UN: 78% der Bevölkerung Ost-Ghoutas blieb in Regierungsgebieten

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Die Karte zeigt die verschiedenen Flüchtlingslager in der Region um Damaskus (Anmerkung: Die Zahlen der UNCHR auf dem Bild stammen vom 14. April und sind dementsprechend leicht anders als die Neueren des OCHA).

Das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) veröffentlichte am 18. April einen Bericht, welcher sich völlig der Situation in Ost-Ghouta widmete. Darin wurden unter anderem Zahlen veröffentlicht, die die Anzahl der Bevölkerung Ost-Ghoutas, als auch Statistiken über die Geflohenen näher beleuchtet. Demnach verblieb die überwiegende Mehrheit in den umkämpften Städten ohne zu fliehen, eine Minderheit floh noch während der anhaltenden Gefechte um Ost-Ghouta in die von der syrischen Regierung errichteten Flüchtlingslager im Großraum Damaskus, wovon wiederum die Hälfte in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Der kleinste Teil akzeptierte die von der syrischen Regierung und Opposition ausgehandelte Vereinbarung vom freiwilligen Abzug der Tausenden Kämpfer, ihrer Familienmitglieder und Sympathisanten in das teilweise von der Türkei und Islamisten kontrollierte Gebiet in Nord-Aleppo und die Provinz Idlib.

Die schätzungsweise 258.000 bis 298.000 Einwohner lassen sich wie folgend aufschlüsseln:

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Operation in Ost-Ghouta kurz vor ihrem Ende

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In der einst von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus nimmt die Evakuierung der letzten Aufständischen langsam ein Ende. Die von der islamistischen Fraktion „Jaish al-Islam“ gehaltene Großstadt Douma war der zuletzt noch verbliebene Ort in den Händen der Islamisten, wurde jedoch nach zähen Verhandlungen und einer kurzen militärischen Kampagne der syrischen Regierung übergeben. Nun befindet sich das Gebiet unter der Kontrolle der syrischen Regierung, Eine der größten Hochburgen der „syrischen Revolution“ seit 2011 wurde damit erobert, dennoch sorgt Jaish al-Islam schon wieder für neue Skandale.

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Die letzten Aufständischen kapitulieren in Ost-Ghouta

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Transportbusse erreichten bereits die Stadt Douma um Kämpfer und ihre Familienmitglieder nach Nord-Aleppo zu bringen

In der seit Anfang des Jahres umkämpften Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus scheint es nun zu einem Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen syrischer Regierung, Russland und der aus der islamistischen Gruppierung „Jaish al-Islam“ bestehenden Opposition gekommen zu sein. Den Aufständischen wird eine Evakuierung in die türkisch-syrische Grenzstadt Jarablus erlaubt, die derzeit unter türkischer Kontrolle steht. Im Austausch dafür werden sämtliche Gefangene freigelassen und die Großstadt Douma der Armee übergeben, welche der letzte von der Opposition gehaltene Ort in Ost-Ghouta war. Dieser Entschluss kam nach dem Zusammenbruch der seit zwei Wochen andauernden Verhandlungen, die daraufhin ab Freitag Nacht zu einer kurzweiligen Luft- und Bodenoffensive der syrischen Streitkräfte führte.

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Jetzt auch noch Giftgas – Propagandistische Inszenierung von Ost-Ghouta

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Der Tod von Tausenden Frauen und hilflosen Kindern, die größte humanitäre Katastrophe seit Aleppo, ein ruchloses Regime treibt die Vernichtung von 400.000 schutzlosen Menschen voran und begeht damit den brutalsten Genozid seit Srebenica, unvorstellbares Leid der Bevölkerung und Hungersnöte. All diese Superlative werden von den westlichen Medien nicht nur für die Schlacht um (Ost-)Aleppo vor über einem Jahr verwendet, sondern finden sich auch in der medialen Berichterstattung um die derzeitig andauernde Gefechte in Ost-Ghouta wieder. Dabei werden etablierte Formeln genutzt: Die Heraufbeschwörung einer unvorstellbaren Katastrophe, Vorboten eines Massenmordes mit der Forderung einer militärischen Intervention, die emotionale Instrumentalisierung von Kindern und die Relativierung der syrischen „Rebellen“ und die Dämonisierung der syrischen Armee und Regierung unter dem „Gasmörder“ Bashar al-Assad. Die Parallelen mit Aleppo sind aber auch ein Lichtblick und zeigen, dass sich keine der dystopischen Prophezeiungen auch nur annähernd bewahrheiten werden.

