VAE-Berater bezeichnet IS-Terrorangriff im Iran als „legitime Aktion“

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Am Samstag kam es in der südiranischen Stadt Ahvaz zu einem verheerenden Angriff auf eine Militärparade anlässlich des derzeit im ganzen Land andauernden Festes der „Heiligen Verteidigung“, wo der Sieg im Iran-Irak-Krieg zelebriert wird. Bei diesem Anschlag attackierten mindestens drei Terroristen den Paradezug und töteten 29 Personen, neben Soldaten befanden sich dabei auch Zivilisten darunter. Während die ursprüngliche Schuldzuweisung der arabisch-separatistischen Gruppierung „Al-Ahvaziya“ galt, stellte sich inzwischen der Islamische Staat als der wirkliche Akteur heraus. Kurz zuvor sprach ein die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate beratender Professor sich für die Unterstützung derartiger Aktionen ein, sie seien der „nächste legitime Schritt“ in Anti-Iran-Operationen, wo der Kampf innerhalb des Irans gebracht werden muss.

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Dutzende Tote nach Angriff auf iranische Militärparade

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In der südiranischen Stadt Ahvaz kam es vor wenigen Stunden zu einem Terroranschlag auf die derzeit in vielen Orten des Landes stattfindenden Militärparade, die nach derzeitigen Angaben zu mindestens 24 Toten und Dutzende Verletzte, darunter befinden sich Soldaten und Zivilisten. Angeblich sollen vier Personen aus dem Zuschauern heraus den Paradezug angegriffen und daraufhin sein Ziel auf umliegende Zivilisten konzentriert haben. Derzeit starben insgesamt acht Soldaten der iranischen Revolutionsgarde. Während das iranische Militär und die Regierung von einer Tat durch die islamistisch-arabische Separatistengruppe „al-Ahvaziya“ redet und inzwischen auch den Angriff bestätigt, beansprucht der Islamische Staat den Anschlag ebenso für sich. Es wäre der erste IS-Angriff seit der Geiselnahme im iranischen Parlament Ende 2017.

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Neue Eskalation zwischen Israel, Iran und Syrien

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Die syrische Luftabwehr ist in Damaskus aktiv

Die militärische Situation ist an der Grenze zwischen Syrien und der von Israel besetzten Golanhöhen eskaliert, nachdem beide Seiten wiederholt Raketen- und Artillerieangriffe auf das jeweilige Nachbarland gestartet haben. Als Auslöser gilt ein angeblicher Raketenangriff des Irans auf mehrere Ziele auf den Golanhöhen. Darauf wiederum startete die israelische Armee und Luftstreitkräfte groß angelegte Bombardierungen auf über 50 Ziele im Großraum von Damaskus, die angeblich dem Iran zugeschrieben werden. Dabei wurde auch der libanesische Luftraum zum wiederholten Male benutzt bzw. verletzt. Aufgrund einer derart unbekannten Dimension israelischer Bombardierungen intervenierte ebenfalls die syrische Armee und begann selber mit Artilleriefeuer auf mehrere Ziele auf den Golanhöhen. Damit handelt es sich um die größte Eskalation zwischen dem Iran, Israel und Syrien seit 1974.

Tatsächlich gibt es keine Beweise für einen iranischen Hintergrund, jedoch ist diese Option durchaus wahrscheinlich und zumindest nicht auszuschließen. Die iranischen Quds-Brigade startete laut der IDF 20 Raketen von Damaskus aus, lediglich zwei davon konnten vom „Iron Dome“ abgeschossen werden, ein Großteil soll direkt wieder im syrischen Territorium abgestürzt sein. Die Regierung rief dazu auf, dass sich die Bevölkerung in Sicherheit begeben soll, überall schallten die Alarmsirenen. Veröffentlichte Videos in den sozialen Netzwerken beweisen hingegen, dass zumindest einige Raketen ihr Ziel erreichten, weitere Informationen sind aber bisher ungeklärt.

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Proteste im Iran: Viel heiße Luft um Nichts

Im ganzen Iran dauern nun seit fast einer Woche Proteste gegen die iranische Regierung an. Personen mit verschiedensten politischen Ansichten und Hintergründen versammelten sich um zunächst gegen gestiegene Lebensmittelpreise, daraufhin gegen die iranische Regierung und am Ende für einen Regime Change zu demonstrieren. Der von verschiedenen Ländern erhoffte Massenwiderstand blieb aus, stattdessen konnte eine gewaltbereite Minderheit die politischen Forderungen der ursprünglichen Demonstrationen berauben und lediglich eine leere Hülle der Gewalt übrig lassen.

Eine Chronologie, Hintergründe über die Toten und Propaganda in den sozialen Netzwerken.

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Von HRA News veröffentlichte Karte, die die Städte mit Protesten zeigen soll

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