Syrische Armee macht enorme Gewinne entlang israelischer Grenze

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Bewohner von Tafas feiern den Einzug der syrischen Armee und Regierung

Die Syrisch-Arabische Armee und verbündete Milizen setzen ihre Erfolgsoffensive im Südwesten Syriens fort und konzentrieren sich inzwischen auf die an Israel angrenzende Provinz Quneitra, nachdem sich ein Großteil der Provinz Dara’a unter der Kontrolle der syrischen Regierung befindet. Ungeachtet der militärischen Erfolge kommt es erstmals seit längerer Zeit wieder zum Widerstand, als man auf das Kerngebiet von Islamisten vorstoßt. Unter der neuen Eskalation leiden vor allem die eingeschlossenen Zivilisten, die nirgendwohin fliehen können.

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Israel bombardiert erneut Armeestellungen in Syrien

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Gestern Nacht begann die israelischen Luftstreitkräfte mit der Bombardierung mehrerer militärischer Ziele und Ortschaften unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Diese drei Dörfer befinden sich nahe der von Israel kontrollierten Golanhöhen an den derzeit umkämpften Gebieten in Südsyrien, namentlich die Provinzen Quneitra und Dara’a. Als Anlass gilt die Verletzung des israelischen Luftraums durch eine Drohne, die zehn Kilometer tief in die Golanhöhen flog und daraufhin abgeschossen wurde. Dieser Luftangriff Israels reiht sich in die unzähligen Weiteren der vergangenen und kommenden Tage ein, wenn die Kämpfe bis an die Grenze der Golanhöhen getragen werden.

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Armee stoppt Offensive der Opposition an israelischer Grenze

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Blau: kurzzeitig gehaltene Eroberungen

An den von Israel besetzten Golanhöhen in der Provinz Quneitra kam es für einen Tag zu intensiven Kämpfen zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA), lokalen Milizen und verschiedenen Oppositionsgruppierungen. Die Opposition startete eine Offensive mit dem Versuch, die Belagerung des weiter nordöstlich liegenden Beit Jinn aufzuheben. Dieses Ziel konnten sie für einige Stunden erfüllen, wurden aber kurz darauf wieder vollständig zurückgeschlagen.

Die in den Operationsraum „Jaish Mohammed“ organisierten Oppositionsgruppierungen um Ahrar al-Sham, Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Fateh al-Sham und al-Nusra) und der Freien Syrischen Armee starteten ihre Angriff in der Umgebung der drusischen Stadt Hader. Der Angriff begann mit dem Einsatz eines Selbstmordattentäters (SVBIED) auf die Stadt. Die Verteidigung führten vor allem drusische Milizen, die in der Umgebung beheimatet sind. Oppositionelle Kämpfer konnten die Umgebung südöstlich und westlich der Stadt erobern und für einige Stunden erfolgreich halten. Unbestätigten Berichten zufolge ermöglichte dies eine Verbindung nach Beit Jinn und damit auch eine neue Nachschubroute.

Außergewöhnlich in dieser Offensive war die Position Israels. Nicht gänzlich geklärten Angaben zufolge bombardierten israelische Jets Positionen der Opposition südlich von Hader. Dies geschah vor allem unter dem Druck von drusischen Abgeordneten und Stammesführern auf den Golanhöhen, die eine bevorstehende Säuberung in Hader erwarteten, solle der Ort von Islamisten erobert werden. Ebenfalls sollen mehrere drusische Kämpfer mit der Erlaubnis Israels die Grenze übertreten haben.

Am Ende wurde wieder der Status Quo errichtet, alle Eroberungen der Opposition wurden revidiert, Beit Jinn ist weiterhin belagert. Insgesamt wurden etwa zehn Kämpfer auf Regierungsseite und neun auf Oppositionsseite getötet, darunter ein Kommandant von Tahrir al-Sham.