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Erneut Kämpfe in Ost-Ghouta ausgebrochen

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Neue Luftschläge treffen Douma

Nach einer zweiwöchigen Waffenruhe sind die Kämpfe zwischen Syrisch-Arabischer Armee (SAA) und der islamistischen Gruppierung Jaish al-Islam in der Großstadt Douma ausgebrochen, das letzte Überbleibsel der einst von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus. Am Freitag nahmen die syrischen und russischen Luftstreitkräfte wieder Luftangriffe auf die Stadt auf, Jaish al-Islam reagierte mit dem Raketen- und Mörserbeschuss von Damaszener Vierteln. Grund scheint der Zusammenbruch der zuvor andauernden Friedensverhandlungen zu sein, die eine Evakuierung vieler Kämpfer in andere Regionen und die Stationierung einer vereinten russisch-oppositionellen Polizei in Douma vorsahen. Damit wird eine friedliche Beilegung des Konfliktes immer unwahrscheinlicher.

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Weiterhin kein Deal für Douma, Ost-Ghouta

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Im Zentrum von Jobar wird die Flagge der Syrischen Arabischen Republik gehisst

Die einst von der Opposition gehaltenden Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus befindet sich inzwischen fast vollständig unter der Kontrolle der syrischen Regierung, einzige Ausnahme bildet die Großstadt Douma, welche von der islamistischen Fraktion „Jaish al-Islam“ beherrscht wird. Eigentlich soll man mehrere Einigungen errungen haben, jedoch widerspricht der offizielle Pressesprecher der Organisation derartigen Angaben. Immerhin konnten Verletzte und Kämpfer anderer Gruppierungen aus der Stadt gebracht werden. Dennoch wurden angeblich am Montag erste Kämpfer in die türkische Grenzregion gebracht.

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Ost-Ghouta vor der Eroberung

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Die Evakuierung der umkämpften Region Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus dauert seit Wochen weiterhin an. Die von islamistischen Kräften gehaltene Enklave war über einen Monat lang der Operation „Damaszener Stahl“ ausgesetzt, die von der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und verbündeten Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ gestartet wurde. Nachdem etwa 70% der Gebiete gewaltsam erobert wurden kam es zu lokalen Verhandlungen zwischen den verschiedenen Oppositionsgruppierungen in den inzwischen in drei Teilen gespalteten Territorium, wovon zwei eingeschlossene Gebiete nach Verhandlungen und der Einigung über eine Evakuierung aufgegeben haben und nun unter der Kontrolle der syrischen Regierung und Russlands stehen. Einzig die von der islamistischen Fraktion Jaish al-Islam gehaltene Stadt Douma hat bisher nicht aufgegeben, jedoch ist eine Waffenruhe in Kraft getreten, die am Samstag auslaufen soll solange es zu keinem Deal kam.

Bus für Bus verlässt im Stundentakt die teilweise zerstörten Städte von Ost-Ghouta, nachdem beide Seiten sich auf eine Evakuierung einigen konnten. In den Städten Arbin und Harasta wurden „humanitäre Flüchtlingskorridore“ errichtet von denen aus diese Transporte stattfinden, den Kämpfern ist die Bewaffnung mit leichten Waffen erlaubt. Diese Deals haben im syrischen Konflikt eine langjährige „Tradition“, bereits viele belagerten Städte in der Provinz Rif Dimashq um Damaskus wurden durch diese Art befriedet. Die Kontrolle übernehmen dafür reguläre Polizeikräfte und russische Spezialkräfte, die normale Aufgaben übernehmen, ausbilden und zugleich Minenräumungen vornehmen, was auf dieser Art bereits in Aleppo geschehen ist.

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Ost-Ghouta steht kurz vor der Eroberung

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Lila: Von Faylaq al-Rahman kontrolliertes Gebiet, welches nun an der Waffenruhe beteiligt ist

Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Seit über einem Monat dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und scheint sich inzwischen auf der Zielgerade zu bewegen. Die zweite von insgesamt vier Gruppierungen kündigte ihre Bereitschaft für eine Kapitulation nach dem Willen der syrischen Regierung an, wodurch die Opposition nur noch eine Stadt kontrollieren würde. Die Situation ist gänzlich aussichtslos für die eingeschlossenen Islamisten: Interne Aufstände, Massenflucht von Zehntausenden Menschen und die Spaltung von Ghouta in drei Teile (wovon nun zwei erobert sind) spiegeln die derzeitige Position nieder.

