Syrische Armee kontrolliert Südsyrien vollständig, IS vernichtet

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In den südsyrischen Provinzen Dara’a und Quneitra ist nach über einem Monat ein Abschluss der derzeit anlaufenden Großoffensive der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Milizen in Sicht, nachdem die vereinten Streitkräfte mit der Unterstützung ehemaliger Rebellen den Islamischen Staat vollständig aus dem Yarmouk-Tal in der südwestlichsten Ecke des Landes vertreiben konnte. Damit wäre auch die „Operation Basalt“ beendet, die die Wiedereroberung Südsyriens vom IS und oppositioneller Kräfte vorsah. Die Region befindet sich somit zu 100% unter der Kontrolle der syrischen Regierung, die Opposition kontrolliert neben kleinen Wüstengebieten beim irakisch-syrischen Grenzübergang al-Tanf lediglich die Provinz Idlib.

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Syrische Armee geht gegen den Islamischen Staat in Südsyrien vor

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IS-Medien veröffentlichen mehreren Bilder der anhaltenden Verteidigung im Yarmouk-Tal

Auch wenn die Opposition in den südsyrischen Provinzen Dara’a und Quneitra vernichtend geschlagen wurde, dauert die Militäroperation der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Milizen in diesem Teil des Landes weiter an. Der neue, alte Feind nennt sich in diesem Falle Islamischer Staat, welcher sich in der südwestlichsten Ecke des Landes verschanzt hat. In einem etwa 50km² großen Gebiet an der jordanischen und israelischen Grenze kontrolliert die einst unter dem separaten Namen bekannte „Jaish Khalid bin-Walid“ mehrere Städte und Dörfer und konnte in Folge der Kapitulation der Rebellen erneut weitere Orte erobern. Nun intensivieren sich die Kämpfe zwischen IS und der Armee um ein kleines Stück Land, welches für Reibereien zwischen Israel und Syrien sorgt.

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Israel schießt syrischen Kampfjet während Anti-IS-Mission ab

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Erste Meldungen von syrischen und israelischen Medien sprechen vom erfolgreichen Abschuss eines syrischen Kampfjets durch die auf den von Israel kontrollierten Golanhöhen stationierte Luftabwehr. Ersten Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums zufolge soll der Jet bis zu zwei Kilometer in den israelischen Luftraum eingedrungen sein, woraufhin er von zwei Patriot-Raketen angegriffen und daraufhin abgefangen wurde. Andere Medien sprechen noch vom Abschuss mitten auf syrischem Hoheitsgebiet. Der Pilot wurde beim Aufprall getötet, der Jet selber soll über das Territorium des Islamischen Staat abgestürzt sein. Dementsprechend verbuchten Medienkanäle des IS diesen Abschuss zunächst für sich.

In den südsyrischen Provinzen Dara’a und Quneitra dauert seit einem Monat eine groß angelegte Militäroffensive mit dem Namen „Operation Basalt“ an, die nach den bisherigen Ergebnissen äußerst erfolgreich ist und die Opposition vollkommen zur Kapitulation zwang, diejenigen Gebiete also friedlich übergeben oder erobert wurden. Einzig der Islamische Staat, früher ist er in Dara’a unter dem Namen „Jaish Khalid bin-Walid“ aufgetreten, hält noch ein etwa 50km² großes Gebiet in der südwestlichsten Ecke des Landes, entlang der jordanischen und israelischen Grenze. Besonders in den letzten Tragen gab es intensivierte Bemühungen der syrischen Armee, den IS in diesem Teil des Landes zu besiegen. Seitdem flogen syrische und russische Luftstreitkräfte Hunderte Luftschläge, der abgeschossene Kampfjet war zu jenem Zeitpunkt auf einer Mission gegen die Terrormiliz. Durch den frühzeitigen Tod des Piloten konnte er einer Exekution durch den IS entgehen, besonders Piloten sind verhasst und werden besonders brutal ermordet.

Syrische Armee macht enorme Gewinne entlang israelischer Grenze

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Bewohner von Tafas feiern den Einzug der syrischen Armee und Regierung

Die Syrisch-Arabische Armee und verbündete Milizen setzen ihre Erfolgsoffensive im Südwesten Syriens fort und konzentrieren sich inzwischen auf die an Israel angrenzende Provinz Quneitra, nachdem sich ein Großteil der Provinz Dara’a unter der Kontrolle der syrischen Regierung befindet. Ungeachtet der militärischen Erfolge kommt es erstmals seit längerer Zeit wieder zum Widerstand, als man auf das Kerngebiet von Islamisten vorstoßt. Unter der neuen Eskalation leiden vor allem die eingeschlossenen Zivilisten, die nirgendwohin fliehen können.

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Erste Kämpfe zwischen Armee und Islamischen Staat in Südsyrien

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In der südsyrischen Provinz Dara’a schlossen sich weitere Städte und Dörfer dem sogenannten „Versöhnungsprozess“ zwischen Russland, der syrischen Regierung und Opposition an, wo diese Orte der Regierung übergeben werden und die Aufständischen eine Amnestie oder Evakuierungstransport nach Idlib erhalten, insofern sie auch ihre schweren Waffen abgeben. In Folge dessen sind die militärischen Auseinandersetzungen in den Hintergrund gerückt und stattdessen kommt es zu ersten Kämpfen zwischen Armee und der „Jaish Khalid bin-Walid“, einer Organisation die sich vor Jahren dem Islamischen Staat angeschlossen hat und mehrere Städte in der südwestlichsten Ecke des Landes kontrolliert. Es ist davon auszugehen, dass der IS im Gegensatz zur Opposition nicht aufgeben wird und dementsprechend eine militärische Lösung benötigt wird.

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Islamisten lehnen Frieden ab, Armee rückt weiter in Südsyrien vor

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Ein weiterer Annäherungsversuch zur Beilegung des bewaffneten Konfliktes zwischen den Aufständischen, der syrischen Regierung und Russland in Südsyrien ist gescheitert. Diese wohl vorerst letzte Hoffnung auf Frieden wurde von den Islamisten in den Provinzen Dara’a und Quneitra abgelehnt, in Angesicht der militärischen Überlegenheit der Syrisch-Arabischen Armee und verbündeter Gruppierungen eine fragwürdige Entscheidung. In dessen Folge begannen Mittwoch Abend die Gefechte an mehreren Abschnitten der Frontlinien wieder mit dem Ergebnis, dass die Armee mindestens eine weitere Stadt erobern konnte. Währenddessen bringen sich Tausende Zivilisten in Sicherheit oder kehren in die neulich wiedereroberten Städte zurück.

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„Rebellen“ und Islamischer Staat arbeiten in Südsyrien zusammen

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Geflüchtete Einwohner kehren in die von der Armee eroberten Orte wieder zurück

Die Syrisch-Arabische Armee und verbündete Gruppierungen treffen erstmals seit Anbeginn der Militäroffensive im Süden des Landes auf erbitterten Widerstand, die ersten größeren Verluste gibt es zu vermelden. Die Armee versucht militärisch auf schwierigem Terrain westlich der Großstadt und dem Geburtsort der „Revolution“ Dara’a vorzurücken und wird dabei von der Opposition mit amerikanischen Panzerabwehrwaffen konfrontiert. Einigen Berichten zufolge sollen sich unter diesen Aufständischen ebenfalls Kämpfer des Islamischen Staates befinden, die sich der Opposition in ihrem Kampf gegen die Regierung anschließen. Währenddessen lehnen die „Rebellen“ im Gegensatz zum Beginn jegliche Friedensversuche und Verhandlungen mit der Regierung ab.

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