 

Israel attackiert Armeestellungen zum vierten Mal

Am Freitag griffen die israelischen Streitkräfte erneut Stellungen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) an, nachdem wenige Stunden zuvor mehrere Projektile die von Israel besetzten Golanhöhen trafen, wo Niemand getötet oder verletzt wurde. Es handelt sich um den vierten Vorfall innerhalb weniger Wochen, wo Israel „Vergeltungsschläge“ auf das Territorium der syrischen Regierung in der Provinz Quneitra verübt hatte. Bisher starben laut Berichten bei den ganzen Vorfällen zwischen 4 und 17 Soldaten der syrischen Armee.

Angegriffen wurden wie beim dritten Vorfall Stellungen in Samdaniyah al-Sharqiyah, ein Dorf südlich des derzeit umkämpften Maradin al-Baath. Die Luftschläge trafen dem zufolge einen Panzer, eine Artillerieposition und den Ort selber.

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Im Zusammenhang zum Beschuss startete die Opposition eine neue Offensive auf Maradin al-Ba’ath, administratives Zentrum, Planstadt und Regierungshochburg zugleich. Die Operation wurde „Armee Mohammeds“ getauft. Es kam zu schweren Kämpfen an den Außenbezirken der Stadt, wurden aber nach nur zwei Tagen fast vollständig zurückgeschlagen. Nur noch eine Sägemühle wird von der Opposition gehalten. Mehrere Milizen wie das Golan-Regiment konnten in der Vergangenheit eine starke Präsenz dort aufweisen. Dennoch spricht man von etwa 20 getöteten Soldaten. Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra) ist dort die dominierende Fraktion, besonders wenn es zu Kämpfen kommt. Sie verkündeten die Operation über mehrere Medienkanäle.

 

Diese Aktion ist tatsächlich nichts ungewöhnliches, bereits vor einigen Monaten kam es über mehrere Tage hinweg zu israelischen Angriffen auf Regierungsstellungen in Quneitra, nachdem islamistische Kräfte wie u.a. Ahrar al-Sham und Fateh al-Sham eine Offensive starteten, die aber später zurückgeschlagen wurde. Unabhängig von wirklichen Verursachern von Raketen- und Mörsereinschlägen greift Israel kategorisch das Territorium der syrischen Regierung an. Zuletzt starben am 27. Mai drei Soldaten durch einen Angriff israelischer Drohnen. Unbestätigten Berichten zufolge attackierte Israel vor zwei Tagen noch ein weiteres (viertes) Mal, es gab aber keine offizielle Bestätigung der Armee davon.

Israel unterstützt erneut islamistische Offensive, tötet syrische Soldaten

Am Samstag Abend beschoss die israelische Armee diverse Militärstellungen und Dörfer innerhalb der Quneitra-Provinz in Syrien. Diese Aktion ist als Vergeltungsschlag zu werten, da laut israelischen Angaben zehn „Projektile“ (wahrscheinlich Mörsergeschosse) von Syrien aus abgeschossen wurden und dabei die von Israel besetzten Golanhöhen trafen. Dabei sind in den Golanhöhen keine Personen verletzt oder getötet worden. In Syrien hingegen wurden zwei Panzer der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) zerstört, wobei zwei Soldaten verstorben sind.

Heute morgen startete die Opposition eine neue Offensive auf die umkämpfte Stadt al-Ba’ath, Hochburg und Festung der syrischen Regierung zugleich. Die Operation wurde „Straße nach Damaskus“ getauft, Bodengewinne sind nicht zu erwarten, mehrere Milizen wie das Golan-Regiment konnten in der Vergangenheit eine starke Präsenz aufweisen. Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra) ist dort die dominierende Fraktion, besonders wenn es zu Kämpfen kommt. Sie verkündeten die Operation über mehrere Medienkanäle.

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Position der neu gestarteten Offensive

Diese Aktion ist tatsächlich nichts ungewöhnlich, bereits vor einigen Monaten kam es über mehrere Tage hinweg zu israelischen Angriffen auf Regierungsstellungen in Quneitra, nachdem islamistische Kräfte wie u.a. Ahrar al-Sham und Fateh al-Sham eine Offensive starteten, die aber später zurückgeschlagen wurde. Unabhängig von wirklichen Verursachern von Raketen- und Mörsereinschlägen greift Israel kategorisch das Territorium der syrischen Regierung an. Zuletzt starben am 27. Mai drei Soldaten durch einen Angriff israelischer Drohnen.