Die Evakuierung der an Damaskus grenzenden Stadt Harasta wurde nach wenigen Tagen abgeschlossen, Tausende Kämpfer und ihre Familienmitglieder konnten mithilfe von Dutzenden Bussen in die von Islamisten beherrschte Provinz Idlib gebracht werden. Die mehrheitlich aus der islamistischen Organisation Ahrar al-Sham stammenden Mitglieder kapitulierten als Erste nachdem sie in der Stadt vollständig abgeschlossen wurden. Zuvor gingen vom Ort mehrere Angriffe und Offensiven auf Damaskus an, die der syrischen Armee schwere Verluste zufügten. Nun übernehmen Einheiten der syrischen Streitkräfte die Kontrolle über Harasta und beginnen mit der Entschärfung von Minen und weiteren Sprengstoffen. Am Ende sollen wieder Zehntausende in die teilweise stark zerstörte Stadt zurückkehren können. Es existieren keine offiziellen Zahlen über die Anzahl der insgesamt evakuierten Menschen nach Idlib, die Angaben reichen bis etwa 5.500 Personen, die Mehrheit davon Familienangehörige der etwa 1.500 Kämpfer.

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Kapitulation in Ost-Ghouta

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Seit über einem Monat dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und scheint sich inzwischen auf der Zielgerade zu bewegen. Die zweite von insgesamt vier Gruppierungen kündigte ihre Bereitschaft für eine Kapitulation nach dem Willen der syrischen Regierung an, wodurch die Opposition nur noch eine Stadt kontrollieren würde. Die Situation ist gänzlich aussichtslos für die eingeschlossenen Islamisten: Interne Aufstände, Massenflucht von Zehntausenden Menschen und die Spaltung von Ghouta in drei Teile (wovon nun zwei erobert sind) spiegeln die derzeitige Position nieder.

Am Freitag verkündigte die zweite und damit auch zweitgrößte oppositionelle Gruppierung in Ost-Ghouta mit dem Namen Faylaq al-Rahman ihre Bereitschaft für eine Evakuierung der letzten, von ihnen gehaltenen Städte in der Enklave. Demnach schließen sie sich der islamistischen Organisation Ahrar al-Sham aus der Stadt Harasta mit der Kapitulation an, die den Transport aller bereitwilligen Kämpfer und ihre Familienmitglieder in die Provinz Idlib vorsieht. Angaben zufolge handelt es sich nach derzeitigen Stand um etwa 7.000 Menschen, die Aufteilung zwischen Zivilisten und Kämpfern ist unbekannt. Im Vergleich zum Geschehen in Harasta (von etwa 7.500 Menschen) handelt es sich um eine ziemlich niedrige Schätzung, da hier nicht nur eine Stadt, sondern die Großstädte und Damaszener Viertel Jobar, Arbeen und Zarakin involviert sind.

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Teilevakuierung von Ost-Ghouta

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Einen Monat dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und konnte dabei beachtliche Gewinne vorweisen, darunter die Eroberung von über 80% der Gebiete Ost-Ghoutas, die zuvor unter der Kontrolle der Opposition standen. Die Situation ist gänzlich aussichtslos für die eingeschlossenen Islamisten: Interne Aufstände, Massenflucht von Zehntausenden Menschen und die Spaltung von Ghouta in drei Teile spiegeln die derzeitige Position nieder.

In der belagerten Stadt Harasta scheint es nun nach tagelangen Verhandlungen zwischen den beiden Seiten zu einer Einigung gekommen zu sein: Die Kämpfer der islamistischen Gruppierung „Ahrar al-Sham“ vereinbaren eine friedliche Evakuierung in die von der Opposition gehaltene Provinz Idlib. Dieser Abzug wird dabei auch von internationalen Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz überwacht und unterstützt und soll insgesamt etwa 1500 Kämpfer und 6000 weitere Familienmitglieder innerhalb der nächsten 24 Stunden betreffen. Ranghohe Mitglieder begannen mit der Zerstörung des eigenen Hauptquartiers und etlicher Dokumente, die nicht in die Hände der syrischen Regierung fallen sollen. Insgesamt sind derartige Evakuierungen eine Standardprozedur im syrischen Konflikt und sind in den letzten Jahren reibungslos abgelaufen.

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Syrische Armee erobert 80% Ost-Ghoutas, Assad besucht Frontgebiete

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Fast ein Monat dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und konnte dabei beachtliche Gewinne vorweisen, darunter die Eroberung von über 80% der Gebiete Ost-Ghoutas, die zuvor unter der Kontrolle der Opposition standen. Die Situation ist gänzlich aussichtslos für die eingeschlossenen Islamisten: Interne Aufstände, Massenflucht von Zehntausenden Menschen und die Spaltung von Ghouta in drei Teile spiegeln die derzeitige Position nieder.

Nach zweitägigen Kämpfen konnten erneut zwei weitere Städte erobert werden. Die beiden Orte Kafr Batna und Saqba waren zuvor von drei Seiten eingekreist und es war lediglich eine Frage der Zeit, bis diese schlecht zu verteidigenden Städte unter die Kontrolle der syrischen Armee fallen würden. Die Opposition, bestehend aus den islamistischen Gruppierungen und Faylaq al-Rahman und Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat al-Nusra und Fateh al-Sham), zog sich wohl auf die andere Seite des Barada-Flusses zurück, welcher direkt nördlich von Kafr Batna liegt. Erstmals seit langer Zeit setzte Tahrir al-Sham dort einen Selbstmordattentäter bzw. SVBIED ein, um das Vorrücken der syrischen Streitkräfte aufzuhalten. Nahe dem nördlichem Kessel bei der Stadt Douma konnte Jaish al-Islam einen Vorstoß der Armee aufhalten und dabei mehrere Panzer beschädigen und Soldaten töten.

