzugsgebiet, um von dort aus neue Angriffe zu starten und dabei mehrere Soldaten zu töten und/oder Straßen und Zivilisten zu überfallen. Auch wenn sie erfolgreich zurückgeschlagen werden konnten offenbaren sie die bisher noch nicht gelöste Problematik von der Präsenz des IS im Osten, die mehrere Städte, den Irak und wichtige Straßen dadurch bedrohen.

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