Israel attackiert Regierungsstellungen in Syrien

 

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Am Freitag Abend beschoss die israelische Armee diverse Militärstellungen und Dörfer innerhalb der Quneitra-Provinz in Syrien. Diese Aktion ist als Vergeltungsschlag zu werten, da laut israelischen Angaben zwei Raketen von Syrien aus abgeschossen wurden und dabei die von Israel besetzten Golanhöhen trafen. Laut oppositionellen Angaben wurden die Orte Ain Ayshaa und Samadaniyah ash-Sharqi bei Khan Arnabah beschossen. Laut der Syrisch-Arabischen Armee kam es bisher zu keinen Verlusten oder Verletzten. Es kann dennoch zu weiteren Artilleriebeschuss kommen, einige israelische Drohnen sollen sich derzeit über syrischen Hoheitsgebiet befinden.

Den Angriffen gingen wieder aufgeflammte Kämpfe in der Umgebung voraus, wo verschiedene syrische Milizen wie u.a. das Golan Regiment versuchten, die Städte al-Gharbi und al-Ajraf zu erobern. Dadurch hätte man über die Möglichkeit verfügt, oppositionelle Kämpfer weiter nordwestlich einzuschließen. Dafür musste nur al-Hamidiyah erobert werden, welches bereits wie die Orte Masrah & Mamtina mit Artillerie angegriffen wurde. Tahrir al-Sham (ehemals bekannt als Jabhat Fateh al-Sham und Jabhat al-Nusra) ist dort die dominierende Fraktion, besonders wenn es zu Kämpfen kommt.

Diese Aktion ist tatsächlich nichts ungewöhnlich, bereits vor einigen Monaten kam es über mehrere Tage hinweg zu israelischen Angriffen auf Regierungsstellungen in Quneitra, nachdem islamistische Kräfte wie u.a. Ahrar al-Sham und Fateh al-Sham eine Offensive starteten, die aber später zurückgeschlagen wurde. Unabhängig von wirklichen Verursachern von Raketen- und Mörsereinschlägen greift Israel kategorisch das Territorium der syrischen Regierung an.

Israelische Aufklärungsdrohne über Syrien abgestürzt

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Eine israelische Aufklärungsdrohne des Typs „Sky Rider“ stürzte am Montag entlang der Grenze zwischen Syrien und der von Israel okkupierten Golanhöhen im Süden ab. Angeblich soll dies nahe der Stadt Quneitra geschehen sein. Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) behauptet nach eigenen Angaben, dass die Drohne von Luftabwehrsystem abgeschossen wurde. Die IDF widerspricht dieser Behauptung und rechnet dem Absturz einem technischen Defekt zu. Die Aufklärungsdrohne „Rochev Shamayim“ bzw. „Sky Rider“ ist eine ziemlich simple Variante, es kam bereits Jahre zuvor zu mehreren Abstürzen, womit ein rein technischer Fehler definitiv nicht auszuschließen wäre. Erst im Dezember wurde zuletzt eine solche abgestürzte Drohne in Bat Shlomo (Israel) gefunden.

Dennoch ist der Zeitpunkt einer solchen Aktion ungünstig. Seitdem die israelische Luftwaffe Stellungen bei Palmyra angegriffen hat, scheint man auf Seiten Israels zu provozieren. Zunächst drohte Verteidigungsminister Lieberman damit, sämtliche syrische Luftabwehr zu zerstören, sollte sich ein solches Ereignis (sprich: Syrische Luftabwehr verteidigt ihren Luftraum und zerstört dabei angeblich einen Jet) wiederholen. Einen Tag später tötete ein Luftschlag einen NDF-Kommandanten an der israelisch-syrischen Grenze, der angeblich für die dortige Luftabwehr zuständig war.