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Syrische Armee kontrolliert 70% von Ost-Ghouta

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Fast ein Monat dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und konnte dabei beachtliche Gewinne vorweisen, darunter die Eroberung von über 70% der Gebiete Ost-Ghoutas, die zuvor unter der Kontrolle der Opposition standen. Nun konnte Ghouta in drei Teile geteilt werden, während die verzweifelten Rebellengruppen versuchen, Proteste der eigenen Bevölkerung gewaltsam aufzulösen und sich zehntausende Menschen in die Sicherheit der syrischen Regierungsgebiete begeben.

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Zehntausende Menschen fliehen aus Ost-Ghouta

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Aufgrund militärischer Fortschritte der syrischen Streitkräfte und verbündeter Milizen ist das „Verteidigungsnetz“ der Opposition in der Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus nahezu völlig kollabiert und daraus resultierend mehrere Schlupflöcher entstanden, die inzwischen von immer mehr Menschen genutzt werden, um vor den Kämpfen und der Opposition zu fliehen. Inzwischen begeben sich mit der Unterstützung syrischer und internationaler Hilfsorganisationen tausende Menschen in die Sicherheit. Wochen zuvor kam es bereits zu Fluchtversuchen einzelner Zivilisten, dennoch nimmt es inzwischen eine völlig neue Dimension an, die bis zum Ende in Ost-Aleppo nicht mal der Fall war. Derweil kann die Syrisch-Arabische Armee (SAA) neue Erfolge erzielen und in zwei Städten erfolgreich vordringen.

Auf Livestreams und veröffentlichten Videos syrischer und russischer Medien ist ein scheinbar unendlicher Strom an Menschen zu beobachten, die unter dem Schutz der syrischen Armee nur mit leichtem Gepäck fliehen, einige konnten sogar ihre Autos, Tiere oder Traktoren retten. Riesige Menschenmassen begeben sich nach der Errichtung eines „humanitären Flüchtlingskorridors“ in der Stadt Hamouriyah im Zentrum von Ost-Ghouta in die notdürftig eingerichteten Flüchtlingslager wie das in al-Wafidin, die bereits vor Anbeginn der Armeeoffensive errichtet wurden. Schätzungsweise 10.000 Menschen nutzten bisher diese Gelegenheit zur Flucht, Tendenz steigend. Die Situation erinnert an das Geschehen in Ost-Aleppo damals, wo ebenfalls Tausende Zivilisten nach West-Aleppo flohen.

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Islamisten erschießen Demonstranten in Ost-Ghouta

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Zwei Wochen dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und konnte dabei beachtliche Gewinne vorweisen, darunter die Eroberung von über 55% Ost-Ghoutas, die zuvor unter der Kontrolle der Opposition standen. Nun konnte Ghouta in drei Teile geteilt werden, während die verzweifelten Rebellengruppen versuchen, Proteste der eigenen Bevölkerung gewaltsam aufzulösen.

Militärisch gab es einige Erfolge für die Armee zu verzeichnen. Einerseits konnte Ost-Ghouta nun nach einem Tag in drei statt zwei Teile gespalten werden, nachdem die Großstadt Harasta vollkommen isoliert werden konnte. Derzeit soll es zu Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung, den verharrenden Kämpfern und internationalen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz gekommen sein, die den Abzug der islamistischen Kämpfer nach Idlib vorsehen. Außerdem wurde im Südosten das Dorf Afrtis erobert und die dahinter liegende Stadt Jisreen betreten. Damit beherrscht die Opposition nur noch ein Gebiet von 48km², welches lediglich aus urbanen Häusergebieten besteht.

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Ost-Ghouta in zwei Teile gespalten

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Die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Milizen unter der Führung der Eliteeinheiten der „Republikanischen Garden“ und „Tiger Forces“ konnten in der von der Opposition gehaltenen Enklave Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an mehreren Fronten vorrücken und neue Territorien erobern. Genau zwei Wochen dauert die Operation „Damaszener Stahl“ an und konnte dabei beachtliche Gewinne verzeichnen, darunter die Eroberung von über 50% Ost-Ghoutas, die zuvor unter der Kontrolle der Opposition standen. Nun konnte die Enklave in zwei Teile gespalten werden, was einen wichtigen Vorteil für die syrischen Streitkräfte hervorbringen wird